Steglitz-Zehlendorf

EU-geförderte Projekte in Steglitz-Zehlendorf

Umweltgerechte Sanierung des Tropenhauses mit EU-Mitteln

Im Südwesten der Stadt, im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, befindet sich der Botanische Garten. Mit einer Fläche von über 43 ha und rund 22.000 verschiedenen Pflanzenarten gehört er zu den bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt und bildet eine grüne Oase in der Metropole. Dank des Umweltentlastungsprogramm UEP, welches mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Berliner Landeshaushalt finanziert wird, ist es gelungen, das Wahrzeichen des Botanischen Gartens, das nunmehr 100 Jahre alte Tropenhaus, zu sanieren. Damit kann das denkmalgeschützte Bauwerk für die Wissenschaft und die breite Öffentlichkeit dauerhaft erhalten bleiben. Anstatt eine reine Grundsanierung des Gebäudes vorzunehmen, ist hier mit Hilfe des Umweltentlastungsprogramms UEP umweltgerecht saniert worden. Die Auswirkungen dieser umweltgerechten Sanierung schlagen sich in der Senkung des derzeitigen Energiebedarfes nieder, der nahezu halbiert werden wird sowie in der Sicherung von Arbeitsplätzen. Allein bei der Freien Universität Berlin konnten 5 Arbeitsplätze langfristig gesichert werden.

Europa- Programm für die Hochschuljugend

Im Stadtteil Dahlem liegt die Freie Universität Berlin. Seit ihrer Gründung vor 60 Jahren hat sich die Freie Universität immer als internationale Universität verstanden. So beteiligt sie sich seit über 20 Jahren erfolgreich am ERASMUS-Programm. ERASMUS ist das Aktionsprogramm für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hochschulbereich und steht für eine europäische Erfolgsstory. Es ist Bestandteil des Bildungsprogramms für Lebenslanges Lernen (LLIP) der Europäischen Union in den Jahren 2007 bis 2013. Den Studierenden der Freien Universität stehen an mehr als 300 Partnerhochschulen in ca. 30 europäischen Ländern ERASMUS-Plätze zur Verfügung. ERASMUS ermöglicht den Studierenden so, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und die Studienangebote anderer europäischer Staaten in sprachlicher, kultureller und fachlicher Hinsicht zu nutzen.

Ausbildungsplatz dank Ausbildungspaten

Ausbildungsbrücke ist ein mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördertes Projekt, in welchem ehrenamtliche Ausbildungspaten die Verantwortung für Schülerinnen oder Schüler ab der 8.Klasse einer Haupt- oder Realschule übernehmen. Sie helfen dabei, den Schulabschluss zu schaffen, ermöglichen eine realistische Berufsorientierung, fördern frühzeitige Kontakte zu ausbildenden Unternehmen, helfen bei Bewerbungen und fördern die Ausbildungsaufnahme. Die Ausbildungsbrücke ist inzwischen fest im Schulalltag verankert. Es gibt regelmäßige Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Paten sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und den Berufsberatern der Schule.

Text: Mirjam Golm