PM 89: Eva Högl und Anett Seltz hissen Fahne „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt“

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Pressemitteilung Nr. 89 vom 23. November 2017

Eva Högl und Anett Seltz hissen Fahne „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt“

Fahnehissen „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben - ohne Gewalt“ 2017
 

Am 25. November findet der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt. Aus diesem Anlass hissen die Vorsitzende  der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Eva Högl und die Landesgeschäftsführerin der Berliner SPD Anett Seltz am 24. November wie in jedem Jahr die symbolische Fahne der Organisation „Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau e.V.“ „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben ­ohne Gewalt“ als ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen am Kurt-Schumacher-Haus.

Dieses Jahr demonstrierten tausende Frauen weltweit unter dem #MeToo gegen sexuelle Gewalt und Belästigung. Im Laufe der globalen Bewegung berichteten immer mehr Frauen Opfer sexueller Übergriffe gewesen zu sein. Die Welle der Solidarität und der Enthüllungen hält bis heute an.

Der Landesvorsitzende der SPD Michael Müller sagte:

„Ob häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, Belästigung am Arbeitsplatz, Mobbing oder Stalking – Gewalt gegen Frauen ist leider Alltag. Umso wichtiger sind Organisationen oder Initiativen, die den Betroffenen Hilfe anbieten und Mut machen, ihr Schweigen zu brechen. Die Mitmachaktion „Wir brechen das Schweigen“ und das Hissen einer Flagge am Abgeordnetenhaus von Berlin am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ setzen wichtige Zeichen, die ausdrücklich ermuntern, sich zu engagieren.“

Eva Högl, Vorsitzende  der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) sagte:

„Die #MeToo Bewegung hat gezeigt, wie weit verbreitet sexuelle Gewalt ist. Sie geht durch alle Schichten und alle Kulturkreise. Besonders wichtig ist es in dieser Situation, die Opfer zu schützen. Die Frauenhäuser in Berlin leisten dazu einen wertvollen Betrag. Unser tiefer Respekt gilt den Menschen vor Ort. Aus diesem Grund haben wir mit dem Nachtragshaushalt 2017 die Bezahlung der vielen Beschäftigten in den geförderten Frauenprojekten erhöht. Die Bezahlung der Mitarbeiterinnen in den Frauenhäusern, Beratungsstellen oder anderen Initiativen für Frauen wurde zum 1.1.2017 auf das Niveau des Tarifvertrags der Länder angepasst. Dafür haben wir die Gehälter um insgesamt 1,7 Mio. Euro aufgestockt – damit gute Arbeit auch gut bezahlt wird! Auch das neue Sexualstrafrecht „Nein heißt Nein“ war ein Meilenstein für viele Opfer von sexueller Gewalt. Zur Sensibilisierung und Information der Bevölkerung haben wir daher u.a. in Kooperation mit der BVG eine Kampagne ins Leben gerufen. Auch Betroffene wollen wir zu Anzeigen ermutigen, damit die Täter bestraft werden können. Wir machen klar: Wir lassen die Opfer nicht allein.“

 

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