15-11-06-AfD

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Aufruf zur Kundgebung gegen die AfD am 7.11.

Die Berliner SPD ruft alle Berlinerinnen und Berliner auf, am morgigen Samstag gegen Rechtspopulismus und fremdenfeindliche Hetze öffentlich Position zu beziehen.  Auch vor diesem Hintergrund erklärt der Berliner SPD Vorsitzende Jan Stöß zum Anschlag auf das Wahlkreisbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt, bei dem ein Galgen und der Schriftzug „Verräterpartei“ auf die Büro-Fronten gesprüht wurden:

„Jegliche Grenze wurde damit überschritten. Das ist eine politische Straftat, die zum Mord aufruft und wird von uns mit aller Härte und Nachdruck verfolgt. Wir lassen es nicht zu, dass demokratisch gewählte Abgeordnete in unserer Stadt mit dem Leben bedroht werden. Keinen Moment lang lassen wir uns davon einschüchtern, sondern werden noch entschlossener gegen diese Undemokraten und Hetzer vorgehen.

An dieser Stelle möchte ich alle Berlinerinnen und Berliner dazu aufrufen, sich an der Kundgebung von Parteien und Gewerkschaften morgen, dem 7. November 2015, ab 15.30 Uhr auf dem Platz des 18. März zu beteiligen.

Schon am vergangenen Montag haben weit über 600 Demonstrantinnen und Demonstranten in Berlin-Johannisthal gezeigt, wie wichtig es ist Gesicht zu zeigen gegen Nazis und Populisten. Am morgigen Samstag wird diese Haltung wieder gebraucht! Wir dürfen der AfD nicht den öffentlichen Raum unkommentiert überlassen!“

Zu den Rednerinnen und Redner der morgigen Kundgebung zählen neben Jan Stöß auch Vertreterinnen und Vertreter der Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus sowie von  DGB, ver.di und IG Metall.

 

Redaktion: Josephine Steffen