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Archiv der Berliner SPD
 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD. 

SPD-Fraktion: Klausurtagung in Polen

Saleh Eröffnungsrede Klausur 2013
 

Die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses hält  vom 25. bis 27. Januar 2013 ihre traditionelle Klausurtagung ab. Sie findet diesmal in Kolobrzeg (Kolberg) in Polen statt. Schwerpunktthemen sind der Deutsch-Polnische Wirtschaftsraum und seine Infrastruktur sowie der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt. Außerdem geht es um die Stärken Berlins und die strategische Personalentwicklung im öffentlichen Dienst.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh hat die Klausurtagung in Kolobrzeg eröffnet. Saleh betonte, dass der Ort für die Tagung nicht zufällig gewählt worden ist. "Polen hat die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft Europas. Und dieses Wachstum findet vor unserer Haustür statt. Berlin, Brandenburg und Westpolen sind ein gemeinsamer Wirtschaftsraum. Wir wollen und werden noch mehr ins Bewusstsein bringen, dass wir eine gemeinsame Region sind mit gemeinsamen Chancen und mit gemeinsamen Aufgaben, z.B. bei der Infrastruktur und dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt".


Als Referenten werden unter anderem Dr. Eric Schweitzer, Präsident der IHK Berlin; Doro Zinke, DGB-Vorsitzende Berlin-Brandenburg; und Prof. Dr. Monika Gross, Präsidentin der Beuth-Hochschule Berlin erwartet.
Der Ministerpräsident der Wojewodschaft Westpommern, Marschall Olgierd Geblewicz, und der Bürgermeister von Kolobrzeg, Janusz Gromek, werden Grußworte sprechen.

Ergebnisse der Klausurtagung finden Sie auf der Seite der SPD-Fraktion

 

Berliner SPD: Glückwünsche nach Niedersachsen

Porträt Jan Stöß
 

Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß hat der niedersächsischen SPD zum Sieg bei der Landtagswahl gratuliert. Nach einer spannenden Wahlnacht stand erst mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis fest, dass SPD und Grüne gemeinsam 69 Sitze im neuen Landtag haben und damit einen mehr als das bisherige schwarz-gelbe Bündnsi.

„Die niedersächsische SPD hat im Wahlkampf auf die richtigen Themen gesetzt: Soziale Gerechtigkeit, bezahlbare Mieten und eine gute Bildungspolitik. Das sind die Themen, die die Menschen bewegen. Die soziale Gerechtigkeit stand im Mittelpunkt des Wahlkampfs. Das zeigt sich auch im guten Wahlergebnis für die SPD“, so Stöß. "Die Menschen in Niedersachsen haben den Wechsel gewählt", erklärte der Berliner SPD-Landesvorsitzende. "Die Glückwünsche der SPD Berlin gehen nach Hannover an Stephan Weil und die niedersächsische SPD."

Vom engagierten Wahlkampf in Niedersachsen konnten sich am vergangenen Wochenende auch zahlreiche Mitglieder der Berliner SPD mit einer Delegation vor Ort in Braunschweig und Hannover überzeugen. Im Vordergrund des Wahlkampfs standen Sachfragen. Jan Stöß betont: „Als Oberbürgermeister von Hannover kennt Stephan Weil die Sorge der Menschen in den Ballungsräumen vor steigenden Mieten.“ Dies werde über den Bundesrat auch Auswirkungen auf die Bundespolitik haben. „Der Wahlausgang in Niedersachsen ist in jedem Fall auch eine gute Nachricht für Berlin“, so Stöß.

 

Inge Deutschkron spricht im Deutschen Bundestag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Journalistin und Autorin Inge Deutschkron wird am 30. Januar  die Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag halten.

Inge Deutschkron wurde 1922 in Finsterwalde geboren, wuchs aber in Berlin auf. Ihre Familie und sie wurden von 1933 an wegen ihrer politischen Arbeit und als Juden verfolgt. Inge Deutschkron überlebte den Holocaust im Berliner Untergrund und engagiert sich seitdem als Schriftstellerin und Journalistin, als Aktivistin und Bürgerin für Demokratie, Menschenrechte und vor allem für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Zur Vorbereitung des Theaterstücks „Ab heute heißt Du Sara“ – nach ihrem Buch „Ich trug den gelben Stern“ – kam Inge Deutschkron 1988 nach Berlin, wo sie seit 2001 wieder lebt.

