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Archiv der Berliner SPD
 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD.

Wowereit: NPD-Verbot als Lehre aus der Geschichte

Klaus Wowereit Portrait 2011
 

Aus Anlass des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat sich Berlins Regierender Bürgermeister  Klaus Wowereit erneut für ein Verbot der rechtsextremen NPD eingesetzt. "Wir müssen aus unserer Geschichte lernen. Das bedeutet derzeit vor allem, auf ein Verbot der menschenverachtenden NPD hinzuwirken", sagte Wowereit. " Diese Partei bedient Ressentiments, sie predigt Intoleranz, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und ist von einem inhumanen Menschenbild geprägt. Dagegen gilt es, Gesicht zu zeigen. Der Rechtsstaat muss seine Instrumente einsetzen, um gegen diese Tendenzen vorzugehen. Es kann nicht sein, dass die NPD ihre Propaganda auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler betreibt.“

 

Wowereit wies darauf hin, dass laut einer kürzlich veröffentlichten Studie ein Fünftel der deutschen Bevölkerung von latentem Antisemitismus geprägt sei. Dies sei "ausgesprochen beunruhigend". "Dieser Befund darf für uns keineswegs bloß mit Blick auf den Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus Grund zu politischem Handeln sein. Der sich augenscheinlich in neue Generationen fortpflanzende Antisemitismus ist ebenso wie die in jüngerer Zeit enthüllten Terrortaten Rechtsextremer gegen Menschen mit Migrationshintergrund ein Alarmzeichen.“ Es gelte immer wieder von neuem insbesondere an die Vernichtung des Europäischen Judentums durch das Nazi-Regime zu erinnern. Wowereit: „Wir sind in der Pflicht, besonders jungen Menschen das Wissen und die Werte zu vermitteln, die sie befähigen, Demokratie und Freiheit immer wieder von neuem zu verteidigen und zu bewahren. Die Kenntnisse über die nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit spielen dabei eine entscheidende Rolle.“

 

Rawert: Erinnerung braucht einen Ort

Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert ehrt in jedem Jahr die Opfer der NS-Gewaltherrschaft mit einer Veranstaltung an einem Erinnerungsort ihres Wahlkreises Tempelhof-Schöneberg. Am 29. Januar lädt sie zu einer Veranstaltung in der Mediengalerie in der Dudenstraße mit anschließender Kranzniederlegung am Columbiadamm.
Das KZ Columbia-Haus war ab 1933 Gefängnis und von 1935 bis 1936 das einzige in Berlin gelegene Konzentrationslager. Hier wurden Gegner des Nazi-Regimes gefangengehalten, gefoltert und ermordet.
In die Geschichte des KZ Columbia-Haus führt die Historikerin Dr. Irene von Götz ein. Beate Winzer, Vorsitzende, des Fördervereins für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V. berichtet über die Aktivitäten des Vereins. Die Schauspielerin Julia Blankenburg liest das Gedicht „Eine deutsche Mutter“ von Erich Weinert sowie Auszüge aus dem Häftlingsbericht von Berthold Jacob. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Gang zur Kranzniederlegung am früheren Standort des KZ Columbia-Haus geplant, wo die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert eine Gedenkansprache hält.

Gedenken an die Opfer des KZ Columbia-Haus mit Mechthild Rawert, MdB, am 29. Januar 2012, um 14:00 Uhr. Ort: ver.di MedienGalerie, Dudenstraße 10, 10965 Berlin.

Anmeldungen bitte an: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert, MdB, Friedrich-Wilhelm-Str. 86, 12099 Berlin, Tel: 720 13 884, Fax: 720 13 994. Mail: mechthild.rawert@wk.bundestag.de

 

Klaus Wowereit: Flugrouten als Kompromiss akzeptieren

Der Regierende Bürgermeister hat dazu aufgerufen, den von den zuständigen Bundesbehörden vorgelegten Kompromiss bei der Flugroutenplanung für den Flughafen Berlin-Brandenburg Willy Brandt zu akzeptieren. "Das Ergebnis der Abwägungen der Bundesbehörden ist aus Berliner Sicht ein Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Anforderungen und Kriterien." Die Routen müssten aber in einem permanenten Prozess weiter geprüft werden.

