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Archiv der Berliner SPD
 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD. 

Protestaktion: Für Kitas statt Betreuungsgeld

Protest gegen Betreuungsgeld, 9.11.2012
 

Die Protestaktionen gegen die von der schwarz-gelben Koalition geplante Einführung eines Betreuungsgeldes halten an. Vor dem Paul-Löbe-Haus demonstrierten am Freitagmorgen vor der im Bundestag geplanten Abstimmung Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen gemeinsam mit SPD-Abgeordneten und anderen Teilnehmern für  "Kitas statt Betreuungsgeld!"  Als Zeichen ihres Protestes ließen sie gemeinsam mit SPD-Parteichef Sigmar Gabriel vor dem Beginn der Bundestagsdebatte rote Luftballons in den Berliner Morgenhimmel steigen. Im Bundestag stimmten in namentlicher Abstimmung 310 Abgeordnete aus dem Regierungslager  für das Betreuungsgeld, es gab 282 Gegenstimmen, zwei Enthaltungen. Die Kanzlermehrheit von 311 Stimmen wurde damit verfehlt.

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kündigte an, im Falle eines Wahlsiegs  bei der Bundestagswahl 2013, das Betreuungsgeld umgehend wieder abzuschaffen. Steinbrück kritisierte, dass mit dem Betreuungsgeld  das Selbstbestimmungsrecht der Frauen beschädigt werde. Er forderte die Bundesregierung im Bundestag auf, die vorgesehen Mittel für das Betreuungsgeld in den Ausbau von Kitas zu stecken. Mit dem Geld könnten rund 6000 Vollzeitstellen für Erzieher und Erziehrinnen geschaffen werden, rechnete der SPD-Politiker vor.

Die SPD erwägt zudem juristische Schritte bei einer Einführung, weil, so SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, der Staat  damit das Fernbleiben aus der Kita einseitig finanziell belohne und somit seine gebotene Neutralität verletze.

 

Wowereit: "Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit"

Je länger die Spaltung der Stadt und die Freude über den Mauerfall zurückliegen, desto wichtiger sei es, das Gedenken daran wachzuhalten, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.
„Bald ein Vierteljahrhundert ist seit dem Fall der Mauer vergangen. Eine ganze Generation ist erwachsen geworden, für die Mauer und Stacheldraht keine persönliche Erfahrung mehr darstellen und die durch eine ganz andere Erfahrung geprägt sind: Freiheit und Wohlstand sind an die Stelle von Angst und Unterdrückung getreten", so Wowereit. "Der Tag des Mauerfalls und der 9. November ist ein Tag ernster Mahnung daran, dass Freiheit, Achtung der Menschenrechte und Rechtstaat nichts Selbstverständliches sind. Wir müssen unsere Demokratie vielmehr jeden Tag von neuem verteidigen gegen Feinde von Freiheit und Toleranz, um sie für uns und für nachfolgende Generationen zu bewahren."


auf www.klaus-wowereit.de

 

Stöß: Bundesregierung beschließt „Kuhhandel zulasten des Sozialstaats“

Porträt Jan Stöß
 

Als "Kuhhandel zulasten des Sozialstaats" hat der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß die jüngsten Vereinbarungen der schwarz-gelben Koalition bezeichnet. Um Merkels schwächelnde Koalitionspartner zu stärken, würden die Schwachen in der Gesellschaft ein weiteres Mal im Regen stehen gelassen. Stöß kritisiert: „Für das Betreuungsgeld werden Steuermilliarden verschwendet, um Kindern ihre Bildungschancen vorzuenthalten, dem Gesundheitssystem werden zur Haushaltssanierung Milliarden entnommen und bei der Rente wird nur ein Placebo verordnet statt ernsthaft etwas gegen Altersarmut zu unternehmen.“
Das Betreuungsgeld ist in Stöß Augen verhängnisvoll: „Für das konservativ-reaktionäre Familienbild der CSU wird leichtfertig der Bildungserfolg von Kindern gefährdet: Wer jeden Euro zum Leben braucht überlegt sich zukünftig zweimal, ob das Kind in die Kita geschickt oder die Haushaltskasse um 100 Euro aufgebessert wird – besonders, wenn wie in unionsregierten Ländern Kita-Gebühren fällig werden.“

