Treptow–Köpenick

EU- geförderte Projekte in Treptow–Köpenick

Ehemals militärisch genutzte Flächen werden grün

Im Stadtteil Karlshorst entstand in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts der Volks- und Waldpark Wuhlheide. Der Park war und ist für die Berlinerinnen und Berliner ein weit über die Bezirksgrenze hinaus genutztes Naherholungsgebiet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein ca. 27 ha großer Teil des Parks von sowjetischen Streitkräften als Kasernengelände genutzt. Von 2002 bis 2006 wurde dank des Umweltentlastungsprogramm UEP, welches mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Berliner Landeshaushalt finanziert wird, das gesamte ehemalig militärisch genutzte Gelände in den Volkspark integriert und als innerstädtischer, waldgeprägter Landschaftsraum entwickelt. Das Rückführungsprojekt umfasste die Vorbereitung der Fläche durch Abriss und Rückbau sowie die Beseitigung der Kontaminationen. Der Volkspark ist heute ein den aktuellen Anforderungen entsprechendes, innerstädtisches Erholungsgebiet, welches auf der einen Seite vielfältigen Freizeitangebote für Familien mit Kindern bietet, auf der anderen Seite aber auch dem Arten- und Biotopschutz dient.


„La dolce vita“ in Treptow-Köpenick

Im Juni 2008 feierte der Bezirk gemeinsam mit seinen italienischen Freunden das Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Treptow - Köpenick und der mittelitalienischen Stadt Albinea. Zu Besuch war eine 78-köpfige Delegation, bestehend aus der Bürgermeisterin, weiteren Repräsentanten sowie jungen Sportlerinnen und Sportlern. Bei einem bunten Berlinprogramm, einem Fußball- und Volleyballturnier, gab es eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich besser kennenzulernen und die schon bestehende Partnerschaft noch zu vertiefen. Städtepartnerschaften bringen die Menschen Europas zueinander. Sie bieten den perfekten Hintergrund für den interkulturellen Austausch und sind damit Kernstück europäischer Einigung. Gefördert werden solche Städtepartnerschaften mit EU-Fördermitteln aus dem Programm „Europa Für Bürgerinnen und Bürger 2007 – 2013“.

Text: Mirjam Golm