Breites Bündnis für Ethik vorgestellt

Breites Bündnis für Ethik vorgestellt

Gerhard Weil stellt Pro-Ethik-Plakat vor

Mit einer Plakataktion unter dem Slogan „Ethik: Gemeinsam nicht getrennt“ will ein breites Bündnis von Parteien und Organisationen für den in der Schulpraxis bewährten Ethikunterricht werben. Dem neuen Bündnis „Pro Ethik plus Religion“ gehören neben der Berliner SPD, der Linkspartei, den Grünen und der Lehrergewerkschaft GEW auch zahlreiche Verbände an. Die Unterstützung reicht vom Humanistischen Verband, den Christen Pro Ethik bis zum Türkischen Bund. Deutlich werden soll, dass der Religionsunterricht an den Schulen erhalten geblieben ist, Ethik aber als gemeinsames Fach eine wichtige Integrationsaufgabe hat.

Marc Schulte

Marc Schulte.

„Wir wollen eine wirkliche Wahlfreiheit und die heißt Ethik plus Religion, sagte der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Marc Schulte. Er unterstrich damit, wie wichtig der gemeinsame Werteunterricht für Berlin sei. Dabei gehe es nicht um einen Kampf gegen die Kirchen, betonte Schulte. Er ist selbst bekennender evangelischer Christ. Aber: mit Pro-Reli gäbe es nur das Eine oder das Andere. „Alle Berliner, die diesen Wahlzwang nicht wollen, sollten am 26. April beim Volksentscheid mit Nein stimmen“, so Schulte.

In den nächsten Tagen sollen dazu rund 20.000 Plakate im Stadtgebiet zu sehen sein.  „Wir sind froh, dass wir jetzt gemeinsam kämpfen können, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft GEW“, Rose-Marie Seggelke. Ziel sei es alle Berliner zu informieren und aufzuklären in den nächsten Wochen. Das Pflichtfach Ethik darf nicht abgeschafft werden, so Seggelke.

Fotos: Nils Jobring

Pressekonferenz Bündnis Pro Ethik

Pressekonferenz des Bündnisses Pro Ethik.

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