10 07 14 Aufruf pro Deut.

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Pressemitteilung vom 14. Juli 2010

Berliner SPD ruft zur Demonstration gegen Rassismus auf

Keine öffentlichen Räume für RassistInnen: Ein breites Bündnis unter Beteiligung der Berliner SPD und der Jusos ruft zu einem bunten Aktionstag am 17. Juli 2010 gegen den Bundesparteitag von „pro Deutschland“ im Rathaus Schöneberg auf. 

So soll auch dem Versuch von „pro Deutschland“, im Vorfeld der Berliner Wahlen 2011 mit einem Ableger in unserer Stadt politisch Fuß zu fassen, die klare Ablehnung der Berlinerinnen und Berliner entgegen gestellt werden. Wir treten ein, für eine weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus. 

„pro Deutschland“ - eine Koalition aus „geläuterten Nazis“, RassistInnen und SozialdarwinistInnen - will ihren Ableger „pro Berlin“ bei ihrem Bundesparteitag in Berlin am 17. Juli in Startposition für die Abgeordnetenhauswahl 2011 bringen.

Schon der Parteitag der Berliner SPD am 26. Juni 2010 hat beschlossen: „Wir nehmen die Propaganda der RassistInnen als das was sie ist: einen gezielten Angriff auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen – unabhängig von Religion und Herkunft. Solcherlei Angriffe werden wir als SPD niemals dulden. Deshalb rufen wir die Mitglieder unserer Partei sowie die Bürgerinnen und Bürger Berlins dazu auf, sich am 17. Juli gemeinsam mit uns am Rathaus Schöneberg gegen die Versammlung „pro Deutschland“ zu stellen. Kein Platz für RassistInnen – weder in Schöneberg, noch anderswo.“



Aktionstag: Keinen Fuß breit den Rassisten
Sonnabend, 17. Juli 2010, ab 12 Uhr
am Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin