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Archiv der Berliner SPD
 

Archiv der Berliner SPD

Hier können Sie im Archiv unserer Internetseiten ältere Beiträge und Beschlüsse nachlesen. Oder Sie nutzen einfach die Suchfunktion.

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD. 

Bestätigung für Peer Steinbrück

Nach der einstimmigen Nominierung von Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der SPD durch den Parteivorstand am vergangenen Montag sind die Alternativen klar. Es geht darum, die Bundesregierung unter Angela Merkel abzulösen. "Das Kabinett ist orientierungslos, und alle rätseln: Wo will Frau Merkel mit dieser Gesellschaft und in Europa eigentlich hin?" sagte Steinbrück im Interview mit der Zeitung "Die Welt".  "Ich konzentriere mich darauf, eine rot-grüne Mehrheit zu erreichen."

Im Deutschlandtrend der ARD erreicht die SPD in dieser Woche 31 Prozent, die Grünen 11 Prozent. Die FDP und erstmals auch die Piraten liegen bei jeweils vier Prozent und kämen nicht in den Bundestag. Nur eine Minderheit der Deutschen von 33 Prozent ist laut Deutschlandtrend der Ansicht, dass die schwarz-gelbe Koalition aus Union und FDP weiterregieren sollte. Eine Mehrheit von 58 Prozent ist hingegen für einen Regierungswechsel nach der Bundestagswahl.  Dem neuen Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück, trauen zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) zu, die Aufgaben eines Bundeskanzlers zu übernehmen. 25 Prozent trauen ihm das nicht zu. Bei einer Direktwahl läge allerdings Bundeskanzlerin Angela Merkel derzeit noch vor Steinbrück.

 

Jan Stöß begrüßt Klarheit über Kandidaten: "Jetzt auf Inhalte konzentrieren"

Es sei gut, dass jetzt Klarheit über den Kandidaten herrsche, nun könne man sich auf die Inhalte konzentrieren, sagte der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in einem Interview mit dem rbb-Inforadio nach der einstimmigen Nominierung von Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat durch den SPD-Parteivorstand. Es gebe eine breite Unterstützung für Steinbrück. Programm und Kandidat müssten wechselseitig zueinander passen, "am Ende muss es so sein, dass wir ein Programm verabschieden, hinter dem sich die Partei auch breit versammeln kann, wo alle mitgenommen werden". Noch wichtiger sei allerdings, dass es auch die Wählerinnen und Wähler überzeugt, sagte Stöß. "Und ich glaube, dass wir da ganz gute Karten haben, denn was die schwarz-gelbe Bundesregierung abliefert und in den letzten Jahren abgeliefert hat, das spricht ja für sich. Sie muss abgelöst werden."

 

Wowereit: Mahnung zu mehr Gerechtigkeit

In seiner Rede in der Frankfurter Paulskirche am Vorabend des 3. Oktober hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit mehr Gerechtigkeit angemahnt. Das sei aber nicht nur eine Frage von Ost und West.

"Für viele kam die Wiedervereinigung zu spät. Ihre Biographien waren gelebt. Restriktionen eines totalitären Staates konnten nicht rückgängig gemacht werden. Auch Resignation machte sich breit", sagte Wowereit. "Der Transformationsprozess traf viele Menschen hart. Vor allem junge Menschen wanderten in Richtung Westen ab. Dieser Prozess ist bei Weitem noch nicht wieder umgekehrt. Bis 2030 rechnet die Bundesregierung mit einem weiteren Rückgang der Bevölkerung in Ostdeutschland um 15 Prozent. Wirtschaftlich droht der Osten wieder zurückzufallen. Das Bruttoinlandsprodukt ist von 73 auf 71 Prozent des Westniveaus zurückgegangen. Und gleichzeitig wächst im Westen manchmal das Gefühl, nun müsse es doch endlich mal Schluss sein mit den Hilfen und Transferzahlungen. Ich warne davor, daraus nun schon wieder eine generelle These von der Entsolidarisierung zu machen. Natürlich: Es gibt immer Lobbyismus, auch Regionallobbyismus. Aber gerade in Berlin, wo aus ehemals Ost und ehemals West wieder eine gemeinsame Stadt mit neuer Strahlkraft wurde, spürt man sehr genau: Für die überwiegende Mehrheit der Menschen geht es längst nicht mehr um alte Gegensätze. Aber es geht – und das zu Recht – sehr wohl um Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Genauer gesagt: um das Gefühl, dass es in diesem Land heute nicht so gerecht zugeht, wie es zugehen sollte.“