Bei der Rentenpolitik sieht Stöß die Bundesregierung an ihren eigenen Ankündigungen gescheitert: „10 Euro mehr Rente soll es für Bezieher von Armutsrenten geben, die privat vorgesorgt haben. Damit scheitert Schwarz-Gelb gleich doppelt: Wer im Alter auf Grundsicherung angewiesen ist, hatte während der Erwerbsphase selten genug Geld für eine private Altersvorsorge übrig und mit 10 Euro mehr im Monat wird Altersarmut nicht verhindert. Wenn die Zahlen der Koalition stimmen, würden von den 33.000 Berliner Grundsicherungsempfängern gerade einmal etwa 660 Personen gut 10 Euro mehr Geld zum Leben erhalten. Das ist keine Würdigung der Lebensleistung. Von den großen Ankündigungen bei der Rente ist nicht mehr viel übriggeblieben.“

Auch bei der Gesundheitspolitik einigt sich die Koalition zulasten der Versicherten: Dem Gesundheitssystem möchte die Bundesregierung im kommenden Jahr eine halbe Milliarden, 2014 dann zwei Milliarden Euro weniger zur Verfügung stellen. „Diese Mittel wären besser für Leistungsverbesserungen eingesetzt, zum Beispiel für Sehhilfen oder Zahnersatz, die sich viele Ärmere nicht mehr leisten können. Die Abschaffung der Praxisgebühr verdeckt, dass sich Schwarz-Gelb schamlos im Gesundheitssystem bedient“, so Stöß.

 

Wowereit: "Antisemitismus darf nie wieder Unterstützung haben"

"Antisemitismus darf nie wieder Unterstützung haben", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit mit Blick auf den 74. Jahrestag der Novemberpogrome vom 9. November 1938. „Antisemitische Angriffe wie unlängst auf einen Rabbiner sind für unsere Gesellschaft beschämend. Jüdinnen und Juden müssen in Deutschland ihre Religion und ihre Identität unbehelligt leben und zeigen können", sagte Wowereit, der am 8. November ein Grußwort auf der um 19 Uhr beginnenden Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin hält. "Auch internationale Konflikte wie im Nahen Osten dürfen kein Vorwand für antisemitische Ausfälle sein. Unsere Gesellschaft muss konsequent Gesicht zeigen gegen jegliche Form von Antisemitismus und mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern solidarisch sein.“

 

Wowereit und Scheeres begrüßen "Leuchtturm der Medizin"

Als "nachhaltige Stärkung der Berliner Forschungslandschaft" sieht Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die vom Bund und dem Land Berlin vereinbarte Gründung des "Berliner Instituts für Gesundheitsforschung". Es entsteht aus der Zusammenführung von Charité und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). Damit werden künftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung Hand in Hand arbeiten. Dabei steht die Systemmedizin im Vordergrund, das heißt ein fachübergreifender Ansatz, der organübergreifende Mechanismen von Krankheitsprozessen einzelner Patienten betrachtet und damit das gesamte Krankheitsgeschehen im Blick behält, um neue Therapien zu entwickeln.

"In Kooperation zwischen Land und Bund entsteht ein beispielhaftes Modell für die Zusammenarbeit zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung", erklärte Klaus Wowereit auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). "Berlin wird dadurch noch mehr zu einem international bedeutsamen Forschungsstandort, insbesondere in der Biomedizin. Damit werden neue Maßstäbe gesetzt, die der Stadt insgesamt zugutekommen."

Für das "Berliner Institut für Gesundheitsforschung" ist - bei einer 90 Prozent (Bund) zu 10 Prozent (Land) Finanzierung - geplant, für die Jahre 2013 bis 2018 insgesamt mehr als 300 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die bestehende Grundfinanzierung von Charité und MDC bleibt dabei weiterhin gewährleistet. Das Land Berlin sichert zu, nach Ende der Exzellenzinitiative ab 2018 weiterhin den Berliner Universitäten Mittel in bisheriger Höhe der Landesmittel zur Förderung der Spitzenforschung zur Verfügung zu stellen.

Scheeres: Vereinbarung gibt Planungssicherheit

„Diese Garantien geben den beteiligten Institutionen wichtige Planungssicherheit. Auch hinsichtlich der Zusagen Berlins an die Universitäten zeigen wir wieder, dass das Land seiner Verantwortung für die Wissenschaft nachkommt“, betont die Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres. Unter Federführung der Senatsverwaltung für Wissenschaft hatte das Land Berlin mit dem Bund über die Ausgestaltung einer institutionalisierten Kooperation von Charité und MDC verhandelt.

