12 04 27 Stobbe

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„Er wollte Berlin voranbringen und die SPD einen“ – Zum 35 Jubiläum des Amtsantritts von Dietrich Stobbe erklärt der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller:

"Als Dietrich Stobbe am 2. Mai 1977 das Amt als Regierender Bürgermeister der Stadt Berlin antrat, gehörte er seit 19 Jahren der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands an. Einer Partei, von der er wollte, dass sie den Blick stets auf das Wohl der Berlinerinnen und Berliner richtet und ihre Energien darauf verwendet, gute Politik für die Stadt zu machen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Stobbe schaffte es vom Kreisgeschäftsführer zum Landesvorsitzenden der Berliner SPD. Der studierte Politologe war 16 Jahre lang Abgeordneter des Berliner Parlaments, drei Jahre Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, Bundesratspräsident und Bundestagsabgeordneter - und die Liste könnte noch um viele verantwortungsvolle Ämter und ehrenamtliche Tätigkeiten erweitert werden.

Fest steht: Er wollte Berlin voranbringen. In seine Amtszeit fällt die Eröffnung der neuen Staatsbiblitohek und des Internationalen Congress Centrums (ICC). Stobbe brachte frischen Wind in die Verwaltung und die Partei. In Zeiten der Teilung Berlins galt er als Verfechter der deutsch-deutschen Entspannungspolitik. Er erarbeitete sich Anerkennung und Vertrauen, weil er Flügelkämpfe ablehnte und den ausgleichenden Dialog suchte. Dennoch konnte er den damaligen Vertrauensverlust in die SPD durch Ungereimtheiten und Richtungskämpfe nicht verhindern. Dietrich Stobbe stand bis zu seinem Ausstieg aus der Politik Anfang der 90er Jahre für solides Politik gestalten.“