Die Schließung des Flughafens Tegel wird nach Ansicht von Klaus Wowereit zeitgleich mit der Eröffnung des neuen Flughafens Willy Brandt in Schönefeld hunderttausende Berlinerinnen und Berliner von bisherigem massivem Fluglärm entlasten. "Aufgabe der Fluglärmkommission wird es jetzt sein, in einem permanenten Prozess die Umsetzung der neuen Flugrouten im Süden Berlins zu begleiten und dabei weiter die Belange der von Fluglärm Betroffenen zu vertreten", so Wowereit. "Ich fordere die Geschäftsführung des Flughafens auf, alles zu tun, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dazu zählt auch die weitere Unterstützung von Lärmschutzmaßnahmen, soweit diese notwendig und sinnvoll sind."

weiter auf www.klaus-wowereit.de

 

Swen Schulz kritisiert Bafög-Pläne der Bundesregierung

Als einen  "politischen Winkelzug"  hat der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz das Gesprächsangebot von Bildungsministerin Schavan an die Bundesländer zum Thema BAföG bezeichnet. " In der Antwort auf meine parlamentarische Anfrage musste die Bundesregierung einräumen, dass Verbesserungen des BAföG nicht in der Finanzplanung der Bundesregierung enthalten sind. Dementsprechend drückt sie sich in der Beantwortung um eine klare Ansage, wie sie das BAföG weiterentwickeln will", sagte der Berliner Bundestagsabgeordnete Swen Schulz.

"Es ist bekannt, dass Bundesfinanzminister Schäuble zusätzliche Ausgaben kritisch sieht. Es ist zu befürchten, dass Schavan jetzt darauf setzt, dass die Bundesländer aufgrund ihrer angespannten Haushaltslage ihren Anteil der Finanzierung von BAföG-Verbesserungen ablehnen. Dann kann Schavan die BAföG-Kämpferin geben und mit dem Finger auf die Länder zeigen. Doch bessere Bildungschancen dürfen nicht politischen Winkelzügen geopfert werden. Ich fordere Frau Schavan auf konkret zu erklären, in welchem Umfang der Bund welche BAföG-Verbesserungen finanzieren will."

 

SPD-Fraktion setzt Impulse für die Wirtschaftspolitik

Fraktionsklausur Rostock
 

Wirtschaftspolitik war Schwerpunkt auf der diesjährigen Klausurtagung der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses. In Rostock berieten die Abgeordneten über den Ausbau einer leistungsfähigen Wirtschaft und mehr gute Arbeit in Berlin,

Berlin habe sich in den letzten Jahren wirtschaftlich sehr gut entwickelt, heißt es in der zum Abschluss verabschiedeten Resolution der Fraktion. "Die Industrie und das Baugewerbe verzeichnen deutliche Umsatzsteigerungen. Die Tourismuswirtschaft ist weiterhin auf Wachstumskurs. Auch das Gastgewerbe und der Handel profitieren davon. Weitere positive Impulse ergeben sich aus vielen Unternehmensgründungen, insbesondere im Bereich der Kreativwirtschaft. Allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres gründeten sich zusätzlich 11.200 neue Unternehmen in Berlin. Die Arbeitslosenquote hat sich von 19 % in 2005 auf aktuell 12,3% verringert. Dies ist der niedrigste Stand seit 1996. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Erwerbstätigen erhöht."
Wesentliche Impulse für diese positive Wirtschaftsentwicklung in Berlin seien von der SPD-Fraktion ausgegangen. Vor allem mit der Neuordnung der Wirtschaftsförderung, der Neuaufstellung der Investitionsbank und dem aktiven Flächenmanagement, habe die SPD-Fraktion die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen. In den nächsten 5 Jahren solle am Erfolgskurs der Wirtschaftspolitik festgehalten werden.