Scheeres erwartet von der Gründung des BIG „nicht nur einen Qualitätssprung in der medizinischen Forschung, sondern auch ideale Voraussetzungen für die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Denn schon die Ergebnisse der Exzellenzinitiative haben gezeigt, dass Berlin die Stadt der jungen Forscher ist.“

 

Swen Schulz: Bund muss Studierenden bei Wohnraumversorgung helfen

Der Bund ist in der Pflicht, seinen aktiven Teil beizutragen, damit die Unterversorgung der Hochschulstandorte mit bezahlbaren Wohnraum für Studierende abgestellt wird.  Das fordert der  Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz. "Davon würden nicht nur Studierende profitieren, sondern auch die übrigen Mieterinnen und Mieter, da der gesamte Wohnungsmarkt entlastet würde."

In die Gespräche mit den Ländern über Wohnraum für Studierende gehe Bundesminister Ramsauer offenbar ohne Konzept, kritisierte Swen Schulz. "Eine Neuauflage eines Bund-Länder-Programms für die Schaffung bezahlbarer Wohnungen lehnt er ab, da der Bund seit der Föderalismusreform nicht mehr zuständig sei. Auf meine Frage,  welche Vorschläge die Bundesregierung zur Lösung des Problems hat, antwortete die Bundesregierung lediglich, dass sie im Rahmen des angekündigten Runden Tisches alle Beteiligten zusammenführen wolle, damit Lösungsansätze erarbeitet  werden. Das Ministerium biete "diesem Diskussionskreis die notwendige Plattform."
Das sei zu wenig, erklärte Schulz. "Die eigentlich gute Initiative von Ramsauer droht zur  Showveranstaltung zu werden. Der Bundesminister darf doch nicht nur Grüßonkel sein, er darf nicht nur einladen und moderieren." Die SPD-Bundestagsfraktion habe in ihrem Konzept für einen Hochschulsozialpakt diesen Aspekt aufgegriffen. Schulz: "Wir fordern eine Ergänzung des Hochschulpaktes von Bund und Ländern durch gemeinsame Maßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums."

 

Michael Müller startet Kampagne "Gemeinsam für Stadtbäume"

Die berlinweite Stadtbaumkampagne "Gemeinsam für Stadtbäume" ist jetzt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gestartet worden. Ihr Ziel ist die Pflanzung von bis zu 10.000 zusätzlichen Straßenbäumen bis 2017. Die Kampagne ruft die Berlinerinnen und Berliner auf, mit einer Spende dazu beizutragen, dass Berlin eine der grünsten Städte Europas bleibt. Wie viele Bäume gepflanzt werden können und wie erfolgreich die Kampagne sein wird hängt  in hohem Maße von der Spendenbereitschaft der Berliner Bevölkerung und auch der Unternehmen ab.

"Ich freue mich darauf, gemeinsam mit hoffentlich vielen Berlinerinnen und Berlinern Stadtbäume für Berlin zu pflanzen", sagte Stadtentwicklungssenator Michael Müller zum Auftakt. "Stadtbäume bedeuten Lebensqualität. Berlin ist eine der grünsten Metropolen der Welt. Dafür sorgen gerade auch die derzeit rund 440.000 Bäume, die unsere Straßen säumen. Wir möchten verhindern, dass es weniger werden – gemeinsam mit den Bezirken und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Zusammen wollen wir 10.000 Bäume pflanzen. Wir geben dafür Landesmittel, aber wir werben auch für das Engagement und für Spenden der Berlinerinnen und Berliner."

Gestartet wurde die Kampagne am 7. November 2012 in Lichtenberg. Dort hat Senator Michael Müller den ersten Kampagnenbaum gepflanzt, gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Andreas Geisel und Vertretern dreier weiterer Bezirke, in denen in diesem Herbst gepflanzt wird.

