Eröffnung des Landesparteitags

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Michael Müller: Eine Stadt, die für die Menschen da ist

Landesparteitag
 

"Die SPD steht für die menschliche Metropole. Wir wollen eine Stadt, die für die Menschen da ist", sagte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller zur Eröffnung des Landesparteitags der Berliner SPD im Seminarus-Hotel. "Wir stärken den Zusammenhalt. Das unterscheidet uns von vielen anderen."

Bei ihren Stadtteiltagen und auf den Ideenkonferenzen habe die SPD viel Kontakt
mit den Berlinerinnen und Berlinern gehabt. "Und sie erwarten viel von uns als der politisch führenden Kraft", so Müller.

 

 

 

Kritisch setzte sich der SPD-Landesvorsitzende mit den bisherigen Ankündigungen der grünen Spitzenkandidatin auseinander. Es gebe eine Bundestagsabgeordnete, die feststelle, dass es in Berlin zu wenig Kitaplätze, zu wenig Beamte und schlechte Schulen gebe, so Müller. Und dann sage sie in einem Interview: Berliner, ihr müsst euch mehr anstrengen. Daran zeige sich, so Müller, dass sie "sehr lange sehr weit weg gewesen" sei. "Sie hat nicht mitbekommen, dass die Berlinerinnen und Berliner sich angestrengt haben." Müller verwies auf den Solidarpakt, auf die Belastung der Mitarbeiter bei der Polizei, auf die Erzieherinnen und Erzieher, die jeden Tag mehr machen, als sie müssten, auf die Unternehmer, die sich über die Maßen engagiert haben, auf die Handwerksbetriebe, die die Last der Ausbildung tragen, auf die Migranten, die diese Stadt unterstützen. "Sie alle haben es nicht nötig, Nachhilfe zu bekommen", so MIchael Müller.