Gedenktag ist der 27. Januar, der Tag, an dem sowjetische Soldaten im Jahr 1945 das Vernichtungslager Auschwitz befreit hatten. Seit 1996 wird in Deutschland jährlich an diesen Tag erinnert. Die Gedenkstunde im Deutschen Bundestag am 30. Januar beginnt um 12 Uhr. Sie wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.

 

Klaus Wowereit im Gespräch mit Start-up-Unternehmen

Berlin hat sich zu Deutschlands dynamischster Wirtschaftsregion entwickelt, so Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.  Das spiegele sich in den aktuellen Zahlen zur Erwerbstätigkeit 2012 wider, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vorgelegt hat. „Hier entstehen dank der hohen Wachstumsraten die meisten neuen Jobs." So gab es 2012 einen Anstieg bei der Beschäftigung um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht 43.600 Personen; insgesamt haben in Berlin nun 1.757.600 Menschen einen Arbeitsplatz.

Einen großen Anteil haben die vielen innovativen Start-up-Unternehmen. "Tausenden Beschäftigten werden hier zukunftssichere Chancen und Perspektiven geboten, sagt Wowereit nach einem Besuch mehrerer Unternehmen.  In Kreuzberg informierte sich Wowereit über das   "Startupbootcamp"(Externer Link), das junge Unternehmen aus der ganzen Welt berät und fördert. Mit dem Unternehmen  "ReBuy"(Externer Link) besuchte er einen An- und Verkaufsshop im Internet. Bei der Online-Nachhilfe-Plattform "Sofatutor"(Externer Link), sprach Klaus Wowereit einen Text für ein   Lernvideo für Schüler über Berlin ein. Schließlich besucht der Regierende Bürgermeister das Spiele-Software-Unternehmen "wooga Gmbh"(Externer Link). Die Start-up-Branche sei "ein Erfolgsbereich für die Berliner Wirtschaft", so Wowereit. Ihr will er auch künftig besonderes Augenmerk widmen.

auf www.klaus-wowereit.de

 

S-Bahn: Zuverlässiger Betrieb hat oberste Priorität

Der Europäische Gerichtshof EuGH soll einen Aspekt der Teilausschreibung des Berliner S-Bahnnetzes prüfen. Das hat das Berliner Kammergericht in einer mündlichen Verhandlung am 24. Januar erklärt. Dabei geht es um die vorgesehene Vertragslaufzeit von maximal 33 Jahren für die Instandhaltung der neu zu beschaffenden Fahrzeuge, gegen die die Berliner S-Bahn geklagt hatte. Ob diese Frist mit europäischen Recht vereinbar ist, soll vor der Entscheidung des Kammergerichts geklärt werden. "Ziel der Ausschreibung des Teilnetzes ist die Sicherung eines verlässlichen, sicheren und kostengünstigen S-Bahnverkehrs für Berlin", erklärte der zuständige Stadtentwicklungssenator Michael Müller:  "Dass der Senat die Betriebsfähigkeit der Fahrzeuge und deren Wartung für einen Zeitraum von bis zu 33 Jahren für Berlin sicherstellen möchte, ist nichts anderes als die Lehre aus der aktuellen S-Bahn-Krise, die sich gerade in diesen Tagen wieder mit voller Vehemenz zeigt."

Angesichts der zu erwartenden Verfahrensdauer soll nun geprüft werden, ob die vom Gericht benannten Auslegungsschwierigkeiten anderweitiig ausgeräumt werden können. Ziel, so der Senator, sei es, eine Vergabe unter dem geringsten finanziellen Risiko und Zeitverlust umsetzen zu können. Die Qualität der Fahrzeuge und die Sicherstellung eines zuverlässigen Betriebs habe dabei die oberste Priorität.

