8. März – Internationaler Frauentag: Wir brechen auf!

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Pressemitteilung Nr. 13 | 2. 3. 2016

8. März – Internationaler Frauentag: Wir brechen auf!

36.000 Rosen verteilen die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten am 8. März auf Berlins Straßen. In allen Kiezen sind sie unterwegs und erinnern an diesen so bedeutenden wie aktuellen Tag der Frauenbewegung.

„Nur Grund zur Freude gibt es nicht“, so Eva Högl, Vorsitzende der Berliner Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und Bundestagsabgeordnete. „Frauen werden im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen immer noch schlechter bezahlt. Sie reiben sich besonders auf beim Spagat zwischen Familie, Beruf und zunehmend auch der pflegerischen Betreuung von Angehörigen“, so Högl. Die Berliner ASF-Vorsitzende macht zu dem auf Situation von geflüchteten Frauen aufmerksam: „Gerade bei Frauen und Kindern kommt es darauf an, dass sie sich in ihrer Unterkunft sicher und geschützt fühlen. Deshalb brauchen wir für sie schnell separate Unterbringungen. Zugleich schlummert in ihnen ein unheimliches Potenzial, dass durch Programme zur Berufsorientierung gefördert werden muss.“                                                                      

Jan Stöß, Vorsitzender der SPD Berlin und Kandidat für das Abgeordnetenhaus in Mitte, weist auf die besondere Belastung für die Alleinerziehenden hin: „Berlin ist bundesweit leider die Hauptstadt der Alleinerziehenden. Gut 1/3 der Berliner Kinder wird mit nur einem Elternteil groß. Deshalb hat vor allem die SPD dafür gekämpft, dass der Entlastungsbetrag für sie um 600 Euro erhöht wird und flexible Arbeitszeitmodelle weiter ausgebaut werden.“

Eine Übersicht über die Rosenverteilaktionen finden Sie hier (PDF-Dokument, 64.9 KB). Mit dabei sind der SPD Landesvorsitzende Jan Stöß, der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, Bundestagsabgeordnete und Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten.

 

Redaktion: Josephine Steffen