11 11 09 Anschlag Falken

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SPD-Landesvorsitzender Michael Müller verurteilt Brandanschlag auf Neuköllner Falken-Einrichtung

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate wurde das Anton-Schmaus-Haus der Neuköllner Falken in den heutigen Morgenstunden Opfer eines Brandanschlages. Bereits in der Nacht zum 27. Juni des Jahres hatten offensichtlich Neonazis das Haus, in dem nur einen Tag zuvor eine Kindergruppe übernachtete, in Brand gesteckt und dabei beträchtlichen Sachschaden verursacht.

Der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller zeigt sich entsetzt über den neuerlichen Anschlag auf die Einrichtung der sozialdemokratischen Kinder- und Jugendeinrichtung: „Es sind Feinde unserer Gesellschaft und der Demokratie, die an Orten der Kinder- und Jugendarbeit Feuer legen. Die Brandstiftungen sind nicht nur Anschläge auf das vielfältige, zu großen Teilen ehrenamtliche Engagement der Falken – vielmehr wird hier bewusst Angst geschürt und nicht zuletzt das Leben von Kindern und Jugendlichen gefährdet.“

Da die Täter auch beim heutigen Anschlag im Neonazi- Spektrum vermutet werden, fordert Müller alle gesellschaftlichen Kräfte auf, sich wachsam und wirksam gegen rechtsextreme Umtriebe einzusetzen. „Ein erster Schritt hierzu ist die Durchsetzung des von der SPD seit langem geforderten Verbots der NPD. So lange Rechtsextremisten scheinbar legal in den Reihen dieser fremdenfeindlichen und anti-demokratischen Partei agieren können, so lange werden die wirren Köpfe rechtsextremer Gewalttäter hieraus die Legitimität ihrer Verbrechen ableiten. Wir werden nie solche Gewalt, solche abscheulichen Angriff auf unsere freiheitlichen Grundwerte, solch menschenverachtendes Verhalten akzeptieren, sondern aufrecht und gemeinsam mit allen Demokratinnen und Demokraten dagegen stehen und für unsere Werte kämpfen - gestern, heute und in Zukunft.“