Statt gegenzusteuern, verstärke die Bundesregierung sogar noch den Trend, indem sie die Förderprogramme im aktuellen Haushalt zurückfahre und die Mittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik kürze, kritisierte Wowereit. "Auch bei der Angleichung der Renten zwischen Ost und West zum Beispiel sind wir 22 Jahre nach der deutschen Vereinigung immer noch nicht entscheidend vorangekommen. 28 Jahre hat die Mauer gestanden. Wie lange soll es noch Sonderregelungen geben? Dies verstehen die Menschen nicht. Hier muss sich etwas ändern.“

Die Einheit habe alle in Deutschland stark gefordert, aber, so Wowereit, "sie hat uns auch stark gemacht". Unser Land sei heute das wirtschaftliche Zugpferd Europas. Wowereit: "Umso schwerer wiegt der Befund des neuen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung, dass sich in ganz Deutschland – ich betone: in GANZ Deutschland – die Schere zwischen arm und reich weiter öffnet. Gegensätze werden schärfer, Löhne liegen unter dem Existenzminimum und viele, die ihr Leben lang gearbeitet haben, können nicht mehr sicher sein, dass sie mit der Rente ohne weitere staatliche Hilfen zurechtkommen. Wenn wir also heute, 22 Jahre nach dem Tag der Einheit nach dem Befinden unseres Landes fragen, müssen wir feststellen: Ja, wir haben ein Gerechtigkeitsproblem. Nicht nur bei uns, sondern in ganz Europa. Eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation belegt – und Oberbürgermeister Feldmann hat darauf hingewiesen –, dass derzeit in Griechenland 55 Prozent der unter 24-Jährigen ohne Job sind, bei den Spaniern sind es rund 53 Prozent. Aber das ist längst kein innergriechisches oder innerspanisches Problem mehr. Hier geht es um die Frage, ob Europa von jungen Menschen noch als Zukunftsprojekt wahrgenommen – oder zum Sündenbock wird, weil sie für sich selbst keine Perspektive entwickeln können. Meine Antwort darauf ist: Unsere Verantwortung reicht weiter als bis zum nächsten Rettungsschirm. Gerade in diesen Zeiten müssen wir uns auch fragen: In welchem Europa wollen wir leben? In einem Europa der Märkte oder in einem sozialen und solidarischen Europa? Es klingt so banal, wenn man sagt, dass es heute auf solche Fragen keine nationalen Antworten mehr gibt. Das darf auch keine Entschuldigung sein, wenn man zuhause nichts tut. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Eine solidarische Politik fängt im eigenen Land an, aber sie geht heute weit darüber hinaus. Gerade am Vorabend des 3. Oktober ist das zu sagen wichtig: Dieses Europa freier Staaten wird nur stabil sein, wenn die Zeiten rein nationalen Denkens auch in den sozialpolitischen Fragen überwunden sind.“

www.klaus-wowereit.de

 

Bürger-Dialog: „Viele Ideen, was besser werden muss“

Der Bürger-Dialog der SPD kommt gut an bei den Menschen. Tausende Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern haben die Bundes-SPD schon erreicht. Sandra Scheeres, Bildungssenatorin des Landes Berlin, hat sich die Ideen der Bürger angeschaut. Im Interview mit SPD.de sagt sie, was ihr auffiel.
 
SPD.de: In den letzten beiden Wochen stand das Thema Familie und Kinder im Fokus unseres Bürger-Dialogs. Welchen Trend machst du aus? Was treibt die Menschen am meisten um?
Sandra Scheeres: Ganz klar, die Frage nach einer verbesserten Kinderbetreuung. Egal ob am Telefon oder bei den Zuschriften, überall wird deutlich, dass es an Kita-Plätzen fehlt. Zugleich beschweren sich die Bürger über das geplante Betreuungsgeld, weil es Kinder von den Kitas fernhält – statt neue Plätze zu schaffen.

