09 08 21 müller zu WBStiftung

Archiv: Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 21. August 2009

Willy Brandt muss bleiben!

Kein Umzug der Willy-Brandt-Ausstellung aus dem Rathaus Schöneberg


Zu den Berichten über den geplanten Umzug der Willy-Brandt-Ausstellung im Rathaus Schöneberg in neue Räumlichkeiten erklärt der Landesvorsitzende der Berliner SPD Michael Müller:

Die Willy-Brandt-Ausstellung aus dem Rathaus Schöneberg in andere Räumlichkeiten zu verlegen ist eine abwegige Idee. Das politische Wirken Willy Brandts in Berlin ist untrennbar verbunden mit der Geschichte des Rathauses – hier hat er seine großen Reden gehalten und Staatsgäste empfangen, von hier aus wurde das berühmte Zitat Kennedys in die Welt gesendet.

Wenn jetzt Bernd Neumann und die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung den Umzug planen, müssen sie sich also nicht wundern, wenn ihnen parteiübergreifend Widerstand entgegen schlägt. Wer sich nur an Besucherströmen orientiert, trifft eine im höchsten Maße unhistorische und technokratische Entscheidung.

Die Pläne, die Ausstellung zu beleben und zu modernisieren sind dagegen richtig und gut. Zu klären ist deshalb, wie diese Ideen im Rathaus Schöneberg umgesetzt werden können. Das ist der einzig gangbare Weg.


Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle der Berliner SPD unter der Rufnummer 030 4692-143 zur Verfügung.