13 08 02 Gührs zu Tierpark

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Erik Gührs: „Der Tierpark braucht ein Gesamtkonzept, keine Sponti-Ideen“

Am gestrigen Donnerstag, dem 1. August 2013, hat die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem Garten Berlin zur Zukunftskonferenz eingeladen, um Maßnahmen zur Gestaltung des Tierparks zu diskutieren. Der Boulevadisierung des einzigartigen Geländes durch FDP und CDU erteilt der Direktkandidat für den Wahlkreis Lichtenberg, Erik Gührs, eine deutliche Absage:

„Für dieses zoogeschichtlich einzigartige Gelände brauchen wir ein schlüssiges Gesamtkonzept und keine unausgegorenen Sponti-Ideen. Riesenräder oder gar die Forderungen nach Bundesmitteln sind nicht der richtige Weg. Die in den letzten Wochen von FDP und CDU geführte Diskussion zur Schließung des Tierparkes war kontraproduktiv. Es muss darum gehen, das öffentliche Bild des Tierparks zu verbessern. Worauf es ankommt, ist eine sachlich geführte Debatte darüber, wie der Masterplan Tierpark zügig umgesetzt werden kann.“

Gührs weiter: „Wir brauchen keinen zweiten Spreepark. Der Tierpark als größter Landschaftstiergarten Europas ist einzigartig und verfügt über reichlich Alleinstellungsmerkmale. Diese gilt es öffentlichkeitswirksam zu präsentieren: Anstatt z.B. einzelne Arten in einem Gehege zu halten, könnten Lebensgemeinschaften und Lebensräume präsentiert werden. Das vorbildliche Artenschutzprogramm gilt es herauszustellen und eine Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten und Tierschutzorganisationen würde neue Impulse geben.“

Bisher spielt das Thema Artenschutz im Tierpark nur eine untergeordnete Rolle. Bei der Überarbeitung der Schautafeln soll darauf gesondert eingegangen werden. Weitere Ideen könnten schon jetzt kurzfristig umgesetzt werden, die kein oder wenig Geld kosten, um das Besuchserlebnis im Tierpark zu verbessern. Das sind beispielsweise die Ankündigung von Fütterungszeiten oder thematische Tourenvorschläge für die Besucher (z.B. bedrohte Tierarten oder bedrohte Naturräume), die mit einem schriftlichen Führer begleitet werden.