März 2007

23.März | Einheitliches Rauchverbot gefordert

Klaus Wowereit setzt sich auch nach dem Scheitern einer einheitlichen Regelung beim Nichtraucherschutz für eine bundeseinheitliche Lösung ein.

Wenn der Bund sie nicht sebst durch eine entsprechende Änderung im Arbeitsschutzrecht durchsetze, werde Berlin "gegebenenfalls eine Bundesratsinitiative ergreifen", so Wowereit im RBB-Rundfunksender "Radioeins".

Berlin werde eine strenge Regelung für die Gastronomie suchen. Geraucht werden dürfe in Gaststätten dann nur noch in abgetrennten Bereichen, in denen keine Bedienung erfolge. Weitere  Ausnahmen werde es nicht geben, sagte Wowereit . Mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sei vereinbart, eine einheitliche Regelung in der Region anzustreben.

 

Wowereit: Wirtschaft muss mehr ausbilden

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Berliner Wirtschaft aufgerufen, mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Im  nationalen Ausbildungspakt  habe die deutsche Wirtschaft eine Verdoppelung der Zahl der neu zu schaffenden Ausbildungsplätze auf bundesweit 60 000 zugesichert. "Das kann an Berlin nicht spurlos vorbeigehen", erklärte Wowereit.

In Berlin gibt es nach Angaben der Arbeitsagenturen  eine zunehmende Zahl von Altbewerbern, die in den vergangenen Jahren nicht vermittelt werden konnten. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit mahnte jetzt erneut, wer Fachkräftemangel fürchte, müsse vorsorgen und ausbilden.  Um den Jugendlichen zu helfen, will der Senat wie im Vorjahr zusätzliche Ausbildungsprogramme auflegen.

 

Ehrung für AWO-Vorsitzenden Nisblé

 
Der frühere Weddinger Bürgermeister und jetzige AWO-Landesvorsitzende Hans Nisblé ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Bundespräsident Köhler hatte die Auszeichnung verliehen, weil sich Hans Nisblé seit den achtziger Jahren in verschiedenesten Funktionen -  als Abgeordneter, von 1986 an als Sozialstadtrat und von 1994 bis 2000 als Bürgermeister von Wedding - für die Menschen in seinem Bezirk eingesetzt hatte. Seit vielen Jahren engagiert sich Hans Nisblé zudem in der Berliner Arbeiterwohlfahrt, seit Oktober 2004 als ihr Landesvorsitzender. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit überreichte die Auszeichnung.

Der Berliner AWO-Landesgeschäftsführer Hans-Wilhelm Pollmann betonte, dass die herausragende Fähigkeit und das besondere Verdienst von Hans Nisblé gerade darin liegen, über viele Jahrzehnte hinweg vielen Menschen geholfen zu haben, ohne dabei die einzelne Begebenheit besonders herauszustellen.

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Foto: Sascha Braun

 

8. März | Wowereit begrüßt Kandidatur von Michael Naumann

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Bereitschaft von Michael Naumann begrüßt, als Spitzenkandidat der SPD in Hamburg zur Verfügung zu stehen. "Michael Naumann ist ein hervorragendes Angebot an die Menschen in Hamburg: Mit ihm hat die SPD einen überzeugenden Bürgermeister-Kandidaten: weltgewandt, intelligent und mit seiner Stadt vertraut", sagte Klaus Wowereit. "Ich werde ihn nach Kräften unterstützen und freue mich auf den neuen Kollegen im Amt!"
 

3. März | Viel Beifall in St. Sebastian

 

„Genossen feiern Wowereit“ titelte die Rhein-Zeitung (Ausgabe Koblenz) am darauf folgenden Tag:


Auf dem Kreisparteitag der SPD Koblenz-Mayen in St. Sebastian wurde Klaus Wowereit am 3.März als Gastredner mit viel Sympathie empfangen. In seiner Rede warb er erneut für die Einführung eines Mindestlohns.

„Wer arbeitet, muss auch davon leben können“, rief er unter großem Beifall. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Martina Ehrlich durch St. Sebastian informierte sich Klaus Wowereit u.a. über die Hochwassersituation.

 

1.März | Bewerbung um Olympische Spiele

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Bewerbung Berlins um die Olympischen Spiele bekräftigt. "Das ist ein nationales Anliegen, und so muss es auch verstanden werden", sagte Klaus Wowereit. Berlin sehe er gut gerüstet für eine Bewerbung. Wichtig sei aber dabei, dass keine Konkurrenz unter deutschen Städten entstehen dürfe. Die Entscheidung liege beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).