 

Städtebauförderung: Soziale Stadt muss Leitprogramm sein

 

Das Programm Soziale Stadt muss programmatisch weiterentwickelt und finanziell besser ausgestattet werden. Darin waren sich die Teilnehmer einer Diskussionsveranstaltung einig, zu der Stadtentwicklungssenator Michael Müller nach Berlin Neukölln eingeladen hatte. Gemeinsam mit  Michael Groß, MdB und zuständig für das Programm Soziale Stadt in der SPD-Bundestagsfraktion, dem stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Florian Pronold und Fritz Felgentreu, langjähriger SPD-Abgeordneter Neuköllns im Berliner Abgeordnetenhaus, diskutierte Michael Müller mit den zahlreichen anwesenden Expertinnen und ehrenamtlich Engagierten aus den Berliner Quartiersmanagementgebieten.

Drängende Fragen von steigenden Mieten und knappem Wohnraum waren ebenfalls Thema. Alle stimmten darüber über ein, dass die von der SPD-Bundestagsfraktion und vom Land Berlin geforderten Mietrechtsänderung – Kappungsgrenze von maximal 10 % über dem Mietspiegel bei Neuvermietung, Berücksichtigung der Bestandsmieten bei der Aufstellung des Mietspiegels und 15 % Mieterhöhungsmöglichkeiten im Laufe von vier Jahren etc. – geeignete Maßnahmen sind, um in Kombination mit Hilfen zur Stabilisierung benachteiligter Stadtteile den sozialen Ausgleich in den Städten und Gemeinden sichern können.

Michael Müller erklärte, dass „der Dreiklang von partizipativ, fachübergreifend und lokal neben dem großen Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den Quartiersräten sowie der Arbeit der QM-Teams vor Ort für den Erfolg des Berliner Quartiersmanagements stehen und daher auch die Ausgangspunkte einer programmatischen Weiterentwicklung bilden.“

Michael Müller, Michael Groß und  Florian Pronold verständigten sich auf ein 5-Punkte-Programm für die Weiterentwicklung des Programms Soziale Stadt und der Städtebauförderung. So soll  bereits den Ursachen von Segregation entgegengewirkt werden.   Bürgerbeteiligung und -aktivierung soll auch in den andern Förderprogrammen der Städtebauförderung verankert werden. Es geht darum, möglichst viel Verantwortung direkt an die Menschen in den Stadtteil zu übertragen.
 Das Programm Soziale Stadt der Städtebauförderung muss als Leitprogramm mit 150 Mio. € p.a. verlässlich ausgestattet werden, forderten die SPD-Politiker.   Im Programm Soziale Stadt der Städtebauförderung müsse zudem der breite, integrative Förderansatz wieder eingeführt werden, der sowohl investive als auch investitionssichernde, soziointegrative Maßnahmen sinnvoll verknüpft.

Die systematischen Mittelkürzung durch die schwarz-gelben Bundesregierung bei der Städtebauförderung insgesamt, aber besonders bei dem Programm "Soziale Stadt" auf nur noch 40 Mio. € entzieht den Städten die Grundlage einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

 

Berliner SPD diskutierte Familienpolitik

Ursula Fehling, Dr. Birgit Glock, Dr. Andreas Osner
 

Gute Familienpolitik muss in viele Bereiche hineinwirken. Das wurde zum Auftakt der familienpolitischen Konferenz der Berliner SPD deutlich. Es geht um bezahlbaren Wohnraum, um sichere Arbeitsplätze mit vernünftigen Arbeitsbedingungen, um ausreichend Kitaplätze und frühe Förderung, um gute Schulen, die kein Kind zurücklassen. Verlässlichkeit und Planbarkeit sind entscheidende Faktoren für Familien.

In den ersten Vorträgen veranschaulichten Dr. Andreas Osner vom Verein Familiengerechte Kommune e.V. (r.) und die Stadt- und Regionalsoziologin Dr. Birgit Glock (m.) die demografische Entwicklung und die unterschiedliche Situation in den Berliner Stadtquartieren. Kinderarmut konzentriert sich dabei sehr stark in einzelnen Stadtgebieten. Liegt sie in einzelnen Quartieren bei  nur 7 Prozent, so sind in anderen Bereichen der Stadt 70 Prozent der Kinder von Armut betroffen. Das kann zu weiterer Benachteiligung führen und zur Überforderung städtischer Einrichtungen. Darauf sind politische Antworten notwendig. Am zweiten Tag der Konferenz stand die unterschiedliche Entwicklung in Deutschland und Frankreich im Mittelpunkt. Der stellvertretende Landesvorsitzende Fritz Felgentreu stellte ein Fondsmodell vor, das eine gemeinsame Finanzierung von Aufgaben durch Bund und Länder ermöglichen könnte.

