Nominierung Europaliste

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Europaliste: Dagmar Roth-Behrendt nominiert

Dagmar Roth-Behrendt spricht auf dem Landesparteitag.
 

Die Berliner SPD-Europaabgeordnete Dagmar Roth-Behrendt ist vom Landesparteitag bei einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen für den ersten Frauenplatz auf der bundesweiten Europaliste der SPD nominiert worden. Die Europaliste wird im Herbst aufgestellt.

Berliner Nachrücker für den Listenplatz von Dagmar Roth-Behrendt ist Mark Rackles, 41 Jahre, Mitglied im SPD-Fachausschuss Europäische Angelegenheiten und in der Senatskanzlei mit Europafragen befasst.  In geheimer Abstimmung stimmten 141 Delegierte für ihn, 50 gegen ihn, es gab eine Enthaltung.

Dagmar Roth-Behrendt setzte sich engagiert für das "soziale Europa" ein, das die Sozialdemokraten erreichen müssten. Es gelte, mehr Demokratie in der Europäischen Union zu erreichen. "Wir haben in Europa das Versprechen erfüllt, Grenzen zu überwinden und Frieden zuschaffen." Dennoch hätten heute viele Menschen in Europa Angst und kein Vertrauen mehr. Es gelte nun, ein neues Versprechen abzugeben und einzuhalten. Dies sei der Einsatz für ein soziales Europa, für Klimaschutz, dafür, der Verantwortung in der Welt gerecht zu werden.

 

SPE-Vertreter gewählt

Björn Hacker am Rednerpult
 

Björn Hacker ist als Berliner Vertreter für den Kongress der SPE gewählt worden, dem Zusammenschluss der sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien Europas. Es gelte, die Mitgliedsländer für das soziale und demokratische Europa zu gewinnen, nicht nur für eine Wirtschaftsunion, betonte er in seiner Vorstellungsrede.

Björn Hacker kandidierte ohne Gegenkandidat/in, nachdem Eva Högl auf eine Kandidatur verzichtet hatte. Er erhielt 129 Ja-Stimmen bei 24 Nein-Stimmen und
12 Enthaltungen.