PM 69: Wohnungsbau in Berlin muss an Fahrt aufnehmen

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Pressemitteilung Nr. 69 vom 5. Oktober 2017

Wohnungsbau in Berlin muss an Fahrt aufnehmen

Berlin braucht dringend neuen, bezahlbaren Wohnraum. Laut einer neuen Prognose wächst Berlin bis 2035 so stark wie kein anderes Bundesland: 2035 werden bis zu vier Millionen Menschen in der Hauptstadt leben. Das stellt insbesondere den Wohnungsmarkt vor enorme Herausforderungen. Durch den Volksentscheid zum Flughafen Tegel wurde ein neues Stadtquartier, das im Koalitionsvertrag festgeschrieben wurde, vorerst bis auf weiteres auf Eis gelegt. Das Resultat:  Bis zu 9.000 bezahlbare Wohnungen, die auf und um den Flughafen Tegel geplant wurden fehlen.

Doch Berlin braucht neue Flächen, um die Nachfrage an Wohnraum zu bedienen. Den Vorwurf die Finanzverwaltung würde den landeseigenen Wohnungsunternehmen die brauchbaren Bauflächen nur zögerlich zu Verfügung stellen, weist Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen vehement zurück:

„Wir als Sozialdemokraten stehen für eine gerechte Wohnungsbaupolitik. Wohnen darf kein Luxus sein. Der Wohnungsbau ist das effektivste Instrument, um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten. Ich setzte mich nachdrücklich dafür ein, dass wir schnell Wohnraum schaffen und arbeite intensiv mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen zusammen. Die von der Finanzverwaltung zur Verfügung gestellten 140 Grundstücke ermöglichen den Bau einer Vielzahl dringend benötigter Wohnungen. Die Wohnungsbaugesellschaften, Bezirke und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen müssen an einem Strang ziehen, damit die Planung, Genehmigung und der Bau von Wohnungen zügiger erfolgt.“

 

 

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