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Archiv der Berliner SPD
 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD. 

Gedenken zum 13. August

Am Montag, dem 13. August 2012, jährt sich zum 51. Mal der Beginn des Mauerbaues. An die Folgen der Teilung Berlins und die Toten an den Grenzstreifen und Opfer der Diktatur wird mit einer Andacht und Kranzniederlegungen erinnert. Die stellvertretenden Landesvorsitzenden der Berliner SPD Barbara Loth und Iris Spranger nehmen an den Gedenkveranstaltungen teil.
 „Wir gedenken an diesem Tag der mindestens 136 Toten an der Berliner Mauer", erklärte Iris Spranger anlässlich des 13. Augusts. "Diese Frauen und Männer entschlossen sich zur Flucht, obwohl sie um die Gefahr und die Konsequenzen für ihre Familien wussten. Auch als Abgeordnete für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf sehe ich es als meine Aufgabe an, auf diese Verbrechen während des DDR-Regimes hinzuweisen. Eine differenzierte Sicht tut stets Not, doch hört sie schlagartig auf, wenn es um die Toten und Verfolgten der DDR-Diktatur geht. Sie mahnen uns, das kostbare Gut Demokratie und Frieden jeden Tag aufs Neue zu erstreiten und zu bewahren.“

Andacht in der Kapelle der Versöhnung mit anschließender Kranzniederlegung
Bernauer Straße/ Ackerstraße, 10115 Berlin
Montag, 13. August 2012, um 10.30 Uhr


Barbara Loth legt am Mahnmal des 1962 erschossenen Peter Fechter für den SPD-Landesverband einen Kranz nieder. Loth dazu: „Peter Fechter war gerade einmal 18 Jahre alt, als er den Mut aufbrachte, zu fliehen. Ohne Vorwarnung wurde an der Mauer auf ihn geschossen. Er verblutete, ohne dass jemand eingriff. Erschossen von zwei ebenfalls jungen Grenzsoldaten. Fechter ist auch deshalb bis heute ein Symbol für die Opfer dieser Diktatur, weil dieser Fall zeigt, wie sie die Menschen verändert. Peter Fechter war einer von DDR-Bürgern, die es nicht ertrugen, nicht frei denken und offen reden zu dürfen. Er hoffte auf eine bessere Zukunft und starb stattdessen vor den Augen unzähliger Menschen auf beiden Seiten der getrennten Stadt.“

Kranzniederlegung am Peter-Fechter-Mahnmal, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin
Montag, 13. August 2012, um 12.00 Uhr

 

"Für einen Kurswechsel in der Europa-­‐Politik"

"Für einen Kurswechsel in der Europa-‐Politik" werben der Philosoph Jürgen Habermas, der Wirtschaftsexperte Peter Bofinger und der ehemalige Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin. In einem Beitrag zur SPD-Programmdebatte, den sie in der FAZ veröffentlichten, fordern sie von der SPD eine „Selbstermächtigung der Politik“, um Europa aus der Krise zur politischen Einheit zu führen.

Wörtlich heißt es in ihrem Beitrag: "Die Verschärfung der Krise zeigt, dass die bisher von der Bundesregierung in Europa durchgesetzte Strategie auf einer falschen Diagnose beruht. Die aktuelle Krise ist keine Eurokrise. Der Euro hat sich als stabile Währung erwiesen. Die aktuelle Krise ist auch keine europaspezifische Schuldenkrise. Im Vergleich mit den beiden Wirtschaftsräumen Amerika und Japan sind EU und, innerhalb der EU, der Euroraum am wenigsten verschuldet. Die Krise ist eine Refinanzierungskrise einzelner Staaten des Euroraums, die in erster Linie einer unzureichenden institutionellen Absicherung der gemeinsamen Währung geschuldet ist."

Es gebe nur zwei in sich stimmige Strategien zur Überwindung der aktuellen Krise, so die Autoren: "Entweder die Rückkehr zu nationalen Währungen in der EU insgesamt, die jedes einzelne Land den unberechenbaren Schwankungen hoch spekulativer Devisenmärkte aussetzen wurde, oder aber die institutionelle Absicherung einer gemeinsamen Fiskal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik im Euroraum mit dem weitergehenden Ziel, die verlorene Handlungsfähigkeit der Politik gegenuber den Imperativen des Marktes auf transnationaler Ebene wiederzugewinnen".

