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Pressemitteilung vom 12. November 2010

Die AsF Berlin begrüßt die Änderung des Landesgleichstellungsgesetzes

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat heute wichtige und umfangreiche Änderungen des Landesgleichstellungs- gesetzes (LGG) beschlossen. Dr. Eva Högl, Landesvorsitzende der AsF Berlin, erklärt dazu:

Die 9. Novelle des Landesgleichstellungsgesetzes ist ein Erfolg für die Frauen in Berlin. Künftig werden Führungspositionen in landeseigenen Betrieben und Unternehmen verbindlich öffentlich ausgeschrieben. Die Gleichstellung von Frauen wird künftig noch aktiver gefördert. Ziel ist die paritätische Besetzung von Vorstands- und Führungsgremien bei allen landeseigenen Unternehmen, Beteiligungsunternehmen, Körperschaften und Stiftungen des Landes Berlin.

Die Rolle der Frauenvertreterinnen als Kontroll- und Prüfinstanz der im LGG festgesetzten Regelungen, speziell zur Besetzung von Führungspositionen, wurde bekräftigt. Darüber hinaus wurden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Gestaltung flexibler Arbeitszeiten und familienfreundlicher Rahmen- bedingungen explizit im Gesetz festgeschrieben.

Damit sind wesentliche Forderungen der AsF Berlin in die Neufassung des LGG eingeflossen. Es gilt nun, die weitere Entwicklung zu beobachten und die Umsetzung in der Praxis zu evaluieren. Die AsF Berlin wird gemeinsam mit ihren SPD-Spitzenfrauen in Partei, Fraktion und Senat weiter engagiert die Interessen der Beschäftigten Berlins vertreten.