Juli 2006

News | Juli 2006

+++ 27.Juli 2006 | Wowereit: ICE-Halt in Schönefeld +++

Für eine optimale Anbindung des Großflughafens in Schönefeld setzt sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit ein. Der zu bauende Flughafenbahnhof Schönefeld soll nach den Vorstellungen des Berliner Senats als Kopfbahnhof Station für alle bisher im Berliner Ostbahnhof beginnenden und endenden ICE- und IC-Züge werden, erklärte Wowereit. Außerdem, so Wowereit, sollte mittelfristig eine Intercity-Linie von Berlin-Hauptbahnhof über BBI und Cottbus nach Breslau und Krakau führen, um optimale Anbindung des südostpolnischen Raums an den Hauptstadtflughafen und die Berliner Innenstadt zu erreichen.

Der Kosten für die Schienenanbindung des Flughafenbahnhofs werden nach Angaben des Regierenden Bürgermeisters bei 636 Millionen Euro liegen, rund 15 bis 20 Prozent davon werden in den Bau des viergleisigen Fern- und Regionalbahnhofs sowie der S-Bahn-Station fließen. Mit dem Bau soll 2007 begonnen werden. Die Bahn selbst hat ihre Planungen noch nicht vorgestellt, im Fernverkehr trifft sie ihre Entscheidungen nach wirtschaftlichen Erwägungen.
 

+++ 22. Juli 2006 | Wowereit aud dem CSD 2006 in Berlin +++

 
Unter dem Motto "Verschiedenheit und Recht und Freiheit" feierten am 22. Juli Hunderttausende in Berlin den Christopher Street Day 2006. Mit einem eigenen Wagen waren die Schwusos dabei. An Bord: der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der mit seinem Outing 2001 viel zur Akzeptanz von Schwulen und Lesben beigetragen hat. Längst ist der Christopher-Street Day eine Party für alle Berlinerinnen und Berliner geworden: 450.000 Menschen säumten die Straßen Berlins zwischen Ku'damm und Siegessäule. Der nächste CSD Berlin findet am 23. Juni 2007 statt.
Foto (c): C.Schmidt / www.CSArtPhoto.de
 
 
Der CSD sei nicht nur eine "machtvolle Demonstration für Gleichberechtigung, gegen Diskriminierung und für Toleranz", sondern auch ein Marsch "aller anständigen Menschen, die in Zukunft friedlich miteinander leben wollen", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit auf der Abschlusskundgebung. Er hatte zuvor auf dem Wagen der Schwusos unzählige Autogramme geben müssen.

Der Christopher Street Day erinnert an die Protestaktionen von Homosexuellen und sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village. Nach gewalttätigen Razzien der Polizei in Kneipen mit vorwiegend homosexuellem Publikum war es dort am 27. Juni 1969 in der Bar Stonewall Inn zum Aufbegehren gegen Willkür und Gewalt gekommen. Die Aktionen mündeten in tagelangen Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei. Seit 1970 wird in New York am letzten Samstag des Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. In Berlin fand der erste CSD 1979 statt.
 

+++ 19.Juli 2006 | Wowereit: Mit Berlin bessere Olympia-Chancen +++

 

Nach Ansicht des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, hat nur eine Metropole wie Berlin Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung für Olympia in Deutschland.

 

Jetzt warte er in der Frage einer möglichen Olympiabewerbung Berlins auf eine Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), sagte Wowereit am Mittwoch im Interview mit dem RBB-Sender radioeins. Der deutsche Sport müsse die Frage beantworten, mit welcher Stadt Deutschland die besseren Karten habe, Olympische Spiele nach Deutschland zu holen.

 

"Da sage ich: Man hat international nur noch mit einer Metropole eine Chance. Und Berlin ist die einzige Stadt, mit der man diese Spiele in absehbarer Zeit nach Deutschland holen kann." Dies bedeute jedoch nicht, dass er nicht auch anderen deutschen Städten wie Hamburg, München und Stuttgart zutraue, Olympische Spiele zu organisieren.

 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin betonte, dass die Hauptstadt die Hansestadt unterstützen werde, sollte sich der Deutsche Sportbund für eine Bewerbung Hamburgs aussprechen. Gleiches habe ihm auch Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust  zugesagt.

 

In dem Interview widersprach er auch der Kritik, Berlin könne sich Olympische Spiele nicht leisten. Wowereit betonte, dass die Hauptstadt dank der eingeleiteten konsequenten Konsolidierungsmaßnahmen an den angestrebten Austragungsterminen 2016 oder 2020 finanziell sehr viel besser dastehen werde.

 

+++ 13. Juli 2006 | Klarer Sieg für Wowereit… +++

 

… so resümierte die Bild-Zeitung das erste Rededuell  zwischen dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD)  und seinem Herausforderer Friedbert Pflüger (CDU). Eingeladen hatte die Berliner Zeitung, deren Chefredakteur Josef Depenbrock moderierte das Duell.

