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Diskussion über „Pro Deutschland“

Iris Spranger: „Gesicht zeigen gegen Ausgrenzung!“


Nach dem Bundesparteitag von „Pro Deutschland“ in Berlin-Schöneberg setzt die SPD auf die inhaltliche Auseinandersetzung. Mit einer Podiumsdiskussion am 27. Juli will die SPD sich kritisch auseinandersetzen mit der rechtspopulistischen und islamfeindlichen „Pro“-Bewegung, die auch 2011 zur BVV- und Abgeordnetenhauswahl antreten will.

„Der selbsternannten ‚Pro‘-Bewegung fällt die Maske ab. Deren importiertes Personal befindet sich mit diskriminierenden Parolen nur auf plattem Stimmenfang. Deshalb ist es mir wichtig, Gesicht zu zeigen. Ich stehe für eine Politik des konstruktiven Miteinanders anstatt der Ausgrenzung durch Rechte“, so Iris Spranger, stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner SPD, die an der Diskussionsveranstaltung teilnimmt:

Die Podiumsdiskussion findet statt
Dienstag, 27. Juli 2010, um 19.00 Uhr
Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Saal
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Programm:
Einleitend umreißt die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Iris Spranger die Bedeutung des Themas. Es folgen Impulsreferate und Diskussionsrunden. Der Journalist Ronald Lässig fasst die mediale Wirkung des „Pro“-Parteitages zusammen. Stadtrat Oliver Schworck liefert einen Bericht zum Thema „Raumvergabe im Rathaus“. Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende von Steglitz-Zehlendorf, Ruppert Stüwe, beleuchtet den Rechtsextremismus in den Bezirken. Hieran schließt sich die erste Diskussionsrunde mit den Gästen an. 

Mechthild Rawert, MdB, geht auf die bundespolitische Bedeutung ein. Raed Saleh aus Spandau, MdA, beleuchtet die Ausgrenzungsstrategien von „Pro Berlin“. Sein Abgeordnetenkollege aus Köpenick, Tom Schreiber, erklärt das Innenverhältnis von „Pro“-Bewegung und NPD am Beispiel des Verfassungsschutzberichtes von NRW. Rolf Wiegand, SPD-Landesvorstandsmitglied, spricht über das Wahlprogramm von „Pro Berlin“. Danach folgt eine zweite Diskussionsrunde. 

Das Schlusswort formuliert die stellvertretende Landesvorsitzende Iris Spranger.

Weitere Informationen: Ronald Lässig Mobil 0171 - 80 17 631