Landesparteitag am 7. August 2005

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Landesparteitag am 7. August 2005

Landesparteitag am 7. August 2005 - Unterstützerteam
 

Franz Müntefering, Michael Müller und Klaus Wowereit haben in ihren Reden auf dem Landesparteitag das Ziel deutlich gemacht: Die SPD kämpft bei den kommenden Bundestagswahlen mit großer Entschlossenheit um eine neue Mehrheit. Nur eine Fortsetzung des Reformkurses könne die soziale Balance sichern.
Im Anschluss an den Landesparteitag im bcc - berliner congress centrum - am Alexanderplatz bestimmte die SPD ab 13 Uhr auf einer Landesvertreter(innen)versammlung die Landesliste für die angekündigte Neuwahl zum Deutschen Bundestag.

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering rief in seiner Rede auf dem Berliner SPD-Landesparteitag dazu auf, kämpferisch in die Auseinandersetzung zur Bundestagswahl zu gehen. „Die sozialdemokratische Idee ist nicht am Ende“, so Müntefering. Keine andere politische Idee habe die Antworten auf die Herausforderungen. „Es gibt ein großes Feld für originäre sozialdemokratische Politik.“ Die Parteitagsdelegierten rief er auf, die „Ellenbogen breit zu machen“ und für eine linke Politik zu kämpfen, die die Mitte im Blick hat. Nicht alles gelinge immer gleich, aber die Sozialdemokratie habe den Mut, die Dinge voranzutreiben.

 

Fotos: Ulrich Horb

 
Landesparteitag am 7. August 2005 - Müntefering
 

Allein von einer starken Sozialdemokratie werde es abhängen, ob Freiheit, Demokratie Solidarität gesichert werden können. Das machte der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller in seiner Rede vor dem SPD-Landesparteitag am 7. August deutlich. „Deshalb sollte es in unser aller Interesse sein, die Etablierung einer weiteren Linkspartei überflüssig zu machen. Dann erübrigt sich auch jedes weitere Nachdenken über Koalitionen“, so Müller

Müller hob in seiner Rede die Unterschiede zur politischen Konkurrenz deutlich hervor. „Ich bin froh, dass vor drei Jahren Gerhard Schröder an der Regierung war, als es um die Frage des Krieges im Irak ging“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende.