15 03 19 Equal Pay Day

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Pressemitteilung Nr. 20 vom 19. 3. 2015

Stöß: „Wir lassen nicht locker!“

Am Freitag, dem 20. März 2015, gehen tausende Frauen und Männer bundesweit auf die Straße, um gegen die ungerechte Entlohnung zwischen Kolleginnen und Kollegen zu demonstrieren. Dazu der Vorsitzende der SPD Berlin, Jan Stöß:

„Die 22 Prozent Lohngefälle zwischen Frau und Mann scheinen wie fest zementiert. Noch immer besteht diese Ungerechtigkeit fort und ist niemandem mit gesundem Menschenverstand zu erklären. Wir werden nicht locker lassen dagegen zu protestieren!“

Jan Stöß weiter: „Noch im vergangenen Jahr haben wir angemahnt, dass sich auf Bundesebene hier vieles bewegen muss. Heute können wir festhalten: Wir haben den Mindestlohn und die Frauenquote eingeführt. Das Entgeltgleichheitsgesetz soll für mehr Transparenz bei der Entlohnung sorgen, denn gerade das Verschweigen von Gehaltsunterschieden fördert das Fortbestehen der 22 Prozent. Das ElterngeldPlus unterstützt Väter und Mütter bei der Rückkehr in den Beruf und mit dem Ausbau von Kitaplätzen wird die Betreuungs-Infrastruktur erweitert. Viele Maßnahmen in kurzer Zeit – mit klarer SPD-Handschrift.“

Die Kundgebung des DGB, SoVD und des Deutschen Frauenrats beginnt am 20. März 2015 um 12.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor. Viele Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden morgen über den Equal Pay Day informieren, so u.a. die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und die FraktionärInnen des Berliner Abgeordnetenhauses. Jan Stöß wird morgen an der Postkarten-Aktion um 8.30 Uhr am Potsdamer Platz teilnehmen.