Das SPD Familiensommerfest

Das SPD Familiensommerfest

 

"Vieles ist geschafft worden, aber es gibt auch noch viel zu tun", sagte der Regierende Bürgermeister und SPD-Spitzenkandidat Klaus Wowereit auf dem Familien-Sommerfest der Berliner SPD. Bei strahlendem Wetter kamen zwischen Mittag und Abend etliche tausend  Berlinerinnen und Berliner in den Rudolph-Wilde-Park, informierten sich an den zahlreichen Ständen, suchten das Gespräch mit den SPD-Kandidatinnen und Kandidaten, hörten der Musik zu und bereiteten Kurt Beck und Klaus Wowereit einen begeisterten Empfang.

 
 

Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck, der zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase nach Berlin gekommen war, würdigte die Erfolge Klaus Wowereits und der Berliner SPD. "Ihr habt aus einer schwierigen Lage eine hoffnungsvolle gemacht. Das ist die richtige Weichenstellung für die kommenden Generationen", sagte er.

Kurt Beck war kürz vor 13 Uhr, begleitet von den Trommelklängen der Samba-Kids, und gemeinsam mit Klaus Wowereit und den SPD-Kandidatinnen und Kandidaten aus den Bezirken, mit denen es zuvor ein Treffen im Schöneberger Rathaus gegeben hatte, auf dem Familien-Sommerfest eingetroffen. Zwischen Bratwurst und kandierten Äpfeln, Zuckerwatte, fair gehandeltem Kaffee, Hüpfkissen und Infoständen von Vereinen, Verbänden und SPD-Arbeitsgemeinschaften bahnten sie sich ihren Weg zur Hauptbühne auf der Brücke über dem Rudolph-Wilde-Park.

Foto: Horb

 
 
In der Talkrunde mit Klaus Wowereit und dem SPD-Landesvorsitzenden Michael Müller machte Kurt Beck die Unterstützung der Bundes-SPD für Berlin deutlich. Und er stellte auch klar, dass er die Berliner Forderung nach kostenfreien Kitaplätzen teilt: "Das ist absolut richtig und notwendig." Die Rahmenbedingungen für Familien müssten stimmen, so Beck, "um Mut zum Kind" zu machen. Der Kita-Besuch eröffne allen Kindern Bildungschancen, er sorge auch für Chancengleichheit bei Männern und Frauen. "Wir müssen uns eine solche Politik leisten."
Klaus Wowereit stellte klar, dass es hier nicht um eine populistische Ankündigung gehe, die nach der Wahl nichts mehr gelte. Er sei bekannt dafür, auch unbequeme Wahrheiten zu sagen. "Aber wenn ich was verspreche, dann wird es auch umgesetzt." Geregelt werde das in den Koalitionsverhandlungen. Der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller verwies darauf, dass die SPD die Bildungs- und Familienpolitik als Schwerpunkt gesetzt habe. "Wenn wir es ernst damit meinen, müssen wir diesen Weg gehen.

Klaus Wowereit bekräftigte das Ziel der Berliner SPD, bei den Wahlen am 17. September stärkste Partei zu werden. Wenn zwei Drittel der Berlinerinnen und Berliner ihn bei einer Direktwahl wählen wollten, wie Umfragen ergaben, dann gehe das nur mit der Wahl der SPD. Die SPD werde einen Koalitionspartner brauchen, sagte Wowereit. Ziel sei aber eine stabile Zweierkoalition mit einer möglichst starken SPD.
Foto: Horb
 
 
Gemeinsam mit Kurt Beck ging Klaus Wowereit anschließend über den Platz, besuchte Stände und gab unzählige Autogramme. Am rheinland-pfälzischen Weinstand gab es einen Zwischenstopp mit kurzer Weinprobe. Nur wenige Schritte weiter begrüßten beide den DGB-Vorsitzenden Michael Sommer, der ganz privat zusammen mit seiner Ehefrau Ulrike zum SPD-Fest gekommen war.
 
 
Griechischer Wein und Flugblätter am Stand der griechischen Sozialisten der Pasok, ein paar Stände weiter gab es Informationen zur Partnerschaft mit den französischen Sozialisten, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen lud zum Quiz, eine Sprachlernschule verloste Gratis-Kurse, der BUND informierte über seine Arbeit und sammelte Spenden für die Anpflanzung neuer Straßenbäume - überall herrschte zwischen 12 und 19 Uhr Andrang. Viele hundert Broschüren und Wahlprogramme wurden verteilt.

Oliver Tautorat vom Weddinger Primetime-Theater sorgte mit viel Witz für Unterhaltung, Entertainerin Gayle Tuffts kletterte ins Bären-Kostüm und besang ihr Berlin. Und aus vollem Herzen rief sie zur Wahl von Klaus Wowereit auf, der für das tolerante und weltoffene Berlin stehe. In einer Talkrunde mit Gayle Tuffts, Thomas Herrmanns, Initiator des Quatsch-Comedy-Club, und Georg Uecker, Lindenstraßen-Star und schlagfertiger Entertainer, drehte sich das Gespräch schließlich um Medien, Politik und Humor. Und um noch eins: Klaus Wowereit muss Regierender Bürgermeister bleiben, meinten die Künstler. Mit dem knapp einstündigen Auftritt von Asher Lane um 18 Uhr fand das Fest einen schwungvollen Ausklang.
Foto: Horb
 
 
Einige tausend Gäste kamen zum Familiensommerfest im Rudolph-Wilde-Park
 
 
Die "Samba Kids" trommelten zum Einzug von Klaus Wowereit, Kurt Beck, Michael Müller und den Kandidaten und Kandidatinnen der SPD 
 
 
Michael Müller, Kurt Beck und Klaus Wowereit begrüßten den südkoreanischen Minister für Wiedervereinigung Chung, Dong-young