Programmdialog gestartet

Programmdialog gestartet

Programmdialog 1
 

"Jede und jeder einzelne zählt, jeder muss mitgenommen werden." Was Klaus Wowereit als sozialdemokratisches Wahlziel formulierte, um den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken, galt auch beim Auftakt des SPD-Programmdialogs: Gut zwei Stunden diskutierten 250 SPD-Mitglieder aus Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow und Reinickendorf über ihre Anforderungen an das Wahlprogramm für den 18. September.

 
Programmdialog 1
 

Der erste Entwurf für das "BERLINprogramm 2011-2016" lag druckfrisch auf den Tischen in den Uferhallen in Mitte. Mit seinen gut 50 Seiten habe es nicht den Anspruch, zu jeder Einzelheit Stellung zu beziehen, so der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller in seiner Begrüßung. Es mache die wesentlichen Ziele der Berliner SPD deutlich. "Wir schaffen ein neues Miteinander in Berlin, in dem alle Berlinerinnen und Berliner soziale Teilhabe und sozialen Aufstieg erfahren können", heisst es im Programm.

Die SPD könne auf eine stolze Leistungsbilanz aus den vergangenen zehn Jahren zurückblicken, so Klaus Wowereit. "Ich bin stolz darauf, wie sich Berlin entwickelt hat." Berlin sei eine Metropole, die vielen Menschen eine Zukunft biete.

Wie diese Zukunft aussehen soll, diskutierten die SPD-Mitglieder in kleineren Tischrunden. In den Gesprächen ging es um Bildung und Verkehrspolitik, um  die Sorge vor steigenden Mieten oder die Finanzierung der Kita-Eigenbetriebe. Und es ging auch um die Frage, was die SPD von den anderen Parteien unterscheidet: "Berlin ist die Stadt der vielen Minderheiten. Nur die SPD ist in der Lage sie alle zusammenzuhalten", so ein Teilnehmer.

 
Programmdialog 1: Hella Dunger-Löper
 

Koordiniert die Programmdebatte: SPD-Landesvorstandsmitglied Hella Dunger-Löper.

 

Fotos: Horb