Die Ergebnisse der Familienpolitischen Fachtagung der Berliner SPD vom 18. und 19. Januar werden ab der nächsten Woche auf der Homepage dokumentiert sein.

 

Karge lud Unternehmer zum Gespräch mit Nußbaum

Fragen der Nachwuchsförderung und einer erfolgreichen Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaft. bewegten die Mitglieder des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V. (BVMW), die auf Einladung des Reinickendorfer SPD-Abgeordneten Thorsten Karge zum Gespräch mit Finanzsenator Ulrich Nußbaum gekommen waren.

Zu Beginn der Veranstaltung schilderte Senator Nußbaum die finanzielle Situation im Land Berlin: Neben dem erwirtschafteten Jahresüberschuss in 2012 – u.a. durch Ersparnisse im Bereich des öffentlichen Dienstes – nannte er die wachsende Einwohnerzahl und die stetig wachsende Start up-Szene, die einen positiven Effekt auf die Berliner Wirtschaftslage haben. Konkrete zukünftige Herausforderungen seien die Tilgung der Schulden des Landes Berlin, die Verringerung des vorhandenen strukturellen Defizits und die damit verbundenen Investitionen in die Infrastruktur sowie geplante Ausgaben im Bildungsbereich und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Die rund 40 anwesenden Unternehmer sprachen die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen an, deren finanzielle Unterstützung und nannten Lehrermangel als Kritikpunkt. Daneben sprachen die Gäste die Gestaltung von öffentlichen Ausschreibungen und die Bevorzugung von Berliner Unternehmen, die Situation der Berliner S-Bahn sowie die Vergabe der Strom- und Gas-Konzessionen in Berlin an. Dr. Ulrich Nußbaum und Thorsten Karge gingen auf die einzelnen Anliegen ein und nahmen die Anregungen der Unternehmerinnen und Unternehmer interessiert auf.
„Dieses Unternehmertreffen brachte nicht nur Politik und Wirtschaft zusammen sondern ermöglichte auch einen offenen, transparenten Dialog. Damit konnten wir einen positiven Impuls am Beginn dieses Jahres 2013 geben“, so Thorsten Karge.

 

 

Meilenstein der deutsch-französischen Freundschaft

Als "Meilenstein der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich sowie als Eckstein des europäischen Einigungsprozesses" hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit den Élysée-Vertrag bezeichnet, der am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle im Élysée-Palast in Paris unterschrieben wurde.

„Zur europäischen Realität gehört heute mit großer Selbstverständlichkeit, dass Debatten und Entscheidungsprozesse in gemeinsamer Verantwortung über nationale Grenzen hinweg geführt werden", sagte Wowereit. "Das ist vor 50 oder 100 Jahren überhaupt nicht selbstverständlich gewesen. Noch vor 50 Jahren war es eine große Leistung, dass von Freundschaft zwischen beiden Nationen gesprochen wurde. Das müssen wir heranwachsenden Generationen immer wieder vermitteln, um so Frieden und Wohlstand für alle Menschen in Europa auch im 21. Jahrhundert zu sichern und die Tradition des friedlichen gesamteuropäischen Diskurses fortzusetzen.“

Berlin habe eine tiefgreifende historische Verbundenheit mit Frankreich, sagte Wowereit: „Dafür stehen die hugenottische Einwanderung genauso wie das Französische Gymnasium. Wir denken aber auch an die positiven gemeinsamen Erfahrungen, die die Berlinerinnen und Berliner während des Kalten Krieges mit den Angehörigen der Streitkräfte Frankreichs und ihren in der Stadt lebenden Familien gemacht haben.“

 

Demonstranten fordern bessere Landwirtschaft

Demontration Für bessere Landwirtschaft, Ulrich Kelber
 

Mehrere tausend Demonstranten haben am 19. Januar im Berliner Regierungsviertel für eine eine ökologisch-soziale Agrarwende und gegen Tierfabriken demonstriert. Auch die SPD hatte zur Teilnahme aufgerufen. Mit dabei war u.a. der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Kelber. Die SPD-Fraktion setzt sich für eine ökologische und tiergerechte Landwirtschaft ein. 
Auf ihrer Fraktionssitzung am 15. Januar 2013 hat sie ein Positionspapier für die Begrenzung der Intensivtierhaltung beschlossen. Seit 2009 haben die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten immer wieder Anträge in den Bundestag eingebracht, um die Tierhaltung in Deutschland ökologischer und tiergerechter zu machen.

