Juli 2007

12. Juli | Berlin im Zeichen der Mode

 
New York, London, Mailand – und nun auch Berlin. Zum ersten Mal findet in Berlin eine internationale Fashionweek statt. Vom 12. bis 15. Juli steht die Hauptstadt ganz im Zeichen der Mode.
Zur Freude des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit. Für die Modestadt Berlin sei es ein riesiger Erfolg, ein Event, wie die Fashionweek begrüßen zu dürfen.

„Berlin ist ein idealer Standort, um Mode zu kreieren und zu produzieren“, betonte der Regierende Bürgermeister bei der Eröffnung der Modewoche am Pariser Platz.

Drei Tage lang werden renommierte Designer, wie Michael Michalsky und Vivienne Westwood ihre Kollektionen vor der einzigartigen Kulisse des Brandenburger Tores präsentieren. Aber auch für junge, aufstrebende Modeschaffende bietet sich in diesen Tagen die einmalige Möglichkeit, ihre Entwürfe einem breiten Publikum vorzustellen.
Am 15. Juli sollen die besten Designtalente mit dem New Generation Award belohnt werden. Im ganzen Stadtgebiet finden zudem unzählige kleine Modenschauen und Events statt.

Berlin sei einfach eine coole und junge Stadt, freute sich Eva Padberg, die in diesem Jahr das Gesicht der Fashionweek Berlin ist. Seit mittlerweile drei Jahren wohnt das weltbekannte Model in der Hauptstadt. Dem Regierenden Bürgermeister verriet sie: „Ich bin ein großer Fan Berlins.“

Besonders die lebendige und kreative Szene habe es ihr angetan, schwärmte die 27-jährige. „Durch die vielen jungen Designer hat Berlin seinen ganz eigenen Stil entwickelt.“ Die Stadt brauche sich vor Mailand oder New York nicht zu verstecken.

Text & Fotos: Conrad Ziesch
 

Gastgeschenk aus den USA

 
Die Tempelhof-Schöneberger Jugendorganisation CPYE e.V. reist seit 15 Jahren immer in den Osterferien mit Berliner Jugendlichen nach Denver, Colorado, USA.

Die Jugendlichen wohnen in dem Vorort Ken Caryl bei Gastfamilien. Zur Tradition ist es geworden, dass CPYE-Gründer Ed Koch (links) und CPYE-Vorsitzender Chris Landmann (rechts) dem Bürgermeister von Denver, John W. Hickenlooper, ein Geschenk aus Berlin mitbringen.

In diesem Jahr war es ein Berlin-Band, den der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit für seinen Amtskollegen signiert hatte. Hickenlooper revanchierte sich mit einem Bildband, der die Entwicklung Colorados zwischen 1870 und 2000 aufzeigt.

Im letzten Jahr überbrachte Ed Koch John W. Hickenlooper einen Berlin-Bären des Tem- pelhofer Künstlers Dietrich von Plettenberg. Auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters ist ein roter Button zu sehen. Als Koch nach dem Gespräch mit dem Bürgermeister dessen Büro verließ, drückte dieser auf den Button und eine Stimme sagte: „That was easy“. „Hier drücke ich immer drauf“, so der Bürgermeister, „wenn das Gespräch leicht und problemlos war.“


Nun gibt es endlich auch diesen Button in Deutschland, und Klaus Wowereit erhielt natürlich einen für seinen Schreibtisch. In seiner bekannt trockenen Art machte Wowereit darüber einen Scherz und verzog dabei keine Miene, während sich Koch und Landmann kräftig amüsierten.