Aus einer über die aktuelle Krise hinausgreifenden Perspektive hänge daran auch das Versprechen eines „sozialen Europas“. Denn nur für ein politisch geeintes Kerneuropa bestehe die Aussicht, den inzwischen fortgeschrittenen Prozess der Umwandlung der sozialstaatlichen Bürgerdemokratie in eine marktkonforme Fassadendemokratie umkehren zu können. "Schon wegen der Verknüpfung mit dieser ausgreifenden Perspektive verdient die zweite Option den Vorzug vor der ersten. Wenn man die Rückkehr zum monetären Nationalismus ebenso vermeiden will wie eine Eurokrise auf Dauer, muss der Schritt nachgeholt werden, der bei der Einführung der gemeinsamen Wahrung versäumt wurde: Nämlich, die Weichen für eine politische Union zu stellen, und zwar zunächst im Kerneuropa der 17 EWU-Mitgliedstaaten", heißt es im Beitrag.

Der Artikel im Wortlaut auf den Seiten der Bundes-SPD (PDF-Dokument) (PDF)

 

Bündnis fordert Um-fair-teilung

Bündnis Um-fair-teilen. Foto: Jakob Huber/Campact

Bündnis Um-fair-teilen. Foto: Jakob Huber/Campact

 

Gewerkschaften, Sozialverbände  und Nicht-Regierungsorganisationen setzen sich im „Bündnis Um-fair-teilen - Reichtum besteuern“  gemeinsam für die Sicherung des Sozialstaats und eine gerechtere Besteuerung ein. Geplant ist ein bundesweiter Aktionstag am  29. September, der auch in Berlin stattfinden wird .

Das Aktionsbündnis will angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie wachsender Staatsverschuldung eine dauerhafte Wiedereinführung der Vermögensteuer sowie eine einmalige Vermögensabgabe durchsetzen.

"Es gibt einen Ausweg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise: Umverteilung! ", heißt es im Aufruf des Bündnisses, der bereits von mehreren tausend Unterstützerinnen und Unterstützern unterzeichnet wurde.. "Wir wollen nicht, dass die öffentlichen und sozialen Leistungen verschlechtert und die große Mehrheit der Bevölkerung höher belastet wird. Stattdessen müssen übergroßer Reichtum und Finanzspekulation endlich besteuert werden. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um gelebte Solidarität in unserer Gesellschaft.

Wir fordern

  • eine Vermögensteuer und eine einmalige Vermögensabgabe, um die notwendigen öffentlichen und sozialen Ausgaben gerecht zu finanzieren und die Verschuldung abzubauen;
  • einen konsequenten Kampf gegen Steuerflucht und Steueroasen und für eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte, gegen die Spekulation und gegen die Armut, weltweit.

Wir fordern Landtage, Bundestag und Parteien auf, sich unserer Forderung anzuschließen und sie in die Tat umzusetzen"

 

Dazu ist auf der Internetseite des Bündnisses eine Unterschriftenliste eingerichtet worden.  Unterstützt wird das Bündnis u.a. von der AWO, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem DGB, attac, Campact.

 

 

 

Wowereit: Berlin-Tourismus weiter auf Erfolgskurs

Mehr als fünf Millionen Menschen haben im ersten Halbjahr als Touristen Berlin besucht. Das meldet das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hob dabei besonders den Zuwachs von Gästen aus dem Ausland positiv hervor:  „Mit einer Zuwachsrate von 12,8 Prozent bei ausländischen Gästen liegt Berlin vor Metropolen wie Paris mit sechs oder Madrid mit neun Prozent. Daran ist erkennbar, dass die Berliner Tourismusbranche international für die Zukunft noch großes Potenzial hat, das bisher noch nicht ausgeschöpft ist."

Die Daten zeigten, so Wowereit, den bisherigen Erfolg der Berliner Tourismuspolitik: „Diese hervorragenden Zahlen verdanken wir dem Engagement aller Akteure der Branche. Aber insbesondere mit Blick auf die europaweiten Schwierigkeiten mit dem Euro dürfen wir mit unseren Anstrengungen nicht nachlassen." Der Wettbewerb sei international sehr hart, so Wowereit. Auch wenn Berlin bei den absoluten Besucherzahlen mit anderen Metropolen noch nicht Schritt halten könne, zeige sich doch einmal mehr, wie attraktiv Berlin als offene, tolerante und historisch ebenso wie kulturell interessante Metropole weltweit gesehen werde.

 

Dilek Kolat: "Jetzt Ausbildung anbieten!"