SPD.de: Was ist dir bei den Zuschriften aufgefallen?
Scheeres: Viele schreiben aus ihrer eigenen, ganz persönlichen Situation heraus. Eine Frau beschreibt zum Beispiel das Problem, dass sie für ihre zweijährige Tochter weder einen Betreuungsplatz im Wohnort noch einen Ganztagesplatz findet. Um weiterhin im Wechselschichtdienst arbeiten zu können, braucht sie bei der Kinderbetreuung so schnell wie möglich Unterstützung. Eine andere Mutter schildert uns, dass die Betreuungszeiten nicht ausreichen, um Job und Familie miteinander zu vereinbaren. Sie arbeitet Vollzeit und braucht zusätzlich 1,5 Stunden jeden Tag, um zum Job und zurück zu fahren. Die Kita schließt aber bereits um 16 Uhr. Beide Frauen wollen arbeiten, können es aber nicht, weil es an entsprechender Infrastruktur fehlt.

weiterlesen auf www.spd.de

 
19. Oktober:

Einladung zum Dialog über "Partizipation und digitale Teilhabe"

Die Berliner SPD  veranstaltet zur aktuellen Debatte um den netzpolitischen Leitantrag zum Landesparteitag am Freitag, dem 19. Oktober 2012, ein Dialogforum. Im GLS Sprachenzentrum in der Kastanienallee 82, 10435 Berlin, werden in drei Teilforen die Themen Medienkompetenz, Datenschutz und OpenGovernment diskutiert.

Das Internet soll weiterhin breiten Massen gesellschaftliche Teilhabe bieten. Die Rolle des Internets in Bildungsfragen ist in Hinblick auf die zukünftige schulische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Medienpädagogik und der Umgang mit Medien sind Kompetenzen, die in die Arbeits- und Lebenswelt einbezogen werden.
Neben einer transparenteren und effizienteren Berliner Verwaltung ließe sich auch eine weiterentwickelte politische Kommunikation und Beteiligung erreichen.
Die SPD-Berlin setzt sich in ihrem Leitantrag für ein Urheberrecht ein, in dem Konsumenten und Produzenten gleichermaßen profitieren. Kreativschaffenden muss es möglich sein den Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit zu verdienen. Hierbei kann nur ein neues Urheberrecht die gerechte Entlohnung und Erhaltung künstlerischer Existenzen sichern.

Das Internet soll sich wandeln von einem Medium mit rein wirtschaftlichen Nutzenzielen hin zu einem gesellschaftlichen Medium, das allgemeinen Zugang und Teilhabe bietet.

Um 17:00 Uhr führen Dr. Philipp Steinberg, stellvertretender SPD-Landesvorsitzender und Jonas Westphal, Sprecher des Forums Netzpolitik in die Veranstaltung ein mit der Frage: „Worum geht es eigentlich und wie können neue Kommunikationsformen Teilhabe ermöglichen ?“
Danach teilen sich die Teilnehmer ab 18:00 Uhr in die jeweiligen themenspezifischen Foren auf.
Das erste Forum befasst sich mit Medienkompetenz in Hinblick auf die Nutzung des Internets in der Schule und Jugendliche und Kinder sowie ihre Internetnutzung. Wann sind Schüler souveräne Akteure im Internet und welche Strategien können sie anwenden gegen Datenmissbrauch und Mobbing. Wie verändert die Digitalisierung die Lernformen und was können die Erwachsenen noch von den Kindern lernen. Mit Ute Pannen, Sprecherin Forum Netzpolitik Berlin.
Im zweiten Forum wird der Datenschutz im Internet(-Zeitalter) thematisiert. In das Thema führt Sven Kohlmeier, der netzpolitische Sprecher der SPD-Abgeordnetenhausfraktion ein. Fritz Felgentreu, stellvertretender SPD-Landesvorsitzender moderiert. Thema sind die Vorratsdatenspeicherung und die dazugehörigen EU-Vorgaben, die diskutiert werden sollen sowie die Nutzung von privaten Daten und das Melderecht.
Das dritte Forum befasst sich mit dem digitalen Leben in Berlin und den entsprechenden Anforderungen an die Verwaltung und Politik. Der Chef der Senatskanzlei Berlin, Björn Böhning führt in das Thema ein, Yannick Haan, Sprecher des Forums Netzpolitik moderiert.
Zur Debatte stehen die Weiterentwicklung des Berliner Informationsgesetzes, die digitale Verwaltung sowie institutionelle Veränderungen zur Stärkung der Verwaltungskompetenz sowie die Möglichkeit eines freien W-Lan und die Infrastruktur in dem Zusammenhang
Um 19:30 Uhr werden im Plenum die zentralen Ergebnisse aus den Foren präsentiert und zusammengefasst unter der Leitung von Philipp Steinberg, dem stellvertretendem Landesvorsitzenden der SPD-Berlin.

