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Stöß: „Keine Ausnahmen beim Mindestlohn!“

Zu den Bestrebungen der Union, den einheitlichen Mindestlohn in Deutschland mit Ausnahmen zu verwässern, erklärt das Mitglied im Parteivorstand und Vorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß:

„Unsere Antwort auf die Erwerbsarmut bleibt ein einheitlicher Mindestlohn von 8,50 Euro und zwar ohne Ausnahmen für Rentner, Studierende, Minijobber und hinzuverdienende Arbeitslose.

Zwei Millionen Menschen wären laut Studie der Hans-Böckler-Stiftung von solchen Ausnahmen negativ betroffen. Berlin träfen diese Ausnahmen mit besonderer Härte, denn betroffen wäre vor allem der Dienstleistungsbereich. Würde man - wie von der Union vorgeschlagen - etwa Minijobs ausnehmen, würden sozialversicherungspflichte Jobs massenweise durch ungesicherte Minijobs ersetzt. Das ist mit der SPD nicht zu machen.“

Josephine Steffen
28. 1. 2014