 

Arbeitssenatorin Dilek Kolat hat die Betriebe der Stadt dazu aufgerufen, jungen Berlinerinnen und Berlinern die Chance auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu geben: „Wer heute ausbildet, hat morgen die benötigten Fachkräfte.“ Ziel des Berliner Senats sei es, dass für jeden Jugendlichen, der eine Lehre machen will, ein Ausbildungsangebot vorhanden ist.

„Die noch nicht vermittelten Jugendlichen brauchen jetzt einen Ausbildungsvertrag", sagte die Arbeitssenatorin. "Wir können nicht darauf warten, dass im Oktober die Nachvermittlung beginnt. Deshalb sind Unternehmen und Jugendliche gefordert, in den nächsten Wochen aktiv zu bleiben, damit möglichst alle Stellen besetzt werden können.“ Jugendlichen empfiehlt Kolat, sich auch für offene Ausbildungsplätze zu interessieren, die nicht dem Erstwunsch entsprechen. Sie verwies dazu auf das Beratungs- und Vermittlungsangebot der Arbeitsagenturen und der Kammern. Die Betriebe fordert sie auf, "nicht so streng auf die Noten" zu achten und allen Jugendlichen die Tür zu einer Ausbildung zu öffnen.

Anfang August waren noch immer 7600 Jugendliche unversorgt, während gleichzeitig etwa 4800 Ausbildungsplätze unbesetzt waren. Angesichts des doppelten Abiturjahrgangs hatte die Wirtschaft rund 1300 zusätzliche Ausbildungsplätze angeboten. Dilek Kolat wies aber darauf hin, dass auch für die rund 16.000 Altbewerberinnen und -bewerber eine Ausbildung gefunden werden müsse.

 

Scheeres: "Fördergelder für Kitaausbau gerecht verteilen"

 

Als "inakzeptabel" hat Berlins  Bildungssenatorin Sandra Scheeres die Ankündigung von Bundesministerin Kristina Schröder bezeichnet, Fördergelder des Bundes vorrangig an die Bundesländer zu verteilen, die sich bisher zu wenig um den Ausbau gekümmert haben. "Damit werden die Länder bestraft, die in den letzten Jahren mit großer Kraftanstrengung und viel eigenen Mitteln neue Plätze geschaffen haben. Es besteht die Gefahr, dass die bereitgestellten Gelder zu einer Passivitätsprämie verkommen“, sagte Scheeres.
Bildungssenatorin Scheeres verwies auf den im Juni beschlossenen Berliner Doppelhaushalt. 2012/2013, mit dem  20 Millionen Euro Landesmittel für den weiteren Ausbau bereitgestellt werden. "Damit haben wir das Landesprogramm „Auf die Plätze, Kitas, los!“ initiiert und zeigen, dass wir unsere Verantwortung wahrnehmen. Gerade für Berlin ist das angesichts der Finanzlage ein großer Kraftakt.“
Auch die Bundesländer, die beim Schaffen von Kitaplätzen vorn liegen und eine hohe Versorgungsquote haben, sind zukünftig gefordert, so die Senatorin. „Wir wollen das Angebot weiter verbessern und gehen davon aus, dass 2015 bis zu 70 Prozent aller Kinder im Alter von 1-3 in Berlin in die Kita gehen werden. Bisher sind es 63 Prozent. Diesen Weg voran zu gehen, ist für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie aus bildungspolitischen Gründen notwendig. Schließlich sind Kitas Bildungseinrichtungen, in denen das Fundament für die weitere Entwicklung der Kinder gelegt wird.“
Scheeres: „Die Bundesministerin zeigt mit ihren Äußerungen erneut, dass ihr der Kompass in der wichtigen Frage des Kitaausbaus fehlt. Sie sollte sich endlich von der „Herdprämie“ verabschieden und das eingesparte Geld gerecht für die Finanzierung neuer Kitaplätze einsetzen.“

 

Klaus Wowereit: Lehr- und Lernbedingungen weiter verbessert

Gute Voraussetzungen für das neue Schuljahr in Berlin: "Mit der Einstellung von insgesamt 1.172 neuen Lehrerinnen und Lehrern im Jahr 2012 hat der Senat für eine gute Personalausstattung gesorgt", so Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. "Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Berlin jetzt über 300 Lehrkräfte mehr beschäftigt, als für eine hundertprozentige Ausstattung notwendig wären. Damit haben sich die Lehr- und Lernbedingungen weiter verbessert."