Dazu hat die SPD-Fraktion eine Reihe konkreter Vorschläge vorgelegt. So sollen die Masterpläne Qualifizierung und Industriestadt
Berlin 2010 – 2020 koordiniert werden, "Berlin braucht Fachkräfte und viele arbeitslose Berlinerinnen und Berliner brauchen Arbeit.", heißt es in der Resolution. "Mit einer entsprechenden Qualifizierung können mehr Menschen an dieser positiven Entwicklung angemessen teilhaben. Qualifizierung ist ein Schlüssel für künftigen Wohlstand. Wir haben vor, die Arbeitslosigkeit in Berlin weiter abzubauen und Armut in Berlin zu reduzieren. Um auf den hohen Fachkräftebedarf der Berliner Unternehmen frühzeitig zu reagieren, werden wir gemeinsam mit den Unternehmen und den verschiedenen Bildungseinrichtungen eine Initiative zur besseren Vermittlung der Berliner Hochschulabsolventen ins Leben rufen und somit auf die in Berlin vorhandenen vielfältigen beruflichen Perspektiven hinweisen. Dafür werden wir ein Programm Berlin Arbeit entwickeln, auch um die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt zu stärken."

Ziel der SPD-Fraktion ist es zudem, Berlin als einen der Top Investitionsstandorte in Europa zu positionieren und die internationale Präsenz der Wirtschaftsförderung Berlins in den Wachstumsmärkten zu erhöhen.

Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat ist in ihrem Vortrag vor der SPD-Fraktion auf die Arbeitsmarktsituation in Berlin eingegangen. Die Arbeitslosigkeit werde nicht 1 zu 1 durch die Konjunktur beeinflusst, da hierfür Zu- und Wegzüge in Berlin ebenfalls wichtig seien. Auch die Zahl der Ausbildungsplätze steige nicht automatisch mit der Zahl der Arbeitsplätze. Für die Zukunft prognostizierte Kolat einen erheblichen Fachkräftebedarf in Berlin. Das neue Konzept "BerlinArbeit" soll die Berliner Arbeitsmarktpolitik neu ausrichten. "Statt der Trägerinteressen soll die öffentliche Beschäftigung mehr an den Betroffenen ausgerichtet werden."

 

 

 

Gedenken an Johannes Rau

Mit einer Kranzniederlegung auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, am Freitag an den 6. Todestag des früheren Bundespräsidenten und Berliner Ehrenbürgers Johannes Rau erinnert. Wowereit würdigte Rau als "großen Politiker". "Seine hervorstechende Eigenschaft war seine Fähigkeit, Brücken zu bauen und Gräben zu überwinden", sagte der Regierende Bürgermeister. „Ihm lagen der Zusammenhalt der Gesellschaft, Integration und soziale Sicherheit besonders am Herzen.  Mehr auf www.klaus-wowereit.de

 

Klaus Wowereit: Würdigung für den "Alten Fritz"

Als „komplizierte und widersprüchliche Persönlichkeit“ hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit den Preußenkönig Friedrich II. gewürdigt. Der „Alte Fritz“, an dessen 300. Geburtstag mit einem Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt erinnert wurde, habe wie kein anderer das 18. Jahrhundert geprägt. „Er hat als Mann der Aufklärung Maßstäbe gesetzt. Ja, er war ein Großer in unserer Geschichte, der Großes geleistet hat. Es lohnt sich auch heute noch, sich mit Friedrich II. auseinanderzusetzen“, so Wowereit.

In seiner Rede beim Festakt verwies der Regierende Bürgermeister auf die Volksnähe und das soziale Engaement, er sparte aber auch die kritischen Seiten nicht aus. Auszüge aus der Rede:

"Als Berliner denkt man daran, wie sehr das Zentrum unserer Stadt Friedrichs Handschrift trägt. Ganz besonders das Ensemble rund um den heutigen Bebelplatz – das Forum Fridericianum. Friedrich war ein großer Freund der Künste. Er selbst brachte es auf 50.000 Verse und viele andere Werke. Er war ein ‚dichtender König’, der sich gerne mit geistreichen Persönlichkeiten seiner Zeit umgab. Und an die Oper, die er durch seinen Baumeister Knobelsdorff Unter den Linden errichten ließ, holte er italienische und französische Künstler und stieß damit die Fenster der bis dahin doch eher kleinen preußischen Welt weit auf.

weiter auf www.klaus-wowereit.de

 

Charlottenburg-Wilmersdorf: Gute Gespräche beim Neujahrsempfang

Es war ein außerordentlich gut besuchter Neujahrsempfang der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf im Rathaus Wilmersdorf. Besonders erfreulich war die große Anzahl an Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, Bürgerinitiativen und sozial engagierten Einrichtungen des Bezirkes. Natürlich kamen auch viele, um die “Neuen” zu sehen und vor allem zu sprechen. Denn durch die Wahl im letzten Jahr hat sich einiges geändert.

