September 2006

 
 

17. September 2006 | Riesenjubel auf der Wahlparty

 

Riesiger Jubel auf der Wahlparty der Berliner SPD im e-werk. Die SPD hat ihre Ziele erreicht. Sie liegt deutlich über dreißig Prozent, die hat Stimmengewinnen zu verbuchen und sie ist mit Abstand stärkste Partei im künftigen Berliner Abgeordnetenhaus. Klaus Wowereit hat auf der Wahlparty der Berliner SPD für die Unterstützung gedankt. "Wir sind erfolgreich, weil wir gemeinsam stark sind und so soll das auch bleiben. "

 
 
Die SPD habe einen sachlichen Wahlkampf geführt . "Wir haben uns nicht auf das Niveau der CDU herabziehen lassen. Und wenn ich gestern in der Abendschau wieder gesehen habe, diesen wunderbaren Spruch ,Berlin wartet auf eine First Lady',  dann haben wir wieder gemerkt, auf welcher Basis sich diese CDU abspielt. Und dann kann ich nur sagen: Wir haben Jörn und das ist auch gut so."
 
 
Text: Horb | Fotos: Lang
 

+++ 4. September 2006 | Wowereit: Wir sorgen für soziale Gerechtigkeit +++

Klaus Wowereit
 

Wowereit: Wir sorgen für soziale Gerechtigkeit
Konsequent kinderfreundlich will der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, im Falle seiner Wiederwahl in die neue Legislaturperiode starten und kündigte an, dass das beitragsfreie letzte Kitajahr ab 1. Januar 2007 nur der Anfang sei. Ziel sei die durchgängig beitragsfreie Kita.

 

Sollte die Berliner SPD bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 17. September stärkste Partei werden, so werde er sich zu allererst darauf konzentrieren, auch die ersten beiden Kitajahre beitragsfrei stellen. Bereits ab dem 1. Januar 2007 wird in Berlin das letzte Kitajahr beitragsfrei sein. Im Interview mit dem Tagesspiegel (Samstagsausgabe) bekräftigte der Berliner SPD-Spitzenkandidat erneut, den Weg der schrittweisen Befreiung von Kitabeiträgen in der nächsten Legislaturperiode fortzusetzen. „Das wird nicht ganz einfach, aber es lohnt sich.“

 
 

Damit arbeite die SPD in der Hauptstadt weiter an der frühkindlichen Bildung, der Integration der Migrantenfamilien, der Sprachförderung als Schlüssel zu Integration sowie der kontinuierlichen Aufwertung der Kita als Bildungseinrichtung.

 

„Wir haben die Stadt in den letzten fünf Jahren trotz aller Probleme nach vorne gebracht. Die SPD ist die Berlin-Partei, die für soziale Gerechtigkeit sorgt“, betonte Wowereit. Dies gelte für den Bildungsbereich genauso wie für die älteren Mitbürger der Hauptstadt. Weitere Schwerpunkte will Wowereit setzen bei der Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen sowie bei der Stärkung des Wissenschaftsstandorts Berlin.

 

Ziel bei der Wahl am 17. September sei es, in einer Zweier-Koalition regieren zu können und dafür mehrere Optionen zu haben. Es sei eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Linken.PDS oder eine Koalition mit den Grünen denkbar. Lediglich die Berliner CDU schloss Wowereit als Koalitionspartner aus.

 

+++ 2.September 2006 | Feier im Jüdischen Krankenhaus +++

Wowereit mit der Kaufmännischen Direktorin Frau Ismer und Parlamentspräsident Walter Momper
 
Als eines der ältesten und traditionsreichsten Krankenhäuser in Berlin begeht das Jüdische Krankenhaus unter dem Motto „Ja zum Leben“ in diesem Jahr sein 250 – jähriges Bestehen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat für die zahlreich stattfindenden Veranstaltungen die Schirmherrschaft übernommen und besuchte das Krankenhaus am 1.09. 2006, anlässlich einer Festgala.
 
 

Das Jubiläum des Krankenhauses steht für eine beispiellose und bewegende Erfolgsgeschichte. Es ist die einzige jüdische Einrichtung in Deutschland, die den Naziterror in gleich bleibender Funktion überdauert hat.

Gemeinsam mit geladenen Gästen wwurde dieses Jubiläum am 1. September angemessen und feierlich begangen.

Zu den Gratulanten gehörten der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe und Mitglieder des Zentralrates der Juden in Deutschland. Frau Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts, hielt auf dem Festakt einen Festvortrag zum Thema „Vom Ethos des Heilens“.

 
 


Festveranstaltung am 1. September: Blumensträuße für ehemalige Mitarbeiter des Krankenhauses.

 

 

 

 

Text/Fotos: Frank Bergmann