 

KLaus Wowereit betonte zugleich die Wichtigkeit eines guten Lernklimas. "Dazu zählt die Wertschätzung der pädagogischen Arbeit, die in den Diskussionen über die Schule manchmal zu kurz kommt. Genauso wichtig ist aber auch das Engagement der Eltern, damit den Schülerinnen und Schülern auch im Elternhaus der Wert der Bildung deutlich wird.”

Der Senat habe durch durch zusätzliche Anstrengungen dafür gesorgt, dass Berlins Bildungsangebot bundesweit vorbildlich bleibt, sagte Wowereit. So seien zum neuen Schuljahr 200 Erzieherinnen und Erzieher neu eingestellt worden. "Mit diesem Personal schließen wir die Betreuungslücke für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse und setzen damit ein wichtiges Ziel aus der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU um. Wir schaffen im Schuljahr 2012/2013 außerdem neue Ganztagsschulen und helfen den Grundschulen, indem wir die Unterrichtsverpflichtungen von Konrektoren reduzieren, damit sie mehr Zeit für organisatorische Aufgaben haben."

 

Damit werde der bildungspolitische Kurs des Senats deutlich: "Wir geben den Schulen die notwendige Ruhe und Planungssicherheit, aber wir sorgen auch für weitere Verbesserungen und für ausreichend Personal. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Schulen einen guten Start ins neue Schuljahr.”

www.klaus-wowereit.de

 

Einschulungs-Sonnabend: SPD verteilt Schultüten

 

SPD Abteilungen aus allen Bezirken freuen sich darauf, wieder Einschulungstüten an die Schulanfänger zu verteilen. Enthalten sind eine Brotdose, Buntstifte, ein Stundenplan und ein Exemplar des Schulgesetzes, alles für einen erfolgreichen Start ins Schulleben.
Die Weichen für das kommende Schuljahr sind auch politisch gestellt. Alle Berliner Grundschulen sind bereits Ganztagsgrundschulen und auch die Integrierten Sekundar-, Gemeinschaftsschulen sowie die Ganztagsgymnasien arbeiten engagiert an einem Ausbau des Ganztagbetriebs.
 
„Die Berliner SPD“, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. „wünscht allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern und den vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern ein erfolgreiches Schuljahr 2012/13!“

An den Verteilaktionen vor Berliner Schulen nehmen zahlreiche Abgeordnete und Bezirkspolitiker teil. Eine Übersicht in der Pressemitteilung.

 

Wowereit: Dank an Berlliner Olympia-Teilnehmer

Alle 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Hauptstadt werden nach den Olympischen Spielen ins Rote Rathaus eingeladen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit will sich damit für das Auftreten und Abschneiden der Berliner Athletinnen und Athleten bedanken. „Glückwunsch an London für eine fantastische Feier des Sports, Glückwunsch auch den Athletinnen und Athleten aus Berlin, die sich als würdige und höchst erfolgreiche Botschafter der Sportmetropole erwiesen haben", so Klaus Wowereit. "Mit bisher vier Olympiasiegen durch Martin Sauer und Andreas Kuffner im Achter, Robert Harting im Diskuswerfen, Kurt Kuschela im Zweierkanadier und den Beachvolleyballern Julius Brink und Jonas Reckermann, den Silbermedaillen von Britta Oppelt und Julia Richter im Rudern sowie der Bronzemedaille von Robert Förstemann im Radsprint hat Berlin auch im internationalen Maßstab eine herausragende Bilanz erzielt. Am Wochenende gibt es vielleicht sogar noch weitere Medaillenchancen."

 

Das große Clubsterben stoppen!

Die AG Kreativwirtschaft im Fachausschuss Medien lädt am 15. August um 19 Uhr zu einer Diskussion mit Max Neumann (Kulturforum Nordost) über die Fragen

- Ist die Berliner Clubkultur in der Politik angekommen?  
- International wirbt Berlin mit der Clubszene. Kann die Landespolitik  die Clubszene unterstützen? Wie verläuft die Diskussion mit welchen  Positionen innerhalb der SPD?
- Musik im Kiez - Clubszene, Musikwirtschaft und die Stadtplanung. Wie gelingt es Clubs (und anderen, eher lauten Betrieben) sich in die  Stadtteile zu integrieren, damit ein Nebeneinander möglich ist? 
- Bleibt die Musikszene auf einzelne Orte konzentriert, oder kann die  Durchmischung der Kieze gewahrt werden?

