PM 76: Hilfe für obdachlose Frauen

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Pressemitteilung Nr. 76 vom 20. Oktober 2017

Hilfe für obdachlose Frauen

Es gibt ca. 2.000 obdachlose Frauen in Berlin, die spezielle Unterstützung und Schutz brauchen. Denn das Gewaltpotential gegenüber obdachloser Frauen ist hoch und sie haben oft keine Möglichkeit, Schutz vor Übergriffen zu finden. Schlafplätze sind häufig geschlechtergemischt, was immer wieder zu sexuellen Übergriffen führt. Die SPD hat aufgrund dieser Problematik einen Antrag in der BVV Pankow gestellt, der obdachlosen Frauen eine bessere Unterbringung ermöglicht.

 

Ulrike Rosensky, Vorsitzende der ASF-Pankow, äußerte sich erfreut über die Annahme des Antrags:

„Es ist unsere Aufgabe, die Schwächsten zu schützen. Wir müssen das Sprachrohr der obdachlosen Frauen sein. Häufig ist die Scham der obdachlosen Frauen so groß, dass sie nicht selbst für eine Verbesserung ihrer Situation eintreten können. Dank des heutigen Beschlusses können wir jetzt verstärkt den Initiativen unter die Arme greifen, die Notbetten sowie Mutter-Kind-Angebote für obdachlose Frauen zur Verfügung stellen. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein sicheres und unversehrtes Leben.“

 

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