Fragen und Antworten zur Wahl

Fragen und Antworten zur Wahl

Was wird gewählt?

Am 18. September werden in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und in jedem der zwölf Bezirke eine neue Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gewählt. 

 

Wer kann wählen?

An der Wahl zum Abgeordnetenhaus können alle  Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit teilnehmen, die das 18. Lebensjahr vollendet und mindestens seit dem 18. Juni 2016 einen Wohnsitz in Berlin haben. Bei den Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen dürfen zusätzlich auch die 16- und 17-Jährigen abstimmen  sowie die EU-BürgerInnen.

 

Was brauche ich zur Wahl?

Jede und jeder Wahlberechtigte hat eine Benachrichtigungskarte erhalten, auf der die Adresse des Wahllokals zu finden ist. Dort werden den Wählerinnen und Wählern am Wahltag zwischen 8 und 18 Uhr gegen Vorlage eines Personalausweises die Stimmzettel ausgehändigt, die in einer Wahlkabine ausgefüllt und anschließend in die Wahlurne zu werfen sind.  

 

Wie viele Stimmen habe ich?

Insgesamt gibt es drei Stimmen, eine Erst- und eine Zweitstimme für die Wahl zum Abgeordnetenhaus sowie eine Stimme für die Wahl zur BVV.

 

Was unterscheidet Erst- und Zweitstimme?

Die Hälfte der Mitglieder des Abgeordnetenhauses wird direkt gewählt. Dazu wird die Erststimme  benutzt.  Berlin ist in 78 Wahlkreise eingeteilt. Gewählt ist, wer in seinem Wahlkreis die meisten Erststimmen bekommt.  Die Zweitstimme wird für eine Partei abgegeben. Sie ist die entscheidende Stimme für das Kräfteverhältnis der Parteien im Abgeordnetenhaus.  Neben den direkt gewählten Abgeordneten kommen so viele Kandidatinnen und Kandidaten von der Parteiliste ins Abgeordnetenhaus, wie es den Zweitstimmen entspricht.  Damit entscheidet die Zweitstimme indirekt auch darüber, welche Partei künftig den Regierenden Bürgermeister stellen kann.

 

Kann  ich den Bürgermeister direkt wählen?

In Berlin wählt das nach dem Ergebnis der Zweitstimmen zusammengesetzte Abgeordnetenhaus  den Regierenden Bürgermeister.  Allerdings kandidieren die aussichtreichen Kandidatinnen und Kandidaten auch in einem Wahlkreis. So kann Michael Müller zum Beispiel im Wahlkreis 4 in Tempelhof-Schöneberg zwischen Platz der Luftbrücke und Teltowkanal direkt gewählt werden.

 

Was mache ich, wenn ich am 18. September verhindert bin?

Mit der Wahlbenachrichtigung können auch Briefwahlunterlagen angefordert werden. Wichtig ist, dass die Stimmen bis zum 18. September um 18 Uhr beim Bezirkswahlamt eingegangen sind.