Begrüßung durch Ingeborg Junge-Reyer

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Landesparteitag am 20. Mai 2006

Begrüßung durch Ingeborg Junge-Reyer

"Wir sind stolz auf Dich als unserem Regierenden Bürgermeister", so Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, die als Spitzenkandidatin im gastgebenden Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Begrüßung übernommen hatte. Die Regierungsbilanz sei gut. "Darauf könnn wir alle gemeinsam stolz sein." Auf dem Geleisteten könne die SPD aufbauen. "Für die Fortsetzung unseres Weges gibt es keine politische Alternative."


Zur SPD gibt es keine politische Alternative in der Stadt

Ingeborg Junge-Reyer, Stadtentwicklungssenatorin und SPD-Spitzenkandidatin in Friedrichshain-Kreuzberg hat den Landesparteitag mit einem Dank an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet. Die BERLINER STIMME dokumentierte die Rede im Wortlaut.

Dieser Parteitag wird heute die Nominierung unseres Spitzenkandidaten beschließen. Klaus Wowereit hat sich dazu bereit erklärt - und das ist gut so.
Und das ist gut für unsere Stadt. Klaus passt sehr gut zu Berlin, zu einer Stadt, die immer wieder neu ist, die den Charme des Widerborstigen, des Ungewöhnlichen hat, eine Stadt, die spannend ist, aber auch eine Stadt, die immer wieder Vertrautheit und Heimat für viele Menschen, für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, für diejenigen, die aus aller Welt zu uns gekommen sind, bietet. Du bist, lieber Klaus, bei schwierigen Fragen nicht unterzukriegen, manches komplizierte, lange liegen gelassene Problem dieser Stadt hast du gelöst, scheinbar mit leichter Hand. Ja, lieber Klaus Wowereit, du bist ein maßgeschneiderter Bürgermeister für diese Stadt. Du bist lieber Klaus, unser Bürgermeister für eine weltoffene Stadt, für die Metropole Berlin, aber du bist auch ein Bürgermeister, der an vorderster Front steht, wenn es darum geht, um den Erhalt von Arbeitsplätzen zu kämpfen.
Du bist ein Regierender Bürgermeister, der für die soziale Gerechtigkeit in dieser Stadt gleichermaßen steht. Wir danken Dir dafür und heute sagt Dir die Berliner SPD: Wir sind stolz auf Dich, unseren Regierenden Bürgermeister.
Wir legen heute ein Wahlprogramm vor, mit dem wir die Zukunft Berlins beschreiben und mit dem wir unsere Ziele für die kommende Legislaturperiode festlegen. Dabei können wir auf bereits Geleistetem aufbauen. Das ist nicht einfach gewesen bin den zurückliegenden Jahren und ich glaube, wir haben eine Menge geschafft,
Die Berliner SPD hat Verantwortung übernommen für die politische Führung in dieser Stadt. Wir haben den Mentalitätswechsel auf allen Gebieten durchgesetzt. Und wir haben inzwischen erreicht, dass, wenn es darum geht, Positionen zu beziehen, Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen, dies in der Stadt gleichgesetzt wird mit der Politik der SPD, mit der Politik des Regierenden Bürgermeisters. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein. Wir haben nach dem Ende der Großen Koalition um Vertrauen gerungen in dieser Stadt, wir haben mit Institutionen mit Verbänden und den Organisationen in dieser Stadt um den Weg gestritten. Wir haben die Akzeptanz der Berlinerinnen und Berliner für unsere Politik gefunden und wir haben inzwischen erreicht, dass wir sagen können: Für die Fortsetzung dieses Weges der Berliner SPD gibt es in der Stadt keine politische Alternative.
Wir wollen, dass Berlin auch in Zukunft eine Stadt bleibt, in der Platz ist für viele verschiedene Lebensentwürfe , wir wollen eine Stadt, in der alte Menschen und junge Menschen gleichermaßen sich zu Hause fühlen. Wir wollen eine liebenwerte und gesunde Stadt für Familien und wir wollen eine Stadt, in der
Räume, Plätze und Parks zum Leben und Atmen sind. Aber wor wollen auch, dass alle Berlinerinnen und Berliner den bestmöglichen Zugang zu Bildung, den bestmöglichen Zugang zur Verwirklichung ihrer Lebenschancen und ihrer Vorstellungen haben, und wir dass sie mitr entscheiden und dass sie Verantwortung für die Gestaltung unserer Stadt mit übernehmen.
Wir wollen vor allem Dingen erreichen, dass Berlin eine Stadt ist, in der Menschen aus 150 Nationen sich ganz selbstverständlich dazu bekennen, Berlinerinnen und Berliner zu sein.

SPD in der Verantwortung

Wir wollen auch, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihr Einkommen zu erarbeiten, und ihr Leben unabhängig zu gestalten. Aber wir sind auch verantwortlich für die soziale Sicherheit derjenigen, die das nicht alleine können. Wir sind mit der Berliner SPD in Berlin in der Verantwortung für die Gestaltung einer Politik in einer Stadt, die einen ungeheuren Reichtum hat an gut ausgebildeten, an kreativen Menschen, einer Stadt, in der Wissenschaft und Forschung, in der Innovation in der Wirtschaft und die Entwicklung der Stadt zu einer sozialen Stadt - und dafür dass sie es bleibt - untrennbar miteinander verbunden sind. Diese Verantwortung ist eine Verantwortung der Berliner SPD, zu der wir uns bekennen und zu der wir stehen und für die wir zukünftige Politik dieser Stadt gestalten wollen. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten dieser Stadt verfügen über die programmatischen Konzepte und über die Strategien für die Zukunft Berlins. Dies alles sind gute Voraussetzungen, die Wählerinnen und Wähler in den kommenden Wochen und Monaten zu motivieren, zur Wahl zu gehen. Dafür zu sorgen, dass Klaus Wowereit gemeinsam mit einem sozialdemokratisch geführten Senat, einer starken SPD in den Bezirken, mit der Fraktion und mit der Partei für die Stadt und die Berlinerinnen und Berliner Politik gestalten kann.

aus Berliner Stimme, Ausgabe 11-12 2006, vom 27. Mai 2006