Die Berliner SPD setzt weiter auf Verbesserungen in der Bildungspolitik, um Kindern bessere Perspektiven zu bieten. Auf dem Mitgliederforum der Berliner SPD wies der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller darauf hin, dass bisher schon 800 Millionen Euro für die Bildung in Berlin ausgegeben werden. "Jetzt kommen im KItabereich noch einmal 70 Millionen oben drauf, unter anderem für eine bessere Betreuung durch einen besseren Personalschlüssel", sagte Müller. "Dafür stehen wir und keine andere Partei."
Scharf kritisierte er das von der schwarz-gelben Bundesregierung angekündigte Betreuungsgeld, Das sei ein „bildungspolitischer Fehler“, weil es den Anreiz schaffe, Kinder nicht in die Kita zu schicken. Auch in anderen Punkten müsse die SPD ihre Positionen gegenüber schwarz-gelb deutlich machen. Müller wandte sich gegen Privatisierungen im Bereich der Daseinsvorsorge und verwies auf die Berliner Regelung, bei der Vergabe öffentlicher Aufträge auf der Einhaltung von Mindestlöhnen zu bestehen.
Auch in Berlin werde die SPD auswerten, was sich ändern muss, um die Meinungsführerschaft nicht zu verspielen, so der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller. "Wir werden unsere Akzente verstärken und geschlossen dafür eintreten."