Mit Reinhard Naumann steht ein neuer Bürgermeister an der Spitze des Bezirkes. Der Bezirksstadtrat Marc Schulte war in seiner neuen Funktion als Bausstadtrat natürlich auch da. Und erstmals lud für die SPD-Fraktion in der BVV Holger Wuttig als Fraktionsvorsitzender ein und begrüßte die Gäste gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzender Christian Gaebler, der seit Dezember 2011 Staatssekretär für Verkehr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist. Auch zwei neue Mitglieder des Abgeordnetenhauses konnten mit Franziska Becker und Fréderic Verrycken neben den langjährigen Abgeordneten Ülker Radziwill und Frank Jahnke begrüßt werden.

Außerdem waren die Bundestagsabgeordnete Petra Merkel, die Senatorinnen Dilek Kolat und Sandra Scheres, der Senator a. D. Ehrhart Körting sowie der neue SPD-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus Raed Saleh gekommen.

Die wichtigsten Gäste des Abends waren aber die vielen Bürgerinnen und Bürger, die in den verschiedensten ehrenamtlichen Funktionen dafür sorgen, dass der Bezirk so abwechslungsreich und lebendig ist und über viele thematisch verschiedene Angebote verfügt, die sich an alle Bevölkerungsschichten richten. Dafür dankten Holger Wuttig und Christian Gaebler den Gästen in ihrer kurzen Eingangsrede, um sich anschließend in viele interessante und gute Gespräche zu vertiefen. Sie werden die Anregungen mitnehmen in den politischen Alltag und der eine oder andere begonnene Gesprächsfaden wird sicher in der nächsten Zeit zu einem vertiefenden Austausch führen.

 

Reinickendorf: 500 Gäste kamen zur SPD

Neujahrsempfang Reinickendorf 2012
 

Mit 500 Gästen aus Politik, Verbänden und Vereinen feierte der nördlichste und größte Berliner SPD-Kreis am 24.1.2012 im Reinickendorfer Ratskeller.
Direkt von der Fraktionssitzung kamen der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh sowie die Senatorinnen Dilek Kolat, Sandra Scheeres sowie Finanzsenator Nussbaum, die begeistert die tolle Stimmung sowie die gelungene Mischung aus Polit-Talk, Showprogramm und kulinarischer Vielfalt lobten.
Unter der bewährten Moderation von Alexander Kulpok gaben die Politiker  aufschlussreiche Antworten zu tagespolitisch brennenden Fragen, die danach an den Tischen heiß diskutiert wurden.
Raed Saleh wies u.a. zur aktuellen Diskussion über die Südberliner Flugrouten auf die Lärmbelästigung am Reinickendorfer Kurt-Schumacher-Platz oder der Spandauer Neustadt hin.
Finanzsenator Ulrich Nussbaum erntete großen Applaus für den frischen Beschluss, den Bezirken zusätzlich 50 Mio € und den Kitas weitere erforderliche Mittel zur Verfügung zu stellen.
Ein flammendes Plädoyer für gleichen Lohn von Männern und Frauen hielt die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat.
Sandra Scheeres, gelernte Erzieherin und Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, konnte sich gemeinsam mit den Zuhörern über ihren Erfolg freuen, dem Finanzsenator solch einen zusätzlichen Brocken aus den Rippen geschnitten zu haben.
Die Gäste waren sehr erfreut, auch Landespolitiker hautnah zu erleben und über den ganzen Abend alle Fragen anzubringen und gemeinsam das Unterhaltungsprogramm zu geniessen.
Das Live-Musikprogramm kam ebenso gut an wie verschiedene Programmpunkte:
Aleksander Dzembritzki, schulpolitischer Sprecher der Reinickendorfer Fraktion sowie Mitglied in den Ausschüssen für Schule, Sport und Jugendhilfe, war der geeignete Moderator für die amerikanische Versteigerung eines Balles mit den Unterschriften aller Reinickendorfer Politiker zugunsten einer Kinderhilfsaktion.
Jörg Stroedter, Reinickendorfer Kreisvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, sowie Gilbert Collé, Reinickendorfer Fraktionsvorsitzender berichteten aus ihrer parlamentarischen Arbeit für den Bezirk. 
Auch die Bezirksamtspolitik wurde in einer spannenden Talkrunde mit Andreas Höhne, stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales, sowie Uwe Brockhausen, Stadtrat für das neue Ressort Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste, erörtert.
Begehrte Gesprächspartner waren außerdem Detlef Dzembritzki, äusserst beliebter ehem. Bezirksbürgermeister, Bundestagsabgeordneter und Berliner Landesvorsitzender; Iris Spranger, fachpolitische Berliner Sprecherin für Bauen, Wohnen, Mieten; Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der Abgeordnetenhausfraktion; Peter Senftleben, bis zum vorigen Jahr Vorgänger von Andreas Höhne sowie die Mitglieder des Kreisvorstandes Reinickendorf Bettina König, Jutta Küster und Gerald Walk.
Lang ist die Liste der weiteren BVV-Abgeordneten und Mandatsträger, die zum Gelingen des Festes beitrugen.
Alle zusammen genossen mit den äußerst zufriedenen Gästen einen sehr spannenden Abend, der hoffentlich den Auftakt zu einem erfolgreichen Jahr lieferte.
Text/Fotos: Karin Brigitte Mademann

