Stöß: „CDU soll arbeiten statt zu pöbeln“

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Pressemitteilung Nr. 11 | 18. 2. 2016

Jan Stöß: „CDU soll arbeiten statt zu pöbeln“

Zu den Äußerungen des Berliner CDU-Generalsekretärs Kai Wegner sagt der Vorsitzende der SPD Berlin, Jan Stöß:

"Dumme Sprüche sind wir von Kai Wegner mittlerweile gewohnt. Aber die erneuten flegelhaften Ausfälle gegen die SPD-Senatorinnen lenken vom Kernproblem ab: Es sind die eigentlich zuständigen CDU-Senatoren Henkel, Czaja und Heilmann, die ihre Arbeit bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in unserer Stadt weitgehend verweigern. Wir können den SPD-Senatorinnen und Senatoren nur dankbar sein, dass sie die Arbeit der CDU gleich noch mitmachen, um die vielen Ausfälle des Sozial- und des Innensenators aufzufangen.

Die Berliner CDU ist in der Flüchtlingsfrage aber nicht nur untätig, sondern auch tief gespalten. Ein Teil der Berliner CDU steht offenbar der AfD deutlich näher als der eigenen Bundeskanzlerin. Es wird Zeit, dass auch die CDU ihre Kräfte auf das Regierungshandeln konzentriert, anstatt sich selbst zu zerlegen und billig von eigenen Schwächen abzulenken."

 

Redaktion: Josephine Steffen