13 03 15 Gedenken 18. März

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Pressemitteilung vom 15. März 2013

Terminhinweis: Erinnern an die „Märzgefallenen“ – Kranzniederlegung am 18. März

Sie kämpften für Freiheit und Demokratie, forderten die Rede- und Versammlungsfreiheit, die Pressefreiheit und das Wahlrecht. Für ihre Überzeugungen mussten über 270 von ihnen sterben – darunter viele Handwerker, Arbeiter und Dienstboten. Auch Frauen und Kinder wurden getötet.

„Ihrer gedenken wir jedes Jahr am 18. März, denn stirbt die Erinnerung an ihren Mut und ihre Ziele, geht auch das Wissen darum verloren, dass wir Demokratie erkämpfen mussten und bis heute für ihren Erhalt einstehen. 165 Jahre „Friedhof der Märzgefallenen“ ist ein wichtiges Symbol der Demokratie- und Arbeiterbewegung“, so Susanne Kitschun, Mitglied des Abgeordnetenhauses und stellvertretende Vorsitzende des Paul-Singer-Vereins.

Zur Sicherung der Bildungsarbeit vor Ort erklärt der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß: „Der Friedhof der Märzgefallenen leistet wichtige Bildungs- und Aufklärungsarbeit für Jung und Alt. Die Gedenkstätte, die ein ‚Grundstein der Demokratie‘ in unserem Land ist, wird vor allem durch viel ehrenamtliches Engagement getragen. Die Fortführung dieser Arbeit für Demokratie muss dauerhaft gesichert werden.“

Die Kranzniederlegung zu Ehren der Märzgefallenen mit Jan Stöß und Susanne Kitschun findet statt
am Montag, dem 18. März 2013, um 10.00 Uhr
Friedhof der Märzgefallenen,
Ernst-Zinna-Weg/Landsberger Allee
10249 Berlin.