Anmeldungen erbeten unter www.spd-berlin.de/dialogforum

 

Steinberg zum SPE-Kongress: Starkes Signal für ein Soziales Europa

Phillipp Steinberg beim SPE Kongress
 

Als starkes Signal für ein soziales Europa bewertete der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Philipp Steinberg die Wahl des ehemaligen bulgarischen Ministerpräsidenten Sergej Stanichev auf dem Kongress der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) in Brüssel. „Sergej Stanichev wird die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Paul-Nyrup Rasmussen zusammen mit dem zum neuen Generalsekretär gewählten Internationalen Sekretär der SPD, Achim Post, fortsetzen", so Steinberg, der als Berliner Delegierter am Kongress teilgenommen hatte. "Es geht darum, die SPE weiter zu professionalisieren und eine Politik umzusetzen, welche die Menschen, und nicht die Märkte in den Mittelpunkt stellt.

Der beschlossene Leitantrag macht deutlich, dass die Krise in der Eurozone nicht, wie vielfach behauptet, eine Staatsschuldenkrise ist. Sie ist vielmehr eine Finanzmarkt- und Bankenkrise und eine Krise der wirtschaftlichen Ungleichgewichte." Hier setze auch die Lösung an: Wir brauchen endlich eine wirkungsvolle Finanzmarktregulierung, so Steinberg. "Die Schattenbanken müssen endlich reguliert, der Hochfrequenzhandel eingeschränkt und die Systemrelevanz von Banken reduziert werden. Im Rahmen eines fairen Lastenausgleichs ist die Finanztransaktionssteuer mehr als überfällig. Wirtschaftliche Ungleichgewichte müssen durch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik verringert werden. Die Berliner SPD wird diese Ziele auch im Rahmen ihrer Partnerschaft mit der Pariser Parti Socialiste vorantreiben.“

Ferner hat die SPE die Weichen dafür gestellt, mit einem gemeinsamen Spitzenkandidaten - oder einer Spitzenkandidatin - zu den Europawahlen 2014 anzutreten. "Dass wir erstmals mit einem gemeinsamen Spitzenkandidaten antreten, ist eine große Chance, um Europa jenseits nationaler Egoismen zu politisieren."

 

Neues Blog-Angebot von und für Kreative

www.kreativblog-berlin.de
 

Unter www.kreativblog-berlin.de gibt es für Berlins Kreativszene ab sofort ein neues Blog. Damit bietet der Arbeitskreis Kreativwirtschaft im Fachausschuss Wirtschaft der Berliner SPD der Branche eine Plattform des Austauschs und der Information – ausdrücklich auch für Leute ohne Parteizugehörigkeit. Meinungsbezogene Artikel, ein wachsendes Lexikon zur Kreativwirtschaft sowie serviceorientierte Beiträge ergänzen einander dort.

Berlin ist ein Hotspot für kreative, künstlerisch tätige Menschen, die hier ein Unternehmen gründen und damit auch Arbeitsplätze schaffen. Berlin bietet Lebensqualität, Inspiration und Toleranz – genau das richtige Umfeld für die Kreativbranche!