Was auffiel: Nicht nur dem Spitzenkandidaten liegt die Wahl am Herzen, sondern auch den Berlinerinnen und Berlinern, die gestern trotz des hochsommerlichen Wetters zahlreich erschienen sind. 

 
 

Während des gesamten Duells wirkte der Regierende Bürgermeister souverän und war Herr der Lage. Klaus Wowereit kennt sein Berlin, er liebt es und er ist stolz darauf: „Berlin ist eine Stadt, die so viel Vielfalt besitzt, dass für jeden etwas dabei ist und dass sich jeder dort wohl fühlen kann, wo er möchte – selbst in der Platte in Marzahn-Hellersdorf.“ Um dieses Berlin zu erhalten und weiterhin zu verbessern, kämpft Klaus Wowereit um weitere fünf Jahre als Regierender Bürgermeister in Berlin.

 

Die Hauptthemen im Duell waren die wirtschaftliche Lage der Stadt, Migration und Bildung. Hierzu bezog Klaus Wowereit Stellung: Nach dem Konsolidierungskurs  müssen nun Einnahmequellen geschaffen und für weiteres Wachstum der Wirtschaft gekämpft werden. Nicht nur Sprachförderung für Kinder soll die Integration fördern, sondern auch die Eltern müssen durch Sprachkurse besser integriert werden – so stellt sich Klaus Wowereit seine Arbeit in den nächsten fünf Jahren vor. Berlin soll nach Willen des Regierenden Bürgermeisters sozial gerecht bleiben: Er sprach sich klar gegen die Einführung von Studiengebühren aus, will alles für eine weitere Verbesserung der Kinderbetreuung tun, und somit die Entlastung junger Familien ermöglichen.

 

Kontrahent Friedbert Pflüger, der dem  Regierenden Bürgermeister in vielen Punkten zustimmte, kam vor allem bei der Diskussion über den Pankower Moscheenstreit und das von ihm unterstütze Bürgerbegehren heftig ins Schwitzen. Trotz aller Kritik will Pflüger eine Koalition mit der SPD nicht ausschließen, „Berlins Regierender“ Klaus Wowereit erteilte ihm jedoch eine klare Absage: Die Koalition mit der PDS würde er gerne fortführen, grundsätzlich könne man jedoch auch mit den Grünen zusammenarbeiten.

 

Kotlinsky | Lang

 

+++7.7.2006 | Wowereit "Fußball vereint mehr, als wir alle denken“+++

 
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat eine positive Bilanz der WM für Berlin gezogen. "Ich denke, dass wir als Stadt eine hervorragende Performance gezeigt haben. Ich habe auch die Hoffnung, dass es vielleicht den einen oder anderen Berliner überrascht hat, was man mit Freundlichkeit erreichen kann", sagte er in einem Interview mit dem "Tagesspiegel". Es habe sich gezeigt, dass "Menschen wirklich zu Gast bei Freunden waren". "Der Berliner Charme ist herb, aber wir haben schnell Herz gezeigt. Diese Kultur sollten wir pflegen", so Wowereit. Der Fußball vereine mehr, als wir alle denken.

Wowereit sprach sich erneut für eine Bewerbung um die Olympischen Spiele aus."Es ist keine Schande, wenn wir die Olympischen Spiele 2016 nicht bekommen, weil jeder weiß, dass die Spiele nicht in Europa stattfinden. Dennoch sollten wir uns bewerben, um uns bekannt zu machen, um die Erfahrungen zu sammeln. Da muss niemand Angst haben, dass er als Trottel dasteht, weil er nicht das gewonnen hat, was nicht zu gewinnen war. Konkret angreifen müssen wir 2020." Wowereit warnte vor einem ruinösen Wettbewerb deutscher Städte um die Olympiabewerbung. "Wir brauchen eine nationale Geschlossenheit, keinen Schönheitswettbewerb."
 

+++ 05.07.2006 | Politiklounge am 17. Juli zu Besuch bei Klaus Wowereit +++

 "Unser Regierender zwischen Tagesgeschäft und Wahlkampf", so lautet das Motto der politiklounge am Montag, den 17. Juli, um 19.30 Uhr im Roten Rathaus.
Die "Politiklounge" ist eine Veranstaltungsreihe für junge Berlinerinnen und Berliner. Klaus Wowereit wird berichten, wie sein Alltag als Oberhaupt Berlins und Straßenwahlkämpfer aussieht und den Wissensdurst interessierter Wahlkämpfer stillen. Man darf gespannt sein auf seine persönliche Bilanz der letzten Jahre als Oberhaupt Berlins, seine Zukunftspläne für die Hauptstadt und vor allem auf eine spannende Diskussion zwischen ihm und den jungen Teilnehmern.
Anmeldung zur  politiklounge mit Klaus Wowereit bis 14. Juli via Email unter info@jusos.de oder tel. unter 4692 135 im Jugendbüro der SPD.