Wowereit on Tour: Pankow

+++ 23. August | „Wowereit on Tour“ auf dem Kollwitzplatz in Pankow +++

Wowereit uaf dem Kollwitzplatz: Im Dialog mit den Bürgern
 

„Im Dialog ist es am Besten, die Zukunft zu gestalten“, betonte Spitzenkandidat Klaus Wowereit in Pankow und setzte damit seine Veranstaltungsreihe „Wowereit on Tour“ fort.


Man müsse direkt vor Ort gehen, das direkte Gespräch sei wichtig, so der Regierende Bürgermeister. Auf dem Kollwitzplatz herrschte bereits vor der Veranstaltung reges Treiben und ein Meer aus roten und grünen Luftballons leuchtete einem wolkenverhangenen Himmel entgegen.

 
 

Unterstützung von der Bundesebene der Sozialdemokraten erhielt Wowereit von Kurt Beck, der bereits auf dem Familien-Sommerfest der SPD seine Sommerreise begann. „Berlin hat sich prächtig entwickelt“, lobte der Parteivorsitzende. Die Hauptstadt sei wieder eine Weltmetropole geworden. Zu seinem 100 tägigen Jubiläum als Parteivorsitzender äußerte sich Beck fröhlich und optimistisch: „Da müssen noch ein paar 100 Tage dazukommen.“

 
 
Im Gespräch mit Sandra Scheeres ging es um das Thema Familie und Jugend. „Familie ist da, wo Kinder sind“, betonte die Kandidatin zur Wahl des Abgeordnetenhauses und schloss damit auch gleichgeschlechtliche Partner und allein erziehende Mütter und Väter in ihr Verständnis von Familie ein. Klaus Wowereit bekräftigte: „Wir schreiben den Menschen nicht ihre Lebensform vor“, gerade das unterscheide die SPD von den Konservativen. Auch die Kitas waren wieder Gegenstand der Diskussion. Der Regierende unterstrich nachdrücklich, die Kindertagesstätten als „Bildungseinrichtung“ und nicht als „Betreuungseinrichtung“ zu verstehen. Das Schaffen von kostenlosen Kitaplätzen sei gut investiertes Geld. Auch Beck zeigte sich überzeugt: „Es ist wohl war, dass wir Sparen müssen“, das dürfe aber nicht bei der Bildung von Kindern und Jugendlichen der Fall sein. Wowereit sagte, es sei notwendig, die Schulen als „Lebensmittelpunkt“ zu begreifen. Dafür gelte es, die Schulen fit zu machen.
„Kompliment, dass man diesen Weg hier geht“, gab sich Kurt Beck beeindruckt.
 
Ralph Hillenberg, Klaus Wowereit und Sandra Scheeres
 
Weitere Gäste auf der Bühne des roten Tour Busses waren mitunter Spitzenkandidat der BVV und stellvertretender Bürgermeister Matthias Köhne. Dieser lobte das gelungene Quartiersmanagement in seinem Bezirk und zeigte sich entschlossen, die Wahl zu Bezirksbürgermeister zu gewinnen: „Ich will Bürgermeister werden, weil dieser Bezirk mehr politisches Gewicht verdient“. Auch Klaus Mindrup, Kandidat zur Wahl des Abgeordnetenhauses äußerte sich positiv über die Bezirkspolitik. Es gebe jede Menge Investitionen und Projekte, Sanierungen seien überall im Gange. „Es lebt sich hier einfach gut“, sagte er zufrieden. Ralf Hillenberg, Kandidat zum Abgeordnetenhaus, berichtete von seiner Arbeit als Vorsitzender des Petitionsausschusses und freute sich über die verzeichneten Erfolge. Von 10.000 Petitionen habe man über 2000 Menschen wirklich helfen können, das sei ein sehr gutes Ergebnis. Susanne Engert zeigte sich entschlossen, sich weiter für Jugendpolitik intensiv zu engagieren.
 
 
Mit einer „ganz großen Bitte“, den rechtsradikalen Parteien keine Chance zu geben und demokratisch zu wählen beendete Spitzenkandidat Klaus Wowereit den offiziellen der Teil der Veranstaltung, um anschließend mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die lebendige Musik von „Joe´s Swing Quartett“ entließ das zahlreiche Publikum nach Hause.
 
 

Bei  dem anschließenden Bad in der Menge hatten die Besucher der Veranstaltung Gelegenheit mit den Kurt Beck, Klaus Wowereit und den anwesenden Kandidaten persönlich ins Gespräch zu kommen und das ein oder andere Autogramm zu ergattern.

 
 

Klaus Wowereit besucht auch den Stand der Grünen, die ihren Stand in unmittelbarer Nähe aufgebaut haben.

 

 

 

 

 

Text: Gerster | Fotos: Lang