Diese Website versteht sich auch als Schnittstelle zwischen Kreativwirtschaft und Politik. Dazu wollen wir alle Akteure, Unternehmer, Künstlerinnen, Politiker und Gründerinnen ermuntern, eigene Themen vorzuschlagen und ihre Forderungen und Wünsche darzulegen. Der Arbeitskreis Kreativwirtschaft des Fachausschusses Wirtschaft der SPD Berlin, kann über die SPD und ihre Fraktion im Abgeordnetenhaus politisch Einfluss nehmen und Forderungen in die Politik transportieren.

Beiträge sind immer willkommen: Die Redaktion ist erreichbar unter kontakt@kreativblog-berlin.de

 

Ausbildung bei der Berliner SPD

Die Berliner SPD bietet wieder einen Ausbildungsplatz an: Zum 1. Februar 2013 bietet die Berliner SPD einen Ausbildungsplatz „Kauffrau/ Kaufmann für Bürokommunikation“ an.
Einstellungsvoraussetzungen sind: sehr guter mittlerer Schulabschluss, Fachhochschulreife oder Abitur, sehr gute Rechtschreibkenntnisse, Teamgeist und Interesse an der Arbeit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Bewerbungen bis zum 15.10.2012 bitte per Post mit Lebenslauf und Passfoto an den SPD-Landesverband Berlin, Frau Yvonne Opprower, Müllerstr. 163, 13353 Berlin.

 
26. Oktober - jetzt bitte anmelden!

Lesung mit den "Mörderischen Schwestern"

Logo Frauenkrimifestival
 

Am 26. Oktober ist die Galerie im Kurt-Schumacher-Haus wieder Schauplatz einer Kriminacht. Im Rahmen des 3. Frauenkrimifestivals laden die "Mörderischen Schwestern" zu einer Lesung.

Das 3. Berliner Frauenkrimifestival präsentiert ab 19. Oktober an vielen verschiedenen Orten der Stadt - darunter bei einem Bestattungsunternehmen und in der Polizeihistorischen Sammlung - die ganze Vielfalt der von Frauen geschriebenen Kriminalliteratur..

In der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus lautet das Motto diesmal: "Denn erstens kommt es anders..."  Es lesen:
Kristina Herzog - „Schlaf, Lubo“
Gitta Mikati - „Überraschung“
Maria Kolenda - „Heilige im Angebot“
Isabella Bach - „Der Saubermann“
Barbara Ahrens - „Heimspiel“

Galerie im Kurt-Schumacher-Haus
Müllerstraße 163
13353 Berlin-Wedding

FR 26.10.2012 um 20:00 Uhr
Eintritt: frei, Spenden erwünscht

Wir bitten uim Anmeldungen unter www.spd-berlin.de/frauenkrimifestival2012

Zielgruppe sind Kriminteressierte jeden Alters. Herren sind ausdrücklich willkommen. Die Mörderischen Schwestern meucheln nur literarisch, und die Opfer sind beileibe nicht nur Männer.
Die "Mörderischen Schwestern" sind der größte europäische Verein deutschsprachiger Kriminalautorinnen. Die Mitglieder leben und arbeiten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Frankreich, Portugal – und außerhalb Europas in Neuseeland. Zu ihnen gehören nicht nur Autorinnen, sondern auch Buchhändlerinnen, Bibliothekarinnen, Verlegerinnen, Lektorinnen, Übersetzerinnen, Wissenschaftlerinnen und nicht zuletzt Krimileserinnen.  Europaweit zählen  fast 500 Mitglieder dazu, darunter so renommierte Autorinnen  wie Ingrid Noll, Sabine Alt (Agatha Christie Preis), Judith Merchant (Glauser Preis), oder die Berliner Schauspielerin und Autorin Ulrike Bliefert („Heiter bis tödlich: Morden im Norden“, ARD).
Das komplette Festivalprogramm ist auf der Website www.moerderische-schwestern-berlin.de zu finden.