Aufgerufen zur Demonstration in Berlin hatte ein Bündnis von 35 Organisationen. Nach Angaben des Veranstalters nahmen rund 25.000 Menschen trotz eisiger Kälte an der Demonstration teil. Viele Berliner SPD-Mitglieder befanden sich allerdings zeitgleich in NIedersachsen, um den Wahlkampf dort zu unterstützen.

Foto: Horb

 

BS und Kulturforum: Einladung ins Theater

Die Berliner Stimme und das Kulturforum Stadt Berlin laden wieder zu einem Theaterbesuch ein: Am Sonnabend, dem 2. März haben wir 40 Karten für die Aufführung „Tingel Tangel“ in der Vagantenbühne reserviert.


Das „Tingel Tangel“ war die Bühne Friedrich Hollaenders. 1931 eröffnete er sein Kabarett und Revuetheater in den Kellerräumen des Theaters des Westens, wo zehn Jahre zuvor auch Trude Hesterbergs „Wilde Bühne“ zu Hause war. Hollaender, der zuvor Revuen für Rudolf Nelson schrieb und für Marlene Dietrichs Erfolgstitel „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ im „Blauen Engel“ sorgte, brachte im „Tingel Tangel“ zwei Stücke auf die Bühne, in denen er spöttisch mit dem Zeitgeist und der nationalsozialistischen Hetze abrechnete. So schrieb er das Chanson „An allem sind die Juden schuld“, das die antisemitischen Vorurteile auf den Punkt bringt. Hollaenders jüdische Abstammung zwang ihn 1933 Deutschland zu verlassen. Bis 1955 blieb er in den USA, kehrte dann nach München zurück.
In der Vagantenbühne, die wenige Meter vom alten „Tingel Tangel“ entfernt an der Kantstraße im Delphi-Haus liegt, läuft „Friedrich Hollaenders Tingel Tangel“ in der Regie von James Edward Lyons seit einiger Zeit recht erfolgreich. Ein junger Mann stößt - 80 Jahre nach dem Ende von Hollaenders Bühne - auf einen Keller voller staubbedeckter Kisten, Kulissen und Kostüme. Skurrile Figuren aus Friedrich Hollaenders Tingel Tangel Theater kommen ans Licht: die Trommlerin, die zersägte Dame, die Ahnfrau, das Nachtgespenst.
Die Berliner Stimme und das Kulturforum laden zu diesem Theaterbesuch zum ersten Mal in Kooperation mit der Freien Volksbühne Berlin. Damit können wir nicht nur von den besonderen Preisen der Besucherorganisation profitieren. Die Freie Volksbühne übernimmt auch die Abwicklung der Kartenbestellung und sendet die Karten nach erfolgter Bezahlung per Post zu.
Damit nicht genug: Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht zudem bis zum Ende des Jahres die Möglichkeit, auch von allen anderen Angeboten der Freien Volksbühne Berlin als Korporatives Mitglied (beitragsfrei bis zum 31.12.2013) zu profitieren. Wer dann von den Vorteilen überzeugt ist, kann seinen Beitritt zur Freien Volksbühne zum Jahresbeitrag von 36 Euro erklären. Die korporative Mitgliedschaft endet sonst automatisch.
Die Freie Volksbühne war 1890 die erste kulturpolitische Massenorganisation der deutschen Arbeiterbewegung und sorgte für einen bezahlbaren Zugang zur Kultur. Heute bietet sie neben günstigen Karten für alle Spielstätten auch viele eigene Veranstaltungen an. 