 

 

Wohnungsbau kommt in Schwung

Bauprojekt Karlshorst
 

Für den  Bau von 30.000 neuen Wohnungen will die Koalition in dieser Legislaturperiode in Berlin sorgen, um eine Entlastung auf dem Wohnungsmarkt zu erreichen. Die neuesten Zahlen belegen jetzt, dass der Wohnungsbau in Gang kommt, so Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

"6700 Genehmigungen für neue Wohnungen allein in den ersten drei Quartalen 2012 bedeutet einen Anstieg gegenüber 2011 um fast 20 Prozent", sagte Wowereit. "Das ist ein gutes Signal für eine Stadt, die wieder wächst - und natürlich auch ein gutes Signal für die Baubranche. Auf dem Weg zu dem politischen Ziel des Senats, dass in dieser Legislaturperiode insgesamt 30 000 neue Wohnungen in der Stadt entstehen, sind wir damit einen ersten wichtigen Schritt vorangekommen." Um rund ein Drittel hat sich die Zahl der geplanten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern erhöht, während die  Genehmigungszahl für neue Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern leicht um 5,4 Prozent gesunken ist.

Mehr Wohnungsbau helfe mit, den Wohnungsmarkt zu stabilisieren, so der Regierende Bürgermeister. " Zusammen mit den wohnungs- und mietenpolitischen Maßnahmen des Senats trägt der Neubau entscheidend dazu bei, den Druck auf die Mieten zu lindern und den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt zu stärken."

 

 

Ergebnisse des Netzpolitischen Workshops

Wie können Netzwerke unsere Arbeitswelt verbessern? Welche Chancen bieten offene Daten? Wie muss eine zeitgemäße Medienbildung aussehen? Mit diesen und vielen anderen Fragen befassten sich am 3. November im Willy-Brandt-Haus in Berlin die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzpolitischen Workshop des Gesprächskreis Netzpolitik und digitale Gesellschaft der SPD. 
In Zukunft werde es spannend sein, wie öffentliche Daten möglichst umfassend zur Verfügung gestellt werden können. Diese seien eine der „Voraussetzungen für die Partizipation vieler Menschen, auch im Internet“, so Björn Böhning, einer der beiden Sprecher des Gesprächskreises. Ein zweites Thema der Diskussionen war soziale Sicherheit und Arbeitswelt in Zeiten der Digitalisierung.

weitere Informationen zu den Ergebnissen des Workshops auf der Seite der Bundes-SPD

 
20. November:

Wolfgang Thierse, Dietmar Keller und die "Mühlen der Ebene"

Zu einer Buchvorstellung lädt das Kulturforum der Sozialdemokratie und die vorwärts-Buchhandlung am 20. November.  Bei dem Gespräch zwischen Dietmar Keller und Wolfgang Thierse wird es um Kulturpolitik in der DDR gehen, um Kultur und Politik in der Wendezeit, die Rolle von SED und PDS vor und nach 89, um Ideale und Verantwortung, um Karriere und Nischen, um Anpassung und Wahrheiten - um unterschiedliche und manchmal auch gemeinsame Erinnerungen.
Dietmar Keller ("Letzten Endes wollte ich Ideale durchsetzen, die dieses System zwar postuliert hatte, die jedoch mit ihm unvereinbar waren") war von 1984 bis 1988 stellvertretender Kulturminister der DDR, 1988 bis 1989 Staatssekretär im Kulturministerium und von November 1989 bis März 1990 in der Modrow-Regierung Minister für Kultur. Von 1990 bis 1994 war Keller Mitglied des Deutschen Bundestags.

Buchvorstellung am Dienstag, 20. November 2012 um 19.30 Uhr
in der vorwärts:buchhandlung+antiquariat, Stresemannstraße 28, 10963 Berlin - Kreuzberg
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten:
E-Mail: info@vorwaerts-buchhandlung.de
Fon 030 252 99 163
Fax 030 252 99 872
http://www.vorwaerts-buchhandlung.de

Dietmar Keller
In den Mühlen der Ebene. Unzeitgemäße Erinnerungen.
Dietz-Verlag Berlin, 256 Seiten, 24,90 €
ISBN 978-3-320-02270-9

 
21. November:

Buchvorstellung: Führer zu den Stätten der Arbeiterbewegung

Einen historischen Reiseführer zu den Stätten der Arbeiterbewegung in der deutschen Hauptstadt haben die Historiker Helga Grebing und Siegfried Heimann herausgegeben. Gemeinsam stellen sie den Reiseführer am 21. November im Forum Willy Brandt Berlin (Unter den Linden 62-68) vor.