 
9. Oktober:

BürgerInnen-Gespräch mit Jan Stöß und Angelika Graf

Zu einem Bürger/innen Gespräch mit Dr. Jan Stöß, Landesvorsitzender der SPD Berlin, und Angelika Graf (MdB), Bundesvorsitzende der AG 60 plus, über die "Gegenwärtige und zukünftige Seniorenpolitik in Berlin" lädt die AG 60plus in Pankow am 9. Oktober.
Im Zuge des demografischen Wandels will die Berliner SPD für die Seniorinnen und Senioren in der Stadt neue Akzente setzen. Unter dem Motto „Nicht über uns sondern mit uns“ will die Arbeitsgemeinschaft 60 plus Strategien und Ziele für eine seniorengerechte Politik in Berlin diskutieren.

Beginn: 16:30 Uhr (Einlass: 16:00),  Restaurant der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg,
Gürtelstr. 33, 10409 Berlin (ÖPNV: S Bahnring Greifswalderstraße dann M4 Richtung Weißensee Station Ostseestraße/ Greifswalder Straße)

 
9. Oktober:

Diskussion "Welches Europa wollen wir?"

"Welches Europa wollen wir?" Dieser Frage geht eine Veranstaltung  mit der ehemaligen Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin am Dienstag, dem 9. Oktober 2012  nach, zu der der rechtspolitische  Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Sven Kohlmeier, und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen einladen.

Alle reden über die Euro-Krise. Schulden und Arbeitslosigkeit im Euroraum steigen. Die Wirtschaftsleistung sinkt. Die Menschen in den am stärksten betroffenen Euro-Staaten, aber auch bei uns, fragen immer lauter nach dem Sinn von Euro und Europa. Das soll im Mittelpunkt der Diskussion mit Dr. Herta Däubler-Gmelin stehen. Die Bundesministerin der Justiz a.D. hat 1999 die EU-Grundrechtscharta mit auf den Weg gebracht. Aktuell hat sie die Verfassungsbeschwerde der Bürgerinitiative " Mehr –Demokratie e. V". und von ca. 30.000 Beschwerdeführer/-innen in Karlsruhe vertreten, die zu den wichtigen Klarstellungen bei der Frage der Haftungsbegrenzung nach dem ESM und bei den Informationsrechten von Bundestag und Bundesrat führte.


19.30 Uh, Abgeordnetenhaus von Berlin - Raum 376 -, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin.

 

Ausstellungseröffnung "Architektur und Landschaft"

Die neue Ausstellung des SPD-Kulturforums in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus zeigt vom 10. Oktober an Bilder der Berliner Architekten und Künstler  Alessandro Carlini und Erdmute Carlini. Die Bilder weisen einen Weg zum Nachdenken über die Beziehung von Artefakt und Natur.  Artefakt steht für das von Hand und Kopf Gemachte, Natur für das spontan Entstehende, jedoch vom Menschen Angeeignete, Gelenkte und Gestaltete. Alessandro und Erdmute Carlini stellen die Bilder gemeinsam her.
Sie zeigen Architektur und Landschaft im Dialog, in Spannung und im Kontrast. Die Bilder zeigen realisierbare Visionen und Utopien der modernen gebauten Welt, Architekturträume, Stehendes, Schwebendes, Liegendes, verspielt Gebautes.
Alessandro Carlini kommt aus den italienischen Abruzzen, Erdmute Carlini aus  Schlesien: Sie lassen Mittelmeer und märkisches Land miteinander verschmelzen.
Die Vernissage ist am Mittwoch, 10. Oktober 2012, 18:30 Uhr in der  Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding, Müllerstraße 163, U- und S-Bhf. Wedding
Begrüßung: Winfried Sühlo, Einleitung: Helga Schmidt-Thomsen. Die  Ausstellung: ist bis zum 26.10.2012 montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

 
16. Oktober:

Thierse trifft... Friedrich Diekmann

Wolfgang Thierse setzt seine Gesprächsreihe "Thierse trifft..." im Herbst mit einer Begegnung mit Friedrich Diekmann fort. Treffpunkt ist wieder im Soda-Salon / Club in der Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße oder Sredzkistraße in Berlin-Prenzlauer Berg. „Thierse trifft…“ beginnt jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Wolfgang Thierse wird mit dem in Kultur, Literatur, Stadtentwicklung und Gesellschaft präsenten Intellektuellen Friedrich Dieckmann über dessen Leben und Schaffen sprechen. Neben den zahlreichen Publikationen über große Persönlichkeiten wie Schiller, Wagner, Brecht und zuletzt 2012 den Architekten Pöppelmann, hat Dieckmann mehrere Bücher zur Wiedervereinigung und Nachkriegsgeschichte geschrieben.

