Reaktionen auf Berichterstattung

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Reaktionen auf Berichterstattung

Zu der gestrigen Berichterstattung erklären der Vorsitzende der SPD Berlin, Jan Stöß, die Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick, Stefan Komoß und Oliver Igel sowie der Landesgeschäftsführer der Berliner SPD, Dennis Buchner, Folgendes:

Jan Stöß, Vorsitzender SPD Berlin:

„Nochmal zur Erinnerung: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller und die SPD-Senatsmannschaft sind seit dem letzten Herbst dabei, die Arbeit der CDU-geführten Verwaltungen mit zu erledigen, weil sich die CDU-Senatoren in der Flüchtlingskrise als Totalausfälle erwiesen haben. Die Hilfeleistung jetzt im Nachhinein – und das ausgerechnet von Seiten der CDU – als Filz zu diffamieren, weil bei den zur Hilfeleistung beauftragten, international tätigen und allgemein respektierten Firmen auch SPD-Mitglieder arbeiten, ist nicht redlich. Als Vorsitzender der Berliner SPD verwahre ich mich dagegen, die Mitglieder meiner Partei pauschal unter Filz-Verdacht zu stellen.“

Stefan Komoß, Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf:

„Als Bürgermeister hat man die Verantwortung für seine Stadt. Dieser Verantwortung ist Michael Müller nachgekommen als er sich im Winter um die Lösung der Krise am LaGeSo gekümmert hat. Das jetzt zu skandalisieren, ist völlig unangemessen.“

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick:

„Es grenzt an Wahnsinn, wenn ich künftig am Imbiss beim Kauf einer Bockwurst fragen muss, ob der Koch ein SPD-Parteibuch hat. Das könnte als Zuschanzen eines Auftrags öffentlich skandalisiert werden. Die Vorwürfe sind hanebüchen. Wer gänzlich unberechtigte Filzvorwürfe wieder und wieder in die Welt setzt, trägt zur Politikverdrossenheit bei.“

Dennis Buchner, Landesgeschäftsführer:

„Die Vergabe ist wohlgemerkt über die CDU-geführte Sozialverwaltung gelaufen. Hier jetzt einzelne Personen wegen ihrer Mitgliedschaft in der SPD unter Generalverdacht zu stellen, ist absurd und trägt leider zu einer Wahrnehmung von Politik bei, die populistischen Rattenfänger in die Hände spielt.“

 

Redaktion: Josephine Steffen