Berliner Sozialdemokratin als Sprecherin der Kulturpolitischen Gesellschaft Berlin Brandenburg bestätigt

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Berliner Sozialdemokratin als Sprecherin der Kulturpolitischen Gesellschaft Berlin Brandenburg bestätigt

Die Berliner Sozialdemokratin Wibke Behrens, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Fachausschusses Kulturpolitik der SPD Berlin, wurde in ihrem Amt als Sprecherin der Kulturpolitischen Gesellschaft für die Regionalgruppe Berlin und Brandenburg  bestätigt.

„Die Benennung von Wibke Behrens zeigt einmal mehr, dass die SPD in der kulturpolitischen Gemeinschaft Berlins und Brandenburgs fest verwurzelt ist. Mit Wibke Behrens hat die Kulturpolitische Gesellschaft eine echte Powerfrau an ihrer Seite, die es sich zur Aufgabe gemacht hat auch unkonventionelle Wege zu gehen und Politik und Kultur an einen Tisch zu holen. Gerade für eine Metropole wie Berlin, die wächst und sich rasant entwickelt, ist eine starke, eine kritische und offene Kulturpolitik wichtig“, so Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD.

Behrens bestreitet dieses Amt seit 2012 mit zwei weiteren Kolleginnen. Das Initiieren von kulturpolitischen Veranstaltungen und Leiten von Diskussionsforen in Berlin und Brandenburg mit Akteuren aus Politik, Verwaltung und Kulturbetrieb ist in ihrer Verantwortung. Zudem wurde durch eine Reihe neuer Formate die Regionalgruppenarbeit in Berlin und Brandenburg in den letzten Jahren stark aufgewertet.

Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite überparteiliche Vereinigung für die Entwicklung der Kulturpolitik. Sie wurde 1976 in Hamburg gegründet und  war seinerzeit bestimmt durch das Motiv, das reformpolitische Engagement der 70er Jahre (Stichwort: »Mehr Demokratie wagen«) auch im Kulturbereich zur Geltung zu bringen. Dafür standen damals die Namen Hermann Glaser, Hilmar Hoffmann, Olaf Schwencke, Alfons Spielhoff u.a., die auch die Initiatoren der Kulturpolitischen Gesellschaft waren. Für die verbandspolitische Gründerinitiative war überdies eine strukturelle Schwäche des Kulturbereichs ausschlaggebend: Aufgrund der föderalistischen Struktur der Kompetenzverteilung und der Spartensystematik gab es keinen übergreifenden Erfahrungsaustausch und kaum programmatische Debatten, die der Kulturpolitik insgesamt hätten Profil geben können. Diesem Manko sollte mit der Bildung eines unabhängigen Forums als neutrale Ebene neben den Interessensphären von Kulturpolitik, -verwaltung und -szene begegnet werden.

 

Redaktion: Josephine Steffen