12-10-15-Stöß: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

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Stöß: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Zu den heute vorgelegten Zahlen der Bundesregierung zur Umlage der Wind- und Solarenergieförderung erklärt der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß:
„Die Energiewende ist ein Muss und kein Kann! Doch die Kosten dafür müssen gerecht verteilt werden. Nach den Plänen von Schwarz-Gelb tragen die privaten Haushalte die Hauptlast allein. Das heißt: Die privaten Haushalte subventionieren über ihre Stromrechnung die energieintensive Industrie. Dass gerade Mieterinnen und Mieter hier die Ausnahmen für die Großindustrie quersubventionieren sollen, führt zu einer sozialen Schieflage.

Stromspar-Informationen, wie vom Bundesumweltminister vorgeschlagen, bringen wenig, denn gespart werden kann nur mit einem vernünftigen Kühlschrank und einer guten Waschmaschine. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Es müssen also andere Vorschläge her, und zwar schnell!“