Als Dramaturg war er von 1972 bis 1976 am Berliner Ensemble und wirkte u.a. an Strindbergs „Fräulein Julie“ mit. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, erfuhr zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen – wie den Ehrendoktortitel der Humboldt Universität zu Berlin und kommentiert bis heute kritisch und scharfsinnig das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben in Deutschland. Auch aktuelle Themen wie der Schlossplatz in Berlin in das er sich als Mitglied der. Internationalen Expertenkommission "Historische Mitte Berlin" auch selbst einbringt werden den Abend füllen.

 
17. Oktober:

Alternativen zum deutschen Staatsangehörigkeitsmodell?

Die LAG Migration und Vielfalt lädt am 17. Oktober zu einer spannenden Diskussion über Alternativen zum deutschen Staatsangehörigkeitsmodell ein. Es diskutieren  Dilek Kolat, Senatorin von Berlin für Arbeit, Integration und Frauen und Dr. jur. Sükrü Ulsucan, Jurist und Autor. Die Moderation übernimmt der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. Beginn ist um 19.30 Uhr in der  Albert-Schweitzer-Schule Berlin-Neukölln , Karl-Marx-Str. 14.  

 
19. Oktober:

Diskussion "Scheitert der Euro?"

Scheitert der Euro? Bricht die EU auseinander? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung am 19. Oktober.  Klaus Barthel, MdB und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, sowie Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, werden über die Herausforderungen für die Gewerkschaftsbewegung und Sozialdemokratie debattieren.

Der SPD Kreisvorstand Charlottenburg-Wilmersdorf, die AfA-Charlottenburg-Wilmersdorf und der AfA-Landesvorstand Berlin laden herzlich dazu ein.
Die Veranstaltung findet statt am 19. Oktober 2012 um 17 Uhr im BVV-Saal, 3. OG, des Wilmersdorfer Rathauses, Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin.

 
31. Oktober:

"Wie weiter mit dem Flughafen-Asylverfahren?"

Die Länder Brandenburg und Rheinland-Pfalz haben in einer Bundesratsinitiative die Abschaffung des Flughafenasylverfahren gefordert. Auch im Deutschen Bundestag wird über die Zukunft der bisherigen Regelung debattiert. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für eine humane Flüchtlings- und Asylpolitik ein und möchte eine breite gesellschaftliche Debatte zu diesem Thema führen. Dazu lädt  sie am Mittwoch, dem 31.10.2012 zum Zukunftsdialog "Wie weiter mit dem Flughafen-Asylverfahren? - Flughafen-Asylverfahren auf dem Prüfstand" mit Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse und der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert. Beginn ist um 19.00 Uhr im Rathaussaal Treptow-Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin.

Das Flughafen-Asylverfahren gilt für Ausländer aus sicheren Herkunftsstaaten sowie für solche ohne Pass oder Passersatz, die über einen Flughafen einreisen wollen und bei der Grenzbehörde um Asyl nachsuchen. Das Verfahren wurde 1993 im sogenannten Asylkompromiss eingeführt. Seither steht diese Regelung stark in der Kritik. Das betrifft vor allem die kurzen Fristen der Rechtsentscheidungen und die Qualität der Unterbringung der Flüchtlinge. Außerdem stellen die geringe Fallzahlen den Sinn des Verfahrens in Frage.
Vor dem Hintergrund des Flughafens Berlin Brandenburg International als einzigem internationalen Flughafen der Region prognostiziert die Bundesregierung eine unrealistische Zunahme von Flughafen-Asylverfahren. Die zivilgesellschaftlichen Proteste gegen dieses Verfahren auf dem Flughafen, der den Namen Willy Brandts trägt, zeigen, dass diese Regelung auf den Prüfstand gehört.

