13 04 08 Trauer um Ottmar Schreiner

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Berliner SPD trauert um Ottmar Schreiner

Die Berliner SPD trauert um Ottmar Schreiner. "Ottmar Schreiner hinterlässt eine sehr große Lücke in der Sozialdemokratie. Ottmar Schreiner kämpfte sein politisches Leben lang für soziale Gerechtigkeit und die Rechte der Arbeitnehmer. Noch auf dem vergangenen Landesparteitag im Oktober 2012 begeisterte er die Delegierten mit einer kämpferischen Rede zur Rentenpolitik. Die Nachricht von seinem Tod hat uns alle schwer erschüttert. Die SPD Berlin wird sein Gedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie", so der Berliner SPD-Vorsitzende Jan Stöß.

"Ein aufrechter Kämpfer ist von uns gegangen. Ottmar Schreiner machte mit großem Engagement, Leidenschaft und Herz Politik. Wir werden ihn nie vergessen. Ottmar Schreiner war für mich mein politischer Ziehvater. Seine Überzeugungen, seine Beharrlichkeit, seine Fachkenntnis und seine Arbeitsweise haben mich stark geprägt. Die SPD hätte in der Vergangenheit gut daran getan, öfter auf Ottmar Schreiner zu hören", so Cansel Kiziltepe, Bundestagskandidatin in Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost und langjährige Mitarbeiterin von Ottmar Schreiner.

Ottmar Schreiner trat 1969 in Berlin-Dahlem in die SPD ein. Er engagierte sich zunächst in der Hochschulpolitik und bei den Jusos, dann in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), deren Bundesvorsitzender er von 2000 bis 2012 war. "Als viele sich anpassten oder schwiegen, vertrat Ottmar Schreiner weiterhin glaubwürdig seine Positionen. Es ist sein Verdienst, dass in dieser Zeit die SPD trotz der umstrittenen Arbeitsmarktreformen eine Nähe zu den Gewerkschaften bewahren konnte. In den letzten Jahren war er es, der wichtige Neupositionierungen herbeiführte. Die Sozialdemokratie verdankt ihm sehr viel", würdigt Jan Stöß die politische Lebensleistung Schreiners.