Moderation: Hanno Fischer, Vorsitzender des Arbeitskreises Kreativwirtschaft

Kurt-Schumacher-Haus, Dorothea-Hirschfeld-Raum,
Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 
13. bis 19. August

Steglitz-Zehlendorf: Mit der SPD im Dialog

Um "Politik zum Anfassen" zu ermöglichen, bietet die SPD Steglitz-Zehlendorf in der Woche vom 13. bis 19. August über 20 Veranstaltungen - von der klassischen Diskussionsveranstaltung über
Kinderfeste bis hin zu Stadtrundgängen.

"Viele Bürger haben kaum noch einen Zugang zu den Politikern, die sie vor Ort und in den Parlamenten vertreten. Politik scheint nicht interessant und wird gerne anderen überlassen. Das wollen wir ändern", so Michael Arndt, Mitglied im Abgeordnetenhaus und Kreisvorsitzender der
SPD im Südwesten Berlins.

Insgesamt über 70 Ehrenamtliche aus den verschiedenen Gliederungen der SPD Steglitz-Zehlendorf haben die Veranstaltungen organisiert. "So unterschiedlich wie die Veranstaltungsformate sind dabei auch die Themen, mit denen wir uns in dieser Woche beschäftigen wollen. Wofür wir politisch stehen ist klar: Wir wollen unseren Bezirk
sozialer und gerechter machen. Alle, die hier wohnen, sollen auch von den Möglichkeiten, die Steglitz-Zehlendorf bietet, profitieren können.", so Arndt.

Das komplette Programm sowie ein Faltblatt ist auf der Webseite der SPD Steglitz-Zehlendorf abrufbar oder im Kreisbüro unter Tel. 766 79 854 zu erfragen.

(PDF-Dokument)

Faltblatt zur Veranstaltungswoche (PDF)

 
19. August:

Reinickendorf: SPD lädt zum Familienfest in Lübars

Am Sonntag, dem 19. August 2012 können sich in Reinickendorf Groß und Klein wieder so richtig amüsieren. Die SPD Reinickendorf feiert an diesem Tag von 11.00 bis 17.00 Uhr erneut ihr Familienfest auf der Familienfarm Lübars mit vielen Attraktionen, Spielen und Ständen von über 20 Vereinen, die sich an dem Fest beteiligen.
Auch politische Prominenz wird wieder anwesend sein. Zugesagt haben dieses Jahr die Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration Dilek Kolat und der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Raed Saleh.

 
22. August:

Veranstaltungsreihe „Wer bezahlt die Urheber?“

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie lädt zu zwei Diskussionen zum Thema Urheberrecht. Den Auftakt macht eine Gesprächsrunde am 22. August.

Die Debatte um ein Urheberrecht für das digitale Zeitalter scheint verfahren. Wie können die Interessen von Urhebern, Nutzern und Verwertern von Texten, Bildern und Musik zusammengeführt werden? Wie kann eine ausreichende Bezahlung für geistige Werke in einer Zeit gesichert werden, in der Original und digitale Kopie nicht oder kaum noch zu unterscheiden sind? Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie lädt zu zwei Veranstaltungen, auf denen die unterschiedlichen Positionen zur Sprache kommen, Bezahlmodelle bewertet und Lösungen gesucht werden sollen.

Wer bezahlt die Urheber?
Mittwoch, 22. August, 19 Uhr, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

mit Yannick Haan (Forum Netzpolitik der Berliner SPD)
Horst Bosetzky (Autor, VS-Vorsitzender)
Veronika Mirschel (ver.di)

Moderation: Niko Sander, Vorsitzender des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie

Die zweite Gesprächsrunde mit einem Sprecher der Clubszene, einem Literaturagenten, einer freien Journalistin und einem Vertreter einer Verwertungsgesellschaft findet am Mittwoch,  19. September, 19 Uhr, in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin, statt.
 
Die Stellungnahmen und Ergebnisse der beiden Veranstaltungen werden auf der Internetseite des Kulturforums veröffentlicht, um eine weitere Debatte zu ermöglichen.

 

