Großflughafen erhält den Namen Willy Brandt

Großflughafen erhält den Namen Willy Brandt

Der  Großflughafen Berlin-Brandenburg wird nach dem ehemaligen Bundeskanzler, Friedensnobelpreisträger und Berliner Bürgermeister Willy Brandt benennt. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck bezeichneten Brandt als  "würdigen Namenspatron für das wichtigste Zukunftsprojekt der deutschen Hauptstadtregion". Der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller begrüßte die Entscheidung: „Es gibt keinen besseren Namensgeber für den künftigen Hauptstadtflughafen als Willy Brandt."

Brandt, so Michael Müller, habe mit seinem politischen Wirken als Regierender Bürgermeister nicht nur viel für Berlin getan. Er steht mit seiner Ostpolitik der Entspannung wie kein zweiter für die Versöhnung zwischen Ost und West. "Als Bundesaußenminister und Bundeskanzler, als Träger des Friedensnobelpreises für sein politisches Lebenswerk hat der langjährige SPD-Chef das Bild Deutschlands in der Welt geprägt. Er hat als Bundeskanzler die Grundlagen fas das Ende des Kalten Krieges und die deutsche Einheit gelegt. Ich freue mich, wenn mit dem Namen des neuen Großflughafens, der in Schönefeld auf der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg entsteht, das politische Lebenswerk dieser herausragenden und weltweit geachteten Persönlichkeit gewürdigt wird", sagte Müller.

 

Nach einem Beschluss des Aufsichtsrats der Berliner Flughäfen erhält der Flughafen Berlin Brandenburg  ab seiner Eröffnung Ende Oktober 2011 den Beinamen Willy Brandt. Damit, so begrüßte auch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel die Entscheidung,  werde die Weltoffenheit Berlins symbolisiert. "Als Berlins Regierender Bürgermeister, Bundesaußenminister und Bundeskanzler hat Willy Brandt entscheidend zur Ost-West-Verständigung und damit zur Wiedervereinigung Deutschlands beitragen", sagte Gabriel. "Der Friedensnobelpreisträger Brandt zählt zu den am meisten geachteten Politikern des letzten Jahrhunderts."  Der neue Flughafen sei auch ein Symbol für das Zusammenwachsen der Hauptstadt.

 

„Der Aufsichtsrat ehrt mit der heutigen Entscheidung eine herausragende, weltweit geachtete Persönlichkeit", erklärten Klaus Wowereit und Matthias Platzeck. "Der Friedensnobelpreisträger Willy Brandt hat sich in besonderer Weise um Deutschland verdient gemacht. Mit seinem politischen Lebenswerk als Regierender Bürgermeister von Berlin, Bundesaußenminister und Bundeskanzler hat er lange Jahre das Bild der Bundesrepublik in der Welt geprägt. Der Name von Willy Brandt genießt international höchstes Ansehen."

 

 

 

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