Kartenbestellung für Friedrich Hollaenders Tingel Tangel, Vagantenbühne, Sonnabend, 2. März 2013, Kartenpreis: 15 Euro (Karten der Kategorien I und II), wir bitten um rasche Anmeldung im Internet: www.spd-berlin.de/kf1 oder per Mail berliner.stimme@spd.de. Die Anmeldedaten geben wir zur Abwicklung an die Freie Volksbühne weiter. Sie erhalten dann eine schriftliche Buchungsbestätigung und die Mitgliedsunterlagen für die befristete korporative Mitgliedschaft bis zum 31.12.2013 von der Freien Volksbühne Berlin mit der Post zugesandt. Die Originalkarten werden dann ebenfalls an die jeweiligen TeilnehmerInnen inklusive Rechnung von der Freien Volksbühne Berlin versandt.

 

Im Überblick: Die Gedenktafeln in Berlin

Eine in dieser Woche gestartete neue Internetseite gedenktafeln-in-berlin.de bietet erstmals die Möglichkeit, sich umfassend über alle Gedenktafeln in Berlin zu informieren. Die rund mehr 2800 Einträge umfassende Datenbank basiert auf einer Buchveröffentlichung des Gedenktafelexperten Holger Hübner sowie  früheren Publikationen des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.  Die Informationen können nach Bezirken, Straßen, Personen, Ereignissen, Institutionen und Gebäuden abgerufen werden. Auch „verschwundene“ Gedenktafeln werden dokumentiert, ebenso besteht für interessierte Nutzer/innen die Möglichkeit, neue Gedenktafeln zu melden oder weitere Informationen zu bereits bestehenden Gedenktafeln zu ergänzen.

 
28. Januar:

Finanzsenator Nußbaum zum Bürger-Dialog in Spandau

Berlins Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum kommt am 28. Januar 2013 zu einem Bürger-Dialog nach Spandau. Auf Einladung des Spandauer SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz wird der Senator mit allen interessierten Bürgern in lockerer Runde über Fragen zur Finanzkrise und den Berliner Sparhaushalt diskutieren.

Finanzsenator Dr. Nußbaum im Bürger-Dialog
Montag, 28. Januar 2013, um19.00 Uhr
Eventsaal des „Ruspina II“, Spandauer Altstadt, Carl-Schurz-Str. 53, 13597 Berlin

(U7 Bahnhof Altstadt Spandau)

 
29. Januar:

Diskussion "Organspende - eine Bürgerpflicht !?"

Die Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf und die SPD Arbeitsgemeinschaft AG 60 plus laden ein zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten und früheren Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.  Diskutiert wird mit ihr über das Thema "Organspende - eine Bürgerpflicht !?"

Dienstag, 29. Januar 2013, um 19.00 Uhr,
im Ratskeller des Rathauses Zehlendorf
Seiteneingang: Martin-Buber-Str. 9

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus: Erzwungenes Finale – Ende der Vorstellung

Im Willy-Brandt-Haus wird am 5. Februar die Ausstellung "Erzwungenes Finale – Ende der Vorstellung" eröffnet. Mit ihr soll an die berühmten Bühnenkünstler, Schauspieler, Sänger, Kabarettisten und Regisseure in Deutschland erinnert werden, die in den 1930er Jahren aus politischen oder rassischen Gründen mit einem Auftrittsverbot belegt waren, ins Exil getrieben oder ermordet wurden, u.a. Schauspielerinnen wie Elisabeth Bergner, Helene Weigel, Schauspieler wie Erwin Geschonneck, Sängerinnen wie Fritzi Massary, Sänger wie Ernst Busch, Theater-Regisseure wie Max Reinhardt. Die Ausstellung ist bis zum 3. März zu sehen.
Ausstellungseröffnung
Dienstag, 5. Februar 2013, um 19.30 Uhr 
Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Teilnahme bitte anmelden | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Ausstellung vom 6. Februar bis 3. März 2013,
22.02.1013 geschlossen

 

