Lichtenberg

EU-geförderte Projekte in Lichtenberg

EU-Projekte flößen neues kulturelles Leben in Lichtenberg ein.


Wiederaufbau der Max-Taut-Aula

Mit finanziellen Mitteln des EU-Programms URBAN II wurde in Lichtenberg mit dem Projekt Wiederaufbau der Max-Taut-Schule ein kulturelles Zentrum geschaffen. Die Aula des gleichnamigen Oberstufenzentrums wird nicht nur von den Schülerinnen und Schülern genutzt. Sie dient als Bühne für Tanzproben, Theateraufführungen, ist Veranstaltungsort für Bürgerversammlung und Konferenzen, Ausstellungen und Messen. Seit 2008 nutzt das Neue Orchestra Berlin die Aula als Konzertsaal.


Berufsfeldpatenschaft im Garten- und Landschaftsbau

Seit 2008 bieten die Kiezspinne, die AWO Berlin-Südost und die Sozialdiakonischen Jugendarbeit Lichtenberg e.V. Berufsfeldpatenschaften im Garten- und Landschaftsbau an: Ehrenamtliche Patinnen und Paten helfen benachteiligten Jugendlichen im Interkulturellen Garten Lichtenberg kleine grüne Oasen zu konzipieren und anzulegen. Im Interkulturelle Garten können Menschen auf 40qm anpflanzen, was sie aus ihrer Heimat kennen. Gleichzeitig können sie sich mit Menschen aus anderen Ländern austauschen. Die Fördergelder des Patenschaftsprojekts stammen aus dem Lokalen Sozialen Kapital (LSK) des Europäischen Sozialfonds.


Das zentrale Untersuchungsgefängnis des kommunistischen Staatssicherheitsdienstes in Deutschland im Spiegel von Opferberichten

Durch das frühere Stasigefängnis, heutige Gedenkstätte Hohenschönhausen führen ehemalige politische Häftlinge der DDR interessierte Besucherinnen und Besucher und vermitteln ihnen ihre persönlichen Erlebnisse. Das zentrale Untersuchungsgefängnis des kommunistischen Staatssicherheitsdienstes in Deutschland im Spiegel von Opferberichten ist Teil des EU-Programms Europa für Bürgerinnen und Bürger, Aktive europäische Erinnerung.


Text: Petra Wolf