September 2007

Klaus Wowereit in Warschau

Berlin und Warschau planen eine engere Zusammenarbeit in der Kreativwirtschaft und bei der Verkehrsentwicklung.

Das wurde jetzt bei einem Besuch des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit in Warschau vereinbart. Wowereit nutzte den Besuch aber auch dazu, um für mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen zu werben.

Mit der Warschauer Stadtpräsidentin Hanna Gronkiewicz-Waltz vereinbarte Wowereit eine engere Kooperation der Städte, es gab Gespräche über ein gemeinsames Ticket im hauptstädtischen Verkehrsverbund und eine Vereinbarung zur Kreativwirtschaft.






Im Warschauer Bristol Hotel traf Wowereit Vertreterinnen und Vertreter des polnischen Schwulen- und Lesbenverbandes Lambda, eine Werbung für Toleranz und ein Zeichen der Solidarität angesichts von Verfolgungen und Verboten.








Wowereit besichtigte das Museum des Warschauer Aufstandes und legte Blumen an der Gedächtnismauer des Museums nieder.

 

19. September | Wowereit in N24-Sendung

Scharfe Kritik hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit in der N24-Sendung Links-Rechts" an Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) nach dessen Abschussplänen für von Terroristen gekaperte Flugzeuge geübt.

"Er muss sich auch an die Verfassung, an die Gesetze halten", sagte Wowereit. "Wenn er meint, da etwas ändern zu wollen, dann muss er sagen, ´ich setze mich dafür ein, die Gesetze zu ändern´". Wowereit: "Von einem Bundesminister der Verteidigung kann man erwarten, dass der in so einer Frage differenziert und nicht einfach irgendwelche Parolen rausjagt, die nicht haltbar sind."

Die Sendung wird am Mittwoch, 19. September um 23.30 Uhr ausgestrahlt.

 

"Deutsche sind tolerant" - Klaus Wowereit im Stern-Interview

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit hält die Deutschen für ausreichend tolerant, einen Homosexuellen zum Kanzler zu wählen.
"Ich glaube, das wäre möglich", sagte er auf die Frage des Hamburger Magazins stern, ob ein Schwuler Kanzler werde könne. Die deutsche Gesellschaft sei liberaler geworden.

Allerdings bekomme er auch noch "genügend Schmähbriefe. Mit sexistischem Inhalt übelster Art", so der SPD-Politiker, der sich auf einem SPD- Landesparteitag im Juni 2001 geoutet hatte ("Ich bin schwul, und das ist auch gut so"). "Mein Outing hätte die Öffentlichkeit auchüberfordern können. Das war schon ein Risiko", so Wowereit rückblickend.

Im stern bekannte sich Wowereit auch zu seiner Sympathie für Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Als Person ist sie mir sympathisch. Über diese Frau ist kübelweise Gülle ausgeschüttet worden. Und sie

hat gestanden. Sie hat sich in der CDU-Männerwelt durchgesetzt." Das könne man auch als politischer Gegner anerkennen, "ohne in den Verdacht zu geraten, dass man selber den momentanen Marienkult pflegt".

Das Interview mit Klaus Wowereit erscheint in der Ausgabe des Stern vom 20. September 2007.

 

12. September 2007 | „Rückenwind“ mit Paul van Dyk

 

Gemeinsam mit dem Musikstar Paul van Dyk besuchte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit am 12. September das Friedrichshainer Kinderhilfsprogramm „Rückenwind“.   Paul van Dyk, Initiator und Förderer des Projektes zeigte Klaus Wowereit die Einrichtung und ein eigens einstudiertes Programm der Kinder mit Akrobatik und Theater.




Das Projekt „Rückenwind“ der DRK Berlin Süd-West Behindertenhilfe GmbH existiert seit 2005. Ziel ist es, sozial benachteiligte Kinder so auf die Schule vorzubereiten, dass sie die gleichen Chancen haben wie ihre Altersgenossen aus privilegierteren Verhältnissen. Zu diesem Zweck wird den Kindern aktiv und spielerisch vermittelt, Konflikte ohne Gewalt zu lösen und Verantwortung zu übernehmen. Sie sollen lernen, sich zu konzentrieren und ihre sozialen Kompetenzen einzusetzen.