Rotes Tuch: Vorschläge für die Preisverleihung gesucht

Logo Rotes Tuch
 

Bis zum 15. März nimmt die Jury des Roten Tuchs Vorschläge für die Verleihung des Jugendmedienpreises in diesem Jahr entgegen. Gewürdigt werden Werke, „in denen antidemokratische oder neofaschistische Tendenzen in unserer Gesellschaft kritisch dargestellt, demokratisches Handeln der jungen Generation, insbesondere auch gegenüber Minderheiten, gefördert und zur Immunisierung der Jugend gegen antidemokratische Bestrebungen in unserer Republik beigetragen wird“. Das Rote Tuch wurde1978 erstmals von der SPD Berlin-Charlottenburg mit Unterstützung des Berliner SPD-Landesverbandes gestiftet. Seither gab es 27 Preisträgerinnen und Preisträger. Vorschläge für die Auszeichnung können Autor_Innen, Verlage, Sendeanstalten, gesellschaftliche Gruppen und Einzelpersonen machen, die die Zielsetzung des Preises unterstützen. Die vorgeschlagenen Werke sollen sich an Kinder, aber vor allem auch an Jugendliche wenden und für sie zugänglich sein. Ein bestimmtes Medium ist nicht vorgegeben. Buch, Film, Fernsehen, Hörfunk, Tonkassette, Audio-CD und CD-Rom, Ausstellungen etc. können Träger der Argumentation sein.
„Auch hier, in Berlin, vor unserer Haustür, ist rechter Terror wieder an der Tagesordnung“, so die Jury-Vorsitzende Carolina Böhm. „Er richtet sich unmittelbar gegen uns, die SPD, die Jusos, die Falken. Es gilt jetzt, nicht wegzusehen. Es gilt jetzt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Es gilt jetzt, antifaschistische Arbeit weiter zu unterstützen. Es gilt, mit dem Preis auch im Jahr 2013 wieder ein deutliches Zeichen zu setzen: Wir unterstützen alle, die sich für ein demokratisches, weltoffenes, tolerantes, buntes Berlin einsetzen.“
Informationen zur Preisverleihung und die Grundlagen hierfür unter www.das-rote-tuch.de. Die Jury hat ihre Arbeit aufgenommen und nimmt Vorschläge gern entgegen, noch bis zum 15.03.2013 unter carolina.boehm<at>yahoo.de.

 

Gedenktage der Berliner SPD 2013

Im 150. Jahr des Bestehens blickt die SPD in Berlin auf zahlreiche Gedenktage zurück. Einen Überblick finden Sie in unserem Geschichtsbereich: Gedenktage  der Berliner SPD 2013.

 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME

Seit 62 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD.  Themen der  Ausgabe vom 19. Januar u.a.:

  • Mit einem stadtpolitischen Zukunftskonzept geht die Berliner SPD in die Offensive. Gemeinsam erläuterten der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der Landesvorsitzende Jan Stöß und der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh am Donnerstag das Ziel: Es geht um bessere Lebensbedingungen für alle und darum, städtischen und individuellen Aufstieg zu verknüpfen.  
  • „Nur wenn jetzt alle zusammenrücken, werden wir diesen Karren wieder flott machen“, so Matthias Platzeck. Der einstimmig gewählte neue Vorsitzende des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft will - gemeinsam mit seinem Stellvertreter Klaus Wowereit - den Bau des BER trotz aller Widrigkeiten zum Erfolg führen.
  • Mit einem klaren Ergebnis hat sich Dr. Ute Finckh-Krämer am 10. Januar auf der Wahlkreiskonferenz der SPD Steglitz-Zehlendorf als Bundestagskandidatin durchgesetzt. Vier Kreise entscheiden im Februar über die Kandidaturen.
  • Die zerstörte Vielfalt: Berlin erinnert mit Themenjahr an Nazi- Gleichschaltung.
  • Im Gespräch geblieben: Gesundheitssenator Mario Czaja zu Gast bei der ASG.
  • Europa und die kommenden Wahlen - Philipp Steinberg: Wie die SPD mit mehrheitsfähigen Positionen überzeugen kann.

 

Mit einer Vielzahl von Debattenbeiträgen, mit Beiträgen zur Geschichte der Berliner SPD, Buchempfehlungen und vielen Berichten aus der Berliner SPD informiert die BERLINER STIMME alle 14 Tage ihre Leserinnen und Leser. Ein Abonnement lohnt sich und erhält die BERLINER STIMME auch in Zukunft als Diskussionsforum. Einige Ausgaben des Jahres sind auch als Internetversion unter www.berliner-stimme.de zu finden.  

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Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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