In sechs Kapiteln informiert der Band in chronologischer Abfolge vor allem über Stätten der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung in Berlin zwischen 1848 und der Gegenwart. Nach jeweils einführenden, zweiseitigen Essays werden die einzelnen historischen Orte in ihrer früheren und heutigen Bedeutung bzw. Nutzung vorgestellt. Porträts von bedeutenden Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung ergänzen die Ortseinträge. Das Büchlein erscheint rechtzeitig zum 150-jährigen Bestehen der Sozialdemokratie im Jahr 2013. Ch. Links Verlag (14,90 Euro, ISBN 978-3-86153-691-8) 

Die Buchvorstellung im Forum Willy Brandt Berlin (Unter den Linden 62-68) findet am Mittwoch, dem 21. November 2012 um 18.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

 
Ausstellung: 22.11.2012 bis 27.01.2013

Tony Vaccaro "Retrospektive - 70 Jahre Fotografie"

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus zeigt anlässlich des 90. Geburtstags des amerikanischen Fotografen Tony Vaccaro eine Retrospektive mit 100 Fotografien aus sieben Jahrzehnten. Tony Vaccaro gilt als einer der großen Fotojournalisten des 20. Jahrhunderts. In Deutschland ist er vor allem wegen seiner Bilder aus dem Zweiten Weltkrieg und aus der Nachkriegszeit bekannt.

Weitere Informationen auf der Seite des Willy-Brandt-Hauses

Eröffnung: Mittwoch, 21. November 2012, 19:30 Uhr
Willy-Brandt-Haus.
Begrüßung: Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner: May G. Baptista, Stellvertretender Kulturattachée der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika; Stefanie Hamm, Italienisches Kulturinstitut Berlin; Reinhard Schultz, Galerist und Verleger
Der Fotograf Tony Vaccaro ist anwesend.

Dauer der Ausstellung: 22. November 2012 bis 27. Januar 2013
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 12 bis 20 Uhr; Eintritt frei, Personalausweis erforderlich.
Die Ausstellung ist am 24., 25., 26. und 31. Dezember 2012 sowie am 1. Januar 2013 geschlossen.

 
23. November:

Wasserwerk Spandau: Exklusive Besichtigung mit Daniel Buchholz

An der Pionierstraße in Spandau steht das drittgrößte Berliner Wasserwerk. Eine maximale Förderleistung von 160.000 Kubikmetern pro Tag, 44 Vertikalbrunnen und ein Horizontalfilterbrunnen im Spandauer Forst, das sind die zentralen Anlagendaten. Wie hier Trinkwasser gefördert und aufbereitet wird, zeigt der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz. Im Rahmen seiner Besichtigungsreihe „Geheime Orte“ lädt er dazu ein, das Wasserwerk exklusiv mit ihm zu besichtigen.

Buchholz: „Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. In großen Teilen von Spandau versorgt uns die Anlage der Berliner Wasserbetriebe (BWB) an der Pionierstraße mit Trinkwasser bester Qualität – und das schon seit 1897. Die mehrfach umgebaute und erweiterte Anlage ist heute das drittgrößte der neun Berliner Wasserwerke."

Als Besonderheit verfügt das Wasserwerk neben den Vertikalbrunnen auch über einen Horizontalfilterbrunnen in der Nähe der Kuhlake im Spandau Forst. Dort wird Havelwasser versickert, um die Trinkwasserversorgung und die Feuchtbiotope zu sichern.

"Wer selbst sehen möchte, woher unser Trinkwasser kommt oder sich fragt, ob man es bedenkenlos trinken kann, ist bei meiner Besichtigung genau richtig", so Buchholz. "Ich lade alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mit mir vor Ort die Wasserförderung und ‑aufbereitung anzusehen. Aus dem Umfeld des Wasserwerks wird mitunter über steigende Grundwasserstände und vollgelaufene Keller berichtet. Direkt im Anschluss besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, darüber mit einem Vertreter der Wasserbetriebe und mir zu diskutieren."

Die Besichtigung beginnt am Freitag, den 23. November 2012, um 15.00 Uhr. Wegen der begrenzten Besucherkapazitäten ist eine Teilnahme nur nach einer bestätigten Anmeldung möglich.

Wer teilnehmen möchte, sende bitte vorzugsweise eine eMail an info@daniel-buchholz.de oder hinterlasse unter Telefon 23 25 22 80 seinen Namen und die eigene Telefonnummer. Wer dabei sein kann, wird benachrichtigt und erhält weitere Informationen zum Ablauf.