 

Nächtliche Führung auf dem Friedhof der Märzgefallenen

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 28. Januar bietet der Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain eine "Nacht auf dem Friedhof".  Der Friedhof wurde für die gefallenen Barrikadenkämpfer der Revolution von 1848 errichtet. Führungen finden von 18 bis 23 Uhr stündlich Führungen statt.

Das Programm:

Taschenlampenführungen über das historische Friedhofsgelände, Friedhofskino, Brezeln und Glühwein im beheizten Ausstellungscontainer

Der Friedhof liegt direkt an der Route 1 des Lange Nacht Shuttle-Service alle 5 Min. ab Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Lustgarten, Alexanderplatz, Knaackstr. "Platz der Vereinten Nationen" aussteigen

Taschenlampenführungen
18.00 – 23.00 Uhr stündlich Führungen
Ausgestattet mit einer Taschenlampe geht es über das historische Friedhofsgelände.
Im Lichtkegel erscheinen Grabplatten, Sarkophage und Gedenksteine. Beeindruckend, wie an einem zunächst unscheinbaren Ort die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sichtbar wird.

 

Friedhofskino


18.30 Uhr
Robert Blum und die Revolution, Dokumentarfilm, 2008, 45min.
Der Filmbeitrag der ZDF Reihe „Die Deutschen“ beschreibt den Kampf des demokratischen Revolutionärs Robert Blum für die Freiheit und Einheit der Deutschen Nation. Sein Schicksal steht beispielhaft für das Scheitern des ersten gesamtdeutschen Parlaments von 1848.

19.30 Uhr
Die Revolution von 1848/49, Dokumentarfilm, 1975, 30min.
Der Film dokumentiert die Ereignisse von der Pariser Februar-Revolution bis zur Auflösung des Paulskirchen-Parlaments und zur Niederwerfung der letzten Aufstände in Sachsen, Baden und der Pfalz.

20.30 Uhr
Robert Blum und die Revolution, Dokumentarfilm, 2008, 45min.

21.30 Uhr
Die Revolution von 1848/49, Dokumentarfilm, 1975, 30min.

22.30 Uhr
Und wieder 48, DEFA-Spielfilm, 1948, 101min.
Die zum 100. Jahrestag der Märzrevolution in Ostberlin entstandene DEFA-Produktion erzählt die Geschichte des Barrikadenkämpfers Gustav Adolph Schlöffel und dessen Rezeption durch eine Gruppe von Studenten im Jahr 1948. Ein Spielfilmrelikt aus der frühen DDR.