Es diskutieren Sven Schmohl, Integrationsbeauftragter des Bezirkes Treptow-Köpenick, Heiko Habbe,  Policy Officer beim Jesuiten Flüchtlingsdienst und Aziz Bozkurt, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt SPD Berlin.

Anmeldung bis zum 26. Oktober erbeten unter (030) 227-73750, per Fax unter (030) 227-76250 oder per E-Mail   mechthild.rawert@bundestag.de

 
24. November:

Einladung ins "Kleine Theater" - Jetzt anmelden!

Frank Sinatra - Kleines Theater
 

Die Reihe der gemeinsamen Theater- und Opernbesuche setzen das Kulturforum Stadt Berlin und die Berliner Stimme am 24. November im "Kleinen Theater" am Südwestkorso fort. Das KLEINE THEATER  ist eine Berliner Erstaufführungsbühne mit 99 Plätzen, die ihren Spielplan diesmal unter das Motto Biographien gestellt hat. Am 24. November  steht "Frank Sinatra - Ein musikalisches Portrait" auf dem Spielplan. 

Frank Sinatra polarisierte Zeit seines Lebens und tut dies auch heute noch. Die einen sehen in ihm eine Lichtgestalt; “The Voice” ist für sie der größte Entertainer aller Zeiten, der mit Songs wie “New York, New York”, “Strangers in the Night” und “My Way” unsterblich wurde. Für die anderen war er der jähzornige Hitzkopf, der Mann mit den vielen Schatten, dessen Mafiaverstrickungen und Frauenskandale ihn als skrupellosen Egoisten zeichnen. Regisseur Detlef Altenbeck hat im Kleinen Theater ein musikalisches Porträt von „Frank Sinatra“auf die Bühne gebracht, das diese Vielschichtigkeit zeigen will. Der ständige Begleiter und Butler William gibt Einblicke über das wilde und zerrissene Leben des Mister Sinatra. Es spielen  Christoph Schobesberger, Errol Trotman Harewood, Agnes Hilpert, musikalische Leitung: Ferdinand v. Seebach, Bühne: Norman Zechowski.

Als Gruppe erhalten wir die Karten in der Kategorie I zum Preis von 15 Euro  (statt 20 Euro). Um 19.15 Uhr steht uns die Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kleinen Theater, Karin Bares, zu einer kurzen Begrüßung und Einführung zur Verfügung. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Wir haben 25 Plätze reserviert und bitten um baldige verbindliche Anmeldung unter www.spd-berlin.de/kleines-theater. Die Karten können diesmal am Theaterabend direkt an der Abendkasse abgeholt werden.
Foto: Kleines Theater 


 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME als Gratis-Download

Seit 62 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD. Die aktuelle Ausgabe von diesem Wochenende bieten wir diesmal gratis zum Download (PDF-Dokument) (PDF). 

Themen dieser Ausgabe: Mit der „Berliner Erklärung für eine arbeitnehmerorientierte Politik“ liegt jetzt ein Beitrag zur Programmdebatte vor, der der SPD Orientierung in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik geben will. 26 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind Erstunterzeichner. Die BERLINER STIMME dokumentiert die Erklärung im Wortlaut - als Erstveröffentlichung. Weitere Themen: Durchbruch bei der Rekommunalisierung, der Kreativpakt-Verein stellt sich vor, Beispiele ehrenamtlichen Engagements.

Mit einer Vielzahl von Debattenbeiträgen, mit Beiträgen zur Geschichte der Berliner SPD, Buchempfehlungen und vielen Berichten aus der Berliner SPD informiert die BERLINER STIMME alle 14 Tage ihre Leserinnen und Leser. Ein Abonnement lohnt sich und erhält die BERLINER STIMME auch in Zukunft als Diskussionsforum. Einige Ausgaben des Jahres sind auch als Internetversion unter www.berliner-stimme.de zu finden.  

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E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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