 
26. bis 29. November:

Themenwoche der FES: Zeit für Gerechtigkeit

Vom 26. bis 29  November veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) die zweite internationale Themenwoche "Zeit für Gerechtigkeit". 

Deregulierung und Liberalisierung haben den Reichtum einiger Weniger gesteigert, gleichzeitig nahm die soziale Ungleichheit zu. Auch die Wirtschafts- und Finanzkrise hat gezeigt, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen verändert werden müssen - weltweit! Wie können wir unsere Gesellschaften gerechter, ökologischer und gendersensibler gestalten? Welcher neuen Konzepte und Weichenstellungen bedarf es?

Das Thema der diesjährigen internationalen Gerechtigkeitswoche der Friedrich-Ebert-Stiftung lautet »Wirtschaft und Gerechtigkeit«. In Podiumsdiskussionen, Fachkonferenzen, Workshops und Filmabenden sollen  mit Expert_innen und Gästen aus allen Weltregionen Alternativen aufgezeigt werden. 

Das Programm der Gerechtigkeitswoche (Internetseite der FES)

 

 
29. November:

Britz: Stolperstein für Gertrud Seele

Am 29. November 2012 gegen 11 Uhr wird ein Stolperstein zu Ehren von Gertrud Seele vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Parchimer Allee 75 in Berlin-Britz verlegt.

Gertrud Seele (Jahrgang 1917) entstammte einer sozialdemokratischen Familie und war Mitglied der Falken. Nach 1933 war sie im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv. Die Gestapo verhafteten die junge Mutter 1944 nach einer Denunziation. Wegen „Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung" wurde sie vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 12. Januar 1945 in Plötzensee hingerichtet.

Der Stolperstein wird im Beisein von Familienangehörigen eingelassen. Bei einer kleinen Gedenkveranstaltung direkt nach der Verlegung wird Dr. Hans-Rainer Sandvoß von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand über das Schicksal von Gertrud Seele sprechen.

Der Künstler Gunter Demnig will mit seinem Projekt Stolpersteine an die Opfer der NS-Zeit erinnern; der Stein wurde mit Unterstützung von Marion Goers aus der Abt. Rixdorf initiiert und aus dem Bereich der SPD-Abteilung Hufeisensiedlung gespendet.

 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME

Seit 62 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD.  Themen der aktuellen  Ausgabe vom 3. November u.a.:
Der Landesparteitag am 27. Oktober ist der erwartete Arbeitsparteitag geworden - mit zahlreichen Beschlüssen auch über die beiden vieldiskutierten Leitanträge zur Alterssicherung und digitalen Teilhabe hinaus.  - Die Berliner SPD setzt sich für eine lebensstandardsichernde und armutsfeste Rente ein. In ihrem Beschluss auf dem Landesparteitag am vergangenen Wochenende wurde ein weiteres Absinken des Rentenniveaus abgelehnt. Auf dem Parteikonvent am 24. November will die Bundes-SPD ein Gesamtkonzept verabschieden. - Matthias Schmidt, Fraktionsvorsitzender in der BVV Treptow-Köpenick, soll als Wahlkreiskandidat der SPD zur Bundestagswahl  antreten. Das ergab eine Mitgliederbefragung der SPD Treptow-Köpenick. In zwei anderen Kreisen finden noch im November Mitgliederbefragungen statt. - Engagiert im Ehrenamt: Arbeit bei "Second Hemd" - Schwierige Partnerschaft: Eine Bundestagsanhörung über PPP - die „griechische Form der Infrastrukturfinanzierung“ und ein Kommentar von Carl Waßmuth - „Heinz Buschkowsky ist kein Rassist“ - Hans Kremendahl antwortet Daniela Kaya. -  Wege zu mehr Wohnungsbau : Rudi Kujath fordert eine Debatte über Zielgruppen, Finanzierung und Standards.

Mit einer Vielzahl von Debattenbeiträgen, mit Beiträgen zur Geschichte der Berliner SPD, Buchempfehlungen und vielen Berichten aus der Berliner SPD informiert die BERLINER STIMME alle 14 Tage ihre Leserinnen und Leser. Ein Abonnement lohnt sich und erhält die BERLINER STIMME auch in Zukunft als Diskussionsforum. Einige Ausgaben des Jahres sind auch als Internetversion unter www.berliner-stimme.de zu finden.  

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Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

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E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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