 

Diskussion: Kultur als Überlebenswissen

„Kultur als Überlebenswissen“ ist das Thema eines Gesprächs am 1. Februar mit der Kulturbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Petra Bahr, und Wolfgang Thierse, Vorsitzender des Kulturforums der SPD auf Bundesebene.
In der Veranstaltung auf Einladung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie soll über den kulturellen Beitrag, den die EKD leistet, gesporchen werden. In ihrer Selbstdarstellung fördert die Evangelische Kirche „das kulturelle Leben diesseits und jenseits der Kirchenmauern in Deutschland und darüber hinaus. Als eine der größten Kulturträgerinnen prägt sie nicht nur das kulturelle Gedächtnis des Landes sondern auch seine kulturelle Gegenwart“. Ein Ansatz, der zu diskutieren lohnt. Wie wird der Anspruch, den die EKD hier formuliert, umgesetzt? Von welchem Kulturbegriff lässt sich dieser Anspruch leiten und wie passt er in eine säkulare Welt? Ist es ein Beitrag einer großen Organisation zur Zivilisationsgesellschaft oder ist er lediglich Mission, Seelsorge oder Verkündigung?
Die Moderation hat Nikolaus Sander, Vorsitzender des Berliner Kulturforums, übernommen.

Diskussion „Kultur als Überlebenswissen“ am 1. Februar 2012, um 19.30 Uhr, im Erika-Heß-Saal, Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163 in Berlin-Wedding.

(aus: Berliner Stimme, 01-2012)

 

Veranstaltungen zur Revolution von 1848

Am  6. Februar  startet der Paul-Singer-Verein die *Veranstaltungsreihe revolution revisited* mit einem Streitgespräch: Die Berliner Märzrevolution – eine „preußische Nabelschau“? Welche Rolle spielten Berlin und Preußen in der Revolution von 1848? Wurde Berlin zur informellen Hauptstadt Deutschlands? Brauchen wir eine Gedenkstätte Friedhof der Märzgefallenen?
Es diskutieren Prof. Rüdiger Hachtmann, Fachmann für Berlin 1848 und Projektleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Prof. Dieter Langewiesche, Fachmann für die europäische Revolution 1848/49 von der Uni Tübingen. Die Moderation übernimmt der Journalist Alfred Eichhorn.
Die Reihe revolution revisited ist zunächst auf ein Jahr angelegt. In den monatlichen Veranstaltungen werden wichtige  hemen/Kontroversen der Geschichtsschreibung diskutiert. Ziel ist es, Interesse an der 1848er Revolution und ihrer Aktualität zu wecken

Dabei geht es immer auch um die Grundfrage des Gesamtprojektes: „Wie wollen wir heute im (wieder)vereinigten Deutschland und Europa an 1848 erinnern? Wären die Revolutionäre zufrieden? Oder würden Sie heute erneut (hier oder woanders) auf den Barrikaden stehen?“

Mo. 6. Februar
Die Berliner Märzrevolution – eine preussische Nabelschau?
Streitgespräch mit Prof. Dr. Dieter Langewiesche und Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann
Moderation: Alfred Eichhorn, Journalist rbb-inforadio

Mo 19. März
1848 als Jugendrebellion
Referent Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann

Mo 16. April
„Pöbelexzesse" oder Straßenpolitik? Vom großen Protest der "kleinen Leute" um 1848
Referent Prof. Dr. Manfred Gailus

Mo 7. Mai
Desillusionierte Revolutionäre? Die Paulskirchenlinke nach 1848
Referent Prof. Dr. Christoph Jansen

Mo. 4. Juni
Revolutionärin, Spionin, Abenteuerin - die verwirrende Biographie der Lucie Lenz
Referentin Prof. Dr. Sylvia Paletschek

Veranstaltungsreihe Revolution revisited - immer Montags, immer um 19h und immer im
NH Hotel, Landsberger Allee 26 – 32, 10249 Berlin, vis-a-vis des Friedhofs der Märzgefallenen

In den Vorträgen der Reihe steht zunächst die Revolution von 1848 Im Vordergrund. Für die Zeit ab Herbst 2012 ist daran gedacht, auch Vorträge zur Revolution von 1918/19 aufzunehmen.