Einladung ins Konzert mit der Singakademie

Berliner Singakademie
 

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Berliner Stimme bieten am 11. September ein erstes kulturelles Highlight der Spielzeit 2012/13 an.
Am 6. September jährt sich zum 50. Male der Todestag von Hanns Eisler. Eisler war immer ein politischer Komponist, er lässt sich aber keineswegs, wie es von den offiziellen kulturpolitischen Funktionären der DDR hin und wieder getan wurde, auf das Komponieren von proletarischen Kampfliedern reduzieren. Er war vielmehr in Wien Schüler von Arnold Schönberg und neben Alban Berg und Anton Webern einer seiner am meisten geschätzten Schüler.
In Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Singakademie, der Akademie der Künste, den Berliner Festspielen, dem Berliner Ensemble und dem Filmmuseum Potsdam veranstaltet die Internationale Hanns Eisler Gesellschaft vom 4. bis 11. September zahlreiche Veranstaltungen.
Zu den Höhepunkten gehört der Abschlussabend der Woche am 11. September mit einer Kooperation der Berliner Singakademie und des Konzerthauses Berlin. Mit dem Konzerthausorchester und den Solisten Yeree Suh, Sopran, Annette Markert, Alt, Egbert Junghanns und Henryk Böhm, Bass führt der Chor die "Deutsche Sinfonie" nach Texten von Bertolt Brecht auf und kontrastiert dieses Werk von Eisler, das zwischen 1936 und 1939 entstand, mit dem 42. Psalm "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Eine ungewöhnliche, aber reizvolle Zusammenstellung.


Konzert am 11. September um 20 Uhr. Einführung mit Prof. Dr. Frank Schneider zu Komponist und Werk im Beethovensaal um 19 Uhr. Die Kartenpreise betragen 28,-/ 23,-/ 18,- /13,- /9,- Euro. Den gewünschten Kartenpreis und die Zahl der Karten tragen Sie bitte im Feld "POSITION" ein (z.B.: 2 x 18).


Die Karten können bis zum 20. August bestellt werden. Wir bitten um Reservierung. Die Karten können per Überweisung bezahlt werden und werden dann zugeschickt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie nach der Anmeldung per Mail.

 

 
ab 15. August:

Galerie im KSH: "Augenblicklich"

Vom 16. August bis 7. September ist in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus eine Ausstellung von Künstlerinnen des Frauenmuseums Berlin e.V. zu sehen.  Ihr Titel: „Augenblicklich.“ Die Eröffnung ist am 15. August um 18 Uhr.
1995 in Berlin gegründet, richtet das Frauenmuseum - bisher ohne eigenes Haus - seit 2005 an verschiedenen Orten Ausstellungen von Künstlerinnen aus. Diesen Sommer sind einige von ihnen mit ihren Arbeiten zu Gast im Wedding. Sie erlauben Augenblicke auf ihr aktuelles Schaffen - Papierarbeiten, Malerei, Installationen und Objekte. Und sie präsentieren - druckfrisch - ihren ersten Mitgliederkatalog!      
Die Ausstellung des Frauenmuseums Berlin e.V.  wird vom August-Bebel-Institut  in Kooperation mit dem Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V. gezeigt. Öffnungszeiten: Mo-Fr, 14-18 Uhr, Müllerstr. 163, 13353 Berlin. Eröffnung: Mittwoch, 15. August, 18 Uhr.

 
bis Oktober:

Plakatausstellung „Freiheit und Zensur im DDR- Film“

Die Galerie KUNST trifft POLITIK der SPD Treptow-Köpenick zeigt eine Plakatausstellung zu Film-und Zeitgeschichte der DDR 1946-1990 mit dem Titel "Freiheit und Zensur: Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition"
 
Anhand ausgewählter DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion werden jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahem der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt. Neben den Filminhalten wird die Zeitgeschichte betrachtet und ein politischer Kontext hergestellt. Für die unterhaltende Komponente wurde die fiktive Figur des "Film-Atze" geschaffen, für dessen Kommentare der bekannte Satiriker Peter Ensikat verantwortlich zeichnet. Er dient als Bindeglied zwischen Filmerzählung, Zeitgeschichte und persönlichem Erleben und transportiert die Befindlichkeiten der Menschen einer bestimmten Epoche. Auf diese Weise entstand eine Ausstellung, in der Filme den Ausgangspunkt bilden, um historische Fakten und Hintergründe einmal anders zu vermitteln.
Auf den 22 Plakaten werden DDR-Filme analysiert, an die sich viele von uns noch erinnern, z.B. "Die Mörder sind unter uns", "Die Geschichte vom kleinen Muck", "Berlin Ecke Schönhauser", "Spur der Steine", "Paul und Paula", "Coming Out".
Die Ausstellung wurde erarbeitet vom Wilhelm Fraenger-Institut gGmbH im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung und ICESTORM-Entertainment.
Die Ausstellung ist bis Anfang Oktober 2012 zu sehen im SPD-Büro: Grünauer Str. 8, Gartenhaus, 12557 Berlin
Öffnungszeiten: Die 14-18 Uhr, Mi-Fr 10-12 Uhr, Do 13-15 Uhr
 

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