Landesliste: Die Kandidatinnen und Kandidaten

Archiv: Landesparteitage

Landesliste: Die Kandidatinnen und Kandidaten

7. August 2005: Wolfgang Thierse redet
 

Mit weit über 90 Prozent der Stimmen wählten die Delegierten der Landesvertreterversammlung Wolfgang Thierse auf Platz 1 der Landesliste der Berliner SPD. Zuvor hatte der SPD-Politiker, der im Wahlkreis Pankow direkt kandidiert, in einer engagierten Rede dazu aufgerufen, für ein erneutes Mandat der rot-grünen Regierung zu kämpfen. Die SPD habe eine Politik für die Menschen gemacht.

 
7. August 2005: Petra Merkel redet
 

Petra Merkel, seit 2002 für den Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf im Deutschen Bundestag, steht auf Platz 2 der Liste."Ich kämpfe für eine rot-grüne Regierung – mit Euch und mit vielen anderen", so Petra Merkel in ihrer Vorstellungsrede. Der Zuspruch wachse: "Eins ist klar: Eine rückwärtsgewandte schwarze Republik wollen viele Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis nicht! Und die andere Merkel erst recht nicht!"
Petra Merkel: "Gestern hat mich eine Frau am Infostand gefragt, ich soll ihr drei Gründe sagen, warum sie die SPD wählen soll:
Mein erster Grund: Bundeskanzler Schröder war es, der sich gegen die Bush-Regierung gestellt hat und sein Wort gehalten hat, dass sich Deutschland nicht militärisch am Irakkrieg beteiligen wird. Schröder und die Rot-Grüne Bundesregierung haben erreicht, dass keine Deutschen Soldaten in einen aussichtslosen Krieg in den Irak geschickt wurden.
Mein zweiter Grund: Wir haben Reformen auf den Weg gebracht – sowohl die Gesundheitsreform, die Steuerreform, die Hartz-Gesetze sind notwendige Veränderungen in unserem Land - und viele Bürgerinnen und Bürger wissen das auch! Und auch in der nächsten Legislaturperiode wird es um Reformen gehen – zum Beispiel um die Frage Bürgerversicherung oder Kopfpauschale!
Und mein dritter Grund: Wir von der SPD setzen Bildung an die erste Stelle. Wir reden nicht – wir handeln!
Ein voller Erfolg für die Bildungslandschaft in Deutschland ist die Umsetzung der Ganztagsbetreuung an Schulen. Damit hat die Bundesregierung die Weichen gestellt und mit Investitionsmitteln in Höhe von jährlich einer Milliarde Euro erreicht, dass unser Schulsystem sich langsam auf die Ganztagsschule hin bewegt. Mit dem Programm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ sind fast 160 Millionen Euro in Berlin aktiviert – übrigens auch ein Mittelstandsprogramm für viele Handwerker!
Zusammen mit dem Tagesausbaubetreuungsgesetz – die Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren – haben wir Schwerpunkte für eine fortschrittliche Familienpolitik gesetzt – und die Vereinbarkeit für Familie und Beruf für Mütter und Väter!
Unser Beschluss zum Elterngeld wird in der kommenden Legislaturperiode zur Umsetzung stehen."
Ihre Arbeit im Bundestag verbinde sie mit einer verlässlichen Zielgruppenarbeit im Wahlkreis, so Petra Merkel. "Dafür stehe ich: für einen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern, das Vermitteln von Inhalten, die Auseinandersetzung und die Diskussion – auch dann, wenn es schwierig wird. Ich stehe für eine bürgernahe Politik. "