 

Jahresempfang der AG 60plus

Die AG 60 plus setzt auch im Jahr 2012 ihre Tradition fort, in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einem Treffen für das soziale Berlin einzuladen. Unter dem Motto "Arbeit, Zusammenhalt und Bildung – Solidarische Gesellschaft" findet derJahresempfang am 10. Februar zwischen 14.00 und 17.30 Uhr wieder im Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21, 10961 Berlin statt. In entspannter Atmosphäre besteht die Möglichkeit des Kennenlernens, der Kontaktaufnahme und des Meinungsaustauschs. Fahrverbindung: Bus 140 bis Urbanstr. / Baerwaldstraße oder Bus M 41 ab Herrmannplatz oder Hallesches Tor, U 7 bis Bhf. Südstern, von dort kurzer Fußweg über die Fontanepromenade

 

August-Bebel-Institut: Anders Bauen, Wohnen und Leben in Genossenschaften

Das August-Bebel-Institut lädt im Rahmen seiner Ausstellung zur Geschichte und Bedeutung der Berliner Wohnungsbaugenossenschaften zu verschiedenen Diskussionsveranstaltungen. 

Do 2. Februar, 18–20 Uhr Sicher wohnen, unabhängig leben, soziale Kompetenzen fördern Ansätze und Zukunft der Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin

 

Mehr als 80 Wohnungsbaugenossenschaften gibt es heute in Berlin. Gemeinsam ist ihnen das Prinzip der demokratischen Selbstverwaltung – mitunter deutlich verschieden sind sie hinsichtlich ihrer Mitgliederzahl und -struktur, ihres Wohnungsbestandes und ihrer Leitbilder. Vor welchen Zukunftsaufgaben stehen diese unterschiedlichen Genossenschaften heute? Welche Ziele verfolgen sie und welche praktischen Ansätze erproben sie? Wie können sie den Bestand an Mietwohnungen – auch durch Neubau – vergrößern?
Mit: Jörg Dresdner und Simone Felger, Vorstand EVM Berlin eG ; Ulrich Haneke, Vorstand Möckernkiez Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG; Richard Schmitz, Vorstand Am Ostseeplatz eG; Andreas Böhm, Vorstand DPF eG
Moderation: Sabine Schneller, Historikerin
Anmeldung bis 31. Januar [S71.4]
 

Sa 4. Februar, 16–18 Uhr- Traditionsmodell mit Zukunft: Chancen und Vielfalt genossenschaftlichen Handelns: Das Beispiel Stromwirtschaft

Genossenschaften sind stets verpflichtet, das Gemeinwohl ihrer Mitglieder zu fördern. Durch ihre demokratische und selbstverwaltete Struktur schaffen sie in vielen Bereichen eine dritte Handlungsalternative zwischen privaten Marktinteressen und staatlicher Daseinsvorsorge.
Welche neuen Aufgaben können Genossenschaften in Zukunft übernehmen? Welche Chancen haben Genossenschaften in der Energieversorgung als Produzenten, Verbraucher oder Netzbetreiber zu agieren?
Mit: Mathias Fiedler, Vorstand Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V.; Peter Weber, Vorstand Mietergenossenschaft SelbstBau eG; Luise Neumann-Cosel, BürgerEnergie Berlin eGiG;
Moderation: Sabine Schneller, Historikerin
Anmeldung bis 2. Februar [S71.5]
kontakt@august-bebel-institut.de


www.august-bebel-institut.de

 

Online-Seminar zur Kommunalpolitik

Kommunalpolitik verstehen und einfach online lernen - darum geht's bei den eLearning-Kursen der OnlineAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).
Mit Bezug auf sportliche Großereignisse wie die Olympischen Sommerspiele oder die Fußball-Europameisterschaft steht im Jahr 2012 das vielfältige Themenfeld "Kommunalpolitik und Sport" im Vordergrund.
Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen über die Bedeutung des Sports in der Kommune. Ab 11. Februar als dreiwöchiger Onlinekurs (zwei Präsenzphasen in Berlin inkl.).
Teilnahmegebühr: 80 Euro (reduz. 40 Euro)
Anmeldung: Tel. 0228 / 883 7112 oder online www.fes-kommcheckers.de
Alle Infos auf einen Blick: http://is.gd/1VObqG 

 

 

Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

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E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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