09-07-13 Berliner SPD verurteilt rechtsradikalen Übergriff

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Pressemitteilung vom 13. Juli

Berliner SPD verurteilt rechtsradikalen Übergriff

Bundestagskandidaten Geisel und Böhning fordern nachhaltige Aufklärung

Am Sonntagmorgen hat eine Gruppe von Neonazis am S-Bahnhof Frankfurter Allee einen 22-Jährigen auf brutalste Weise bis zur Bewusstlosigkeit zusammengeschlagen. Das Opfer liegt im Augenblick mit einem Jochbeinbruch, schweren Prellungen und Hirnblutungen im Krankenhaus.

Der Landesverband der Berliner SPD verurteilt die Tat auf das Schärfste. Die Berliner Sozialdemokraten sprechen dem Opfer ihr Mitgefühl aus und wünschen dem jungen Mann eine schnelle Genesung seiner physischen und psychischen Wunden, die er bei diesem brutalen Übergriff erlitten hat.

Andreas Geisel, Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis Lichtenberg erklärt: „Jegliche rechtsradikal motivierten Übergriffe, ob verbal oder gegen Personen oder Einrichtungen wie Gedenkstätten, sind auf das Entschiedenste zu verurteilen und müssen mit ernsten Konsequenzen geahndet werden. Den Nazis keinen Fußbreit Boden!“ Andreas Geisel betont die Notwendigkeit der zielgerichteten und nachhaltigen Aufklärung und Bekämpfung von rechtsextremem Gedankengut, die bereits in Schulen und Ausbildungsstätten stattfinden muss. Desweiteren weist Andreas Geisel auf die zahlreichen Bemühungen im Bezirk Lichtenberg hin, dem Rechtsextremismus entschieden zu begegnen.

Björn Böhning, Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg-Ost unterstützt den Aufruf der „Initiative gegen Rechts Friedrichshain“ heute zwischen 16.00 und 17.30 Uhr am Tatort gegen wiederholte Angriffe im Kiez zu protestieren.

„Ich hoffe, dass sich möglichst viele Berlinerinnen und Berliner dem Aufruf anschließen. In unserem Kiez, in Berlin und ganz Deutschland ist kein Platz für rechte Gewalt, Rassismus und Diskriminierung. Der Kampf gegen Gewalt muss kontinuierlich geführt werden. Ich setze mich daher für die Verstetigung der Bundesprogramme gegen Rechts ein.“