13 08 27 Ute Finckh-Krämer: „Keine militärische Intervention in Syrien“

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Ute Finckh-Krämer: „Keine militärische Intervention in Syrien“

Die SPD Steglitz-Zehlendorf unterstützt die Position des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, nicht militärisch in den Konflikt in Syrien einzugreifen. Die Direktkandidatin für die Bundestagswahl der SPD Steglitz-Zehlendorf warnt vor einer militärischen Intervention in Syrien:

„Noch während die UN-Kommission ihre Untersuchungen in Syrien durchführt schon über einen militärischen Eingriff zu spekulieren, ist falsch. Außenminister Westerwelle handelt völlig verantwortungslos, wenn er, anstatt die diplomatischen Anstrengungen zu verstärken, laut über die Unterstützung einer Militärintervention nachdenkt.“

„Aktuell sind über ein Drittel der syrischen Bevölkerung auf der Flucht. Viele syrische Familien kommen nach Deutschland und Berlin, um hier Schutz zu finden. Wir sind es diesen Menschen schuldig, für eine friedliche Lösung des Konflikts zu kämpfen, anstatt die gewaltvolle Eskalation weiter voran zu treiben“ so Finckh-Krämer weiter.

Der Kreisvorstand der SPD Steglitz-Zehlendorf hat auf seiner gestrigen Sitzung einstimmig eine Resolution gegen eine militärische Intervention in Syrien beschlossen. Unabhängig vom Ergebnis der UN-Untersuchung sei ein militärisches Eingreifen falsch. Es würde in keinem Fall zu einer Befriedung des Konfliktes beitragen, aber eine Vielzahl weiterer Todesopfer nach sich ziehen.