10 03 05 Rosenverteil 8.3.

Archiv: Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 5. März 2010

SPD Berlin und ASF Berlin am Internationalen Frauentag: Wowereit und SPD Bundestagsabgeordnete Merkel verteilen Rosen - 19.000 Blumen zum 8. März

Mit vielen Aktionen in der ganzen Stadt begeht die Berliner SPD und die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) den Internationalen Frauentag. Die ASF macht in ihrer Erklärung deutlich, dass viel, aber noch lange nicht genug erreicht wurde: „Frauen wollen gleiche Chancen, gleiche Rechte, tatsächliche Gleichstellung. Am Internationalen Frauentag und an den 364 anderen Tagen des Jahres“. Dafür kämpft die SPD.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit wird am Montag, 8. März 2010, in Charlottenburg Rosen an die Berlinerinnen verteilen. Mit insgesamt 19.000 Rosen werden die Berliner SPD und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen an zentralen Orten auf den Internationalen Frauentag aufmerksam machen. Der Regierende Bürgermeister wird außerdem ab 17.30 Uhr an der Wilmersdorfer- Ecke Pestalozzistraße zusammen mit der Charlottenburger SPD Bundestagsabgeordneten Petra Merkel Rosen überreichen und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Klaus Wowereit und Petra Merkel, MdB
um 17.30 Uhr Wilmersdorfer Straße Ecke Pestalozzistraße, 10625 Berlin


Hier noch einige ausgesuchte Standorte der Rosenverteilaktion: 

Dr. Eva Högl, MdB
um 8.00 Uhr am Rosenthaler Platz Ecke Weinbergsweg, vor der Apotheke, 10119 Berlin

Mechthild Rawert, MdB
um 8.00 Uhr in Friedenau, Bundesplatz, 10715 Berlin

Swen Schulz, MdB
um 8.00 Uhr vor dem Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2, 13597 Berlin

Wolfgang Thierse, MdB
um 7.00 Uhr Senefelder Platz, 10119 Berlin

Marc Schulte, stv. Landesvorsitzender der Berliner SPD
von 7.30 bis 8.30 Uhr am U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz, vor Tchibo, 14052 Berlin


Erklärung der ASF Berlin zum Internationalen Frauentag am 8. März

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2010 erklärt Dr. Eva Högl, Landesvorsitzende der ASF Berlin:

Seit dem Jahr 1911 steht der Frauentag für den Kampf der Frauen um gleiche Rechte. Trotz vieler Fortschritte sind auch im 21. Jahrhundert noch lange nicht alle Ziele erreicht. Armut, geringe Löhne, prekäre Beschäftigung, Nöte von Alleinerziehenden, fehlende Karrierechancen – noch immer sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt. 

Die Probleme sind seit langem bekannt, doch es fehlt der politische Wille die gebotenen Maßnahmen umzusetzen. Die Zeit ist mehr als reif für einen „Aktionsplan Gleichstellung jetzt!“, mit dem über alle Politikfelder hinweg mutig und beherzt die bestehenden Defizite beseitigt werden. 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, ein flächendeckender Mindestlohn, gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen, mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer - diese Forderungen müssen endlich umgesetzt werden! 

Die Bundesregierung darf die Frauen in unserem Land nicht länger im Regen stehen lassen. Laue Appelle an die Wirtschaft reichen nicht, wir brauchen verbindliche Regelungen. Frauen wollen gleiche Chancen, gleiche Rechte, tatsächliche Gleichstellung. Am Internationalen Frauentag und an den 364 anderen Tagen des Jahres.