15 11 23 Högl und Stöß: Nein zu Gewalt an Frauen!

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Pressemitteilung Nr. 61 vom 23. November 2015

Högl und Stöß: Nein zu Gewalt an Frauen!

Jährlich wird am 25. November der Mädchen und Frauen gedacht, die Opfer von Gewalt wurden. Mit dem Hissen der TERRE DES FEMMES-Fahne sagt auch die SPD Berlin „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr „STOP Frühehen!“ Jährlich werden weltweit 14,2 Mio. Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet.

Eva Högl, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und Bundestagsabgeordnete: „Am Internationalen Tag ‚Nein zu Gewalt an Frauen‘ denken wir an die Opfer, die keine Stimme haben. Wir setzen uns national und international für die Durchsetzung eines Mindestheiratsalters von 18 Jahren ohne Ausnahme ein."

Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD: „Frauen trauen sich häufig kaum Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Folgen von Frühehen sind verheerend: Schulabbruch, (sexuelle) Ausbeutung, zu frühe Schwangerschaft und finanzielle Abhängigkeit. Es bleiben Narben für ihr ganzes Leben zurück. Wir wollen auf ihr Schicksal aufmerksam machen und ein deutliches Zeichen gegen Gewalt setzen!“

Auch in Deutschland werden Minderjährige mit Migrationshintergrund zwangsverheiratet. Zwar liegt in Deutschland das Mindestheiratsalter bei 18 Jahren, mit Zustimmung des Familiengerichtes allerdings können auch 16-Jährige heiraten. Häufig werden Minderjährige auch im Rahmen einer religiösen bzw. sozialen Eheschließung verheiratet, die in traditionellen Familien denselben Stellenwert wie eine standesamtlich geschlossene Ehe hat.

Fototermin:

Eva Högl und Jan Stöß hissen die Fahne „Nein zu Gewalt an Frauen“ am
Mittwoch, 25. November 2015, um 10.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

Redaktion: Josephine Steffen