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Stöß: „Aussperrung bei PIN AG ist eine völlig überzogene Reaktion!“

Zu dem Tarifstreit bei der PIN AG und der erfolgten Aussperrung von 200 Zustellern, erklärt der Berliner SPD-Vorsitzende Jan Stöß:

„Die Aussperrung von 200 streikenden Beschäftigten bei der PIN AG ist eine völlig überzogene Reaktion der Unternehmensleitung. Nach 14 Jahren ohne Lohnerhöhung ist es ohne weiteres nachvollziehbar, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Arbeitskampf höhere Löhne durchsetzen wollen.

Seit dem Sommer wird bei der PIN AG über einen Tarifvertrag verhandelt. Bei aller Rücksichtnahme auf die Tarifautonomie sind wir solidarisch mit den Beschäftigten, die nach langen ergebnislosen Verhandlungen mit einem Streik ihren Forderungen Nachdruck verleihen wollen. Wir fordern die PIN AG auf, im laufenden Tarifstreit zu einem fairen und zeitgemäßen Umgang zurückzukehren.“ Die PIN AG hat gestern rund 200 Beschäftigte ausgesperrt, die sich am Wochenende an einem Streik von ver.di beteiligt hatten.

„Die PIN AG trägt die gesamte Berliner Behördenpost aus. Umso dringlicher ist es für die Berliner SPD, dass es hier zu einer angemessenen und gütlichen Einigung zwischen den Streikbeteiligten kommt“, so Stöß abschließend.

 

 

11.12.2013
Josephine Steffen