Paul van Dyk unterstützt das Projekt und ist von der Notwendigkeit dieser Einrichtung überzeugt: „Wir müssen den lernschwachen oder verhaltensauffälligen Kindern wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen. Rückenwind vermittelt nicht nur Bildung und Wissen, sondern vor allem ein soziales Miteinander, das den Kindern häufig fehlt“, so der Künstler, der 2005 für einen Grammy nominiert wurde. Der gebürtige Eisenhüttenstädter, der heute in Berlin lebt, erhielt im Oktober 2006 für sein soziales Engagement den Berliner Landesverdienstorden.

 

4. September | Hoffest im Raten Rathaus

 

Gut 3000 Gäste konnte Klaus Wowereit am 4. September auf dem Hoffest im Roten Rathaus begrüßen.
Das Fest, in diesem Jahr zum siebten Mal veranstaltet, wird gänzlich von Sponsoren finanziert.
Es ist, so Klaus Wowereit, auch ein Dank an die vielen in Verbänden und Vereinen ehrenamtlich tätigen Berlinerinnen und Berliner.

In diesem Jahr standen zudem der Ausblick auf die Leichtathletik-WM 2009 sowie das 40jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Los Angeles im Mittelpunkt.

Auf drei Bühnen wurde ein Unterhaltungsprogramm mit Tanz und Musik geboten, beteiligt waren daran u.a. der Friedrichstadtpalast, das Wintergarten Varité oder Berlin Thunder Dance. Vor dem Rathaus hatten die jugendlichen Artisten des Zirkus Cabuwazi ihren Auftritt.

Herzliche Begrüßung vor dem Roten Rathaus: Klaus Wowereit ließ sich mit einer begeisterten Berlinbesucherin aus der fränkischen Schweiz fotografieren.










Viele Begrüßungen, viele Gespräche, viele Informationen: Klaus Wowereit besuchte bei seinem Rundgang zahlreiche Ständen von Sponsoren, darunter die Gasag oder die Berliner Verkehrsbetriebe.








Zu den vielen Gästen aus der Politik gehörte u.a. die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast. Mitglieder des Senats und des Abgeordnetenhauses waren ebenso wie Bezirkspolitiker dabei.

 

2. September 2007 | Leichtathletik-Fahne nach Berlin geholt

Die Fahne des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF ist jetzt in Berlin
. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit nahm sie bei der Schlussfeier der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Osaka entgegen und brachte sie in die Hauptstadt.

2009 ist Berlin - vom 15. bis 23. August - Ausrichter der 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaft.
Klaus Wowereit hat das Ziel gesetzt, möglichst viele Menschen für die verschiedenen Sportarten zu begeistern.
Wie bei der Fußball-WM 2006 sollen Fernsehübertragungen dafür sorgen, dass der Funke während des neuntägigen Spektakels auf die ganze Stadt überspringt. Geher und Marathonläufer werden am Brandenburger Tor den Zieleinlauf haben und damit erstmals in der WM-Geschichte nicht im Stadion, sondern mitten in der Stadt ihre Wettbewerbe beenden.
 

Klaus Wowereit in Osaka 2007



Mit der Leichtathletin Heike Drechsler stellte er die Pläne für die WM 2009 in Berlin vor.

 

Klaus Wowereit in Osaka 2007

Der Regierende Bürgermeister besuchte während seines Aufenthaltes Wettkämpfe im Nagai-Stadion von Osaka. Darüber hinaus traf Wowereit am 31. August den Bürgermeister von Osaka, Dr. Junichi Seki, und führte Gespräche mit dem leitenden Manager der Auslandsabteilung